Digital, Fitness, Management, Markt | Autor: Florian Schmidt |

Fitnesstracker als Motivationsspritze: Wie wichtig sind sie für die Studio-Praxis?

Der britische Fitness- und Leisure-Operator 'Better' hat seine Mitglieder zur Nutzung von Fitnesstrackern befragt und erste Ergebnisse veröffentlicht. Warum die digitalen Trainingstools sich nicht nur positiv auf die Motivation, sondern auch auf Trainingshäufigkeit, Kundenbindung und den Spaß beim Training auswirken, erfahren Sie hier.

Fitnesstracker als Motivationsspritze – Infografik

Wearables und Fitnesstracker sind bei Freizeitsportlern hochangesagt und aus Sicht der ACSM-Fitnessprofessionals und der DSSV-Experten der Top-Trend der Branche.

You BETTER know: Was hat die Studie genau untersucht? Der britische Betreiber 'Better: The Feel Good Place' betreibt mehr als 280 Multisportanlagen und hat in einer Kundenbefragung 2.000 Mitglieder zur aktuellen Nutzung von Fitnesstrackern und den Gründen dafür befragt.

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Die Kundenbefragung liefert spannende neue Erkenntnisse für die Studiopraxis und unterstreicht die zunehmende Wichtigkeit und Relevanz digitaler Trainingsbegleiter.

Nicht nur für Digital Natives – Fitnesstracker altersübergreifend beliebt

Ausgewählte Ergebnisse der Mitgliederbefragung zeigen, dass insbesondere Männer im Alter zwischen 45 und 54 Jahren Fitnesstracker nutzen. Somit sind die digitalen Fitnesstools längst nicht nur bei den jüngeren Zielgruppen fest etabliert und erfreuen sich altersübergreifend wachsender Beliebtheit. (Lesen Sie auch: fM Infografik zum internationalen Wearable-Markt)

On the right track?

Ähnlich wie der aktuelle Report der Kaufmännischen Krankenkasse verdeutlichen die Befragungsergebnisse, warum digitale Trainings-Gadgets für die Kunden immer wichtiger werden.

Sie dienen nicht nur dem Tracking (über Parameter wie etwa Herzfrequenz, verbrannte Kalorien, Schritte, Kilometer oder Schlafqualität) und der Sicherheit beim Training selbst, sondern sind insbesondere auch ein wahres Engagement- und Motivations-Tool.

Fitnesstracker, Wearables und Co. wirken sich durch ihre Vorteile somit nicht nur positiv auf Trainingshäufigkeit und Effizienz, sondern auch auf den Spaß beim Training und die Bindung ans eigene Studio aus.

96 Prozent der befragten Nutzer fühlten sich laut der Better-Umfrage demnach durch die digitale Unterstützung deutlich wohler und sicherer beim Training. Direkt messbare Trainingserfolge waren ein weiterer wichtiger Faktor, der sich positiv auf die eigene Motivation auswirkte.

Digitale Fitnesstools als optimale Ergänzung

Aus Sicht des Wearable-Experten Dr. Haider Raad von der Xavier University Ohio sind Fitnesstracker aus dem Trainingsalltag vieler Studios nicht mehr wegzudenken.

Fitnesskunden nutzen diese Tools auch immer häufiger dazu, die eigenen Trainingserfolge mit denen anderer Sportler zu vergleichen. Im Rahmen der 'Sharing Commuity' sind diese Trainingsparameter heute heißbegehrte Tauschobjekte in spezifischen Apps und den Social-Media-Kanälen.

Erfolge mit Gleichgesinnten teilen

In den Fitness- und Studiocommunitys werden eben diese Trainingserfolge mit Gleichgesinnten geteilt und das motiviert wiederum nicht nur die Fitnesssportler selbst, sondern auch andere Mitglieder dazu, beim Training noch mehr Gas zu geben, bestätigt diese Studie.

Somit schließt sich auch der Kreis um die digitalen Fitnesshelfer am Handgelenk und deren Rolle innerhalb einer professionellen Trainingsbetreuung. Sie gehören längst zum Trainingsalltag vieler Kunden dazu und sind ein fester Bestandteil eines umfassenden Studio- und Trainingserlebnisses.

Digitale Weiterentwicklung des Studios

Gerade deshalb sollten Studiobetreiber neben der Qualifikation ihrer Trainer auch gezielt in die digitale Weiterentwicklung ihres Studios investieren.


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Denn die Anforderungen an Konnektivität und Vernetzung werden in den kommenden Jahren definitiv nicht weniger und auch die Kundenansprüche im Rahmen der Digitalisierung steigen kontinuierlich.

fMi-Kolumne zur digitalen Transformation unserer Branche

Ab der Ausgabe 01/20 der fitness MANAGEMENT international (fMi) klärt Informatik-Experte Prof. Dr. Marco Speicher (DHfPG) in seiner neuen sechsteiligen Kolumne über den digitalen Wandel im Sport-, Fitness- und Gesundheitsmarkt auf.

Der Experte erläutert, warum unsere Branche für diese Herausforderungen qualifizierte Nachwuchskräfte braucht und zeigt, welche innovativen und vielfältigen Berufsfelder Absolventen erwarten, die ab dem Wintersemester 2020/21 an der DHfPG den neuen dualen Studiengang 'B. Sc. Sport-/Gesundheitsinformatik' absolvieren.

Weiterlesen: Digitale Helfer & Top-Trend Wearables

Mehr zum THEMA finden Sie auf fM ONLINE – Lesen Sie dort unter auch unsere Artikel 'Digitale Helfer' und 'Top-Trend Wearables' (Klicken Sie zum Öffnen der Artikel einfach auf die Bilder).

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