Digital, Fitness, Markt | Autor: Florian Schmidt |

Stiftung Warentest nimmt Fitnesstracker und Smartwatches unter die Lupe

Sind die digitalen Alleskönner fürs Handgelenk doch nicht ganz so smart, wie wir denken? Wenn man aktuelle Testergebnisse heranzieht, zeigen sich bei den untersuchten Smartwatches und Fitnesstrackern zumindest in puncto Genauigkeit doch Diskrepanzen. Warum es sich für Kunden lohnt, vor dem Kauf genauer hinzuschauen?

Getestet: Wie gut sind Smartwatches und Fitnesstracker?

Keine Frage, digitale Fitnessgadgets sind voll im Trend und erfahren einen wahren Boom. (Lesen Sie auch: Fittech: Quo vadis?)


 


Sie sind aus dem Training vieler Fitnesssportler nicht mehr wegzudenken, denn: Sie motivieren, bündeln wertvolle Trainingsinformationen und liefern Daten über das eigene Fitnesslevel und diverse Leistungs-Parameter.

Aber wie verlässlich sind die Daten wirklich?

Stiftung Warentest prüft 25 Modelle

Viele Testportale und Fachzeitschriften bieten umfangreiche Produkttests und Vergleiche an, die einen guten Aufschluss über Features und Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Modelle geben.

Für Endverbraucher, aber auch für Trainer liefern solche Entscheidungshilfen in der Praxis eine gute Orientierung. Stiftung Warentest hat in der Test-Ausgabe 7/20 insgesamt 25 Modelle von Apple, Fitbit, Garmin, Huawei, Samsung & Co. auf Herz und Nieren getestet.


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Ist 'gut' wirklich gut genug?

Im Test wurden etwa die Usability, Datenschutzaspekte und die Verlässlichkeit der erhobenen Daten (Puls, Distanz, Kalorien) untersucht. Alle Testergebnisse finden Sie hier in der kostenpflichtigen Vergleichstabelle von Stiftung Warentest.

Das Ergebnis: Nur drei der 25 Modelle haben mit 'gut' abgeschnitten. Die Apple Watch 5 und das Garmin-Modell Forerunner 245 Music waren die einzigen beiden Modelle, die in puncto Genauigkeit annähernd verlässliche Werte geliefert haben.

Technik noch nicht ganz am 'Puls der Zeit'

Gerade bei der Pulsmessung sei die Ungenauigkeit bedenklich und einige Modelle liefern eher „Fantasiewerte, denn verlässliche Daten“, so Stiftung Warentest. Deshalb raten die Tester dazu, beim Kauf lieber auf Modelle zurückzugreifen, die den Puls per Brustgurt messen.


 


Diese messen den Herzschlag deutlich genauer, als das die aktuellen Generationen der Smartwatches und Tracker das aus verschiedenen technischen Gründen zurzeit tun. Aber was nicht ist, kann ja noch werden…

Weitere Hintergründe liesen Sie im Welt-Artikel: Stiftung Warentest moniert 'Fantasiewerte' vieler Fitnesstracker.

Digitaler Zukunftsmarkt im Fokus

Fakt ist: Der Fittechmarkt entwickelt sich sehr schnell weiter und bietet in Zukunft jede Menge Potenziale, neue Jobfelder und Karriereperspektiven etwa für Absolventen des neuen DHfPG-Studiengangs 'B. Sc. Sport-/Gesundheitsinformatik'.

Wir dürfen jetzt schon gespannt sein, welche Features und Innovationen die nächsten Generationen der smarten Trainingshelfer bieten.

Mehr zum Thema digitale Transformation


 

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