Gesundheit, Management, Anzeige | Autor: Florian Schmidt |

Abschalten & Auftanken: So halten Sie trotz Arbeitsstress die perfekte Balance

Forscher der University of Illinois at Urbana-Champaign haben in einer Studie gezeigt, dass ständige Erreichbarkeit und die zunehmende Digitalisierung die Work-Life-Balance negativ beeinflussen können. Wie man die perfekte Balance zwischen Arbeitsalltag und Privatleben findet, zeigt ein Blick auf aktuelle Studienergebnisse und den Work-Life-Balance-Fachartikel der BGM-Expertin Sarah Staut (DHfPG).

Abschalten muss man lernen!

Durch moderne Technologien wie Smartphone, Laptop und Co. dringt die Arbeitswelt heute immer leichter auch ins Privatleben ein und digitaler Stress ist längst zum Diskussionsthema in den Medien geworden.


 


Diese digitalen Tools machen zwar auf Außerhausterminen, im Homeoffice oder auf Dienstreisen vieles einfacher, aber die 'Allways-On-Mentalität' kann auch zum Problem nach Feierabend werden.

Nämlich dann, wenn die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben zerfließen und dadurch die Leistungsfähigkeit und Gesundheit negativ beeinflusst wird.  (Lesen Sie auch: Risiko Homeoffice)

Aktuelle Studie zeigt, warum man klare Grenzen ziehen sollte

Prof. Dr. YoungAh Park und ihr Forscherteam haben in einer Studie 500 US-Grundschullehrer im Rahmen ihrer täglichen Arbeit und dem Privatleben beobachtet und stellten Folgendes fest: Berufstätige, die hier eine klare Grenze ziehen, vermeiden eher Stress und damit verbundene negative gesundheitliche Folgen.


 


Eine klare Abgrenzung, wie beispielsweise das Deaktivieren von Smartphone-Benachrichtigungen über Arbeits-E-Mails, Elternanfragen und Ähnlichem nach Feierabend führte nachweislich zu einem geringeren Gefühl des Eindringens der Arbeit ins Privatleben und die Berufstätigen fühlten sich deutlich weniger gestresst und ausgelaugt.

Work-Life-Balance in den Fokus rücken

Des Weiteren verdeutlichen die Ergebnisse, dass selbst in einem vermeintlich gut getrennten Arbeitsverhältnis wie dem Lehrerberuf diese Abgrenzung zunehmend schwer fällt.

Fließende Grenzen zwischen Work und Life

Für andere Berufsgruppen, wo die Grenzen ohnehin nicht so klar verlaufen, dürften solche Probleme also wohl noch eher bestehen, erläutert die Studienleiterin.

Deshalb sollte dem Thema Work-Life-Balance zukünftig noch deutlich mehr Beachtung geschenkt werden.

Work-Life-Balance als Paradoxon

Oder eben nicht. Denn es gibt auch andere Konzepte und Ansichten, wie etwa DHfPG-Absolvent und Start-up-Gründer Nico Gumlich.  (Lesen Sie auch: Statt Work-Life-Balance erst Work-Work dann Life-Life)


 


Umdenken und BGM aufbauen

Aus Sicht der Studienautorin gilt es jedoch, zukünftig seitens der Arbeitnehmer UND der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass die Grenzen zwischen Work und Life nicht weiter verwischen.

Hier können etwa gezielte BGM-Maßnahmen und professionelle Konzepte dafür sorgen, dass die Waage in Balance bleibt und der Arbeits- wie auch der Freizeitstress nicht ausarten und die Mitarbeitergesundheit im Fokus steht.

In BGM und gesunde Mitarbeite investieren

Denn nur gesunde, motivierte und ausgeglichene Mitarbeiter können langfristig ihre Leistung bringen.

Deshalb denken bereits viele Unternehmen um, schalten nach Feierabend auf 'offline', investieren vermehrt in ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement und arbeiten eng mit BGM-Experten zusammen.


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Mehr Tipps für die perfekte Balance

Sie sollten also nach Feierabend nicht nur Ihre Emails abschalten, sondern auch aktiv etwas für den Stressausgleich und die eigene Entspannung tun.

Wie die perfekte Balance gelingt, erläutert BGM-Expertin Sarah Staut (DHfPG) in ihrem Fachartikel 'Work-Life-Balance: Ein wesentliches Instrument zum Erhalt der Leistungsfähigkeit'.

Gezielt in BGM-Weiterbildungen investieren

Die BSA-Akademie und die DHfPG bieten im Bereich BGM ein umfassendes Weiterbildungs- und Studienangebot an, um sich hier gezielt weiterzuqualifizieren, damit Sie und Ihre Mitarbeiter für die Arbeitswelt 4.0 und die damit verbundenen Herausforderungen optimal gerüstet sind.