Fitness, Gesundheit, Anzeige | Autor/in: fM Redaktion |

Premiere auf der FitnessConnected: Wie E-Textiles Fitnessgeräte noch smarter machen können

Ausblick FitnessConencted 2021: Smarte Technik für noch innovativere Trainingsgeräte. Welche Chancen und neuen Einsatzmöglichkeiten E-Textiles in der Praxis bieten, zeigt ein neuer Prototyp von ZSK Stickmaschinen in Kooperation mit gym80, der auf der B2B-Fachmesse exklusiv vorgestellt wird.

Innovation auf der FitnessConnected: Wie E-Textiles Fitnessgeräte smarter machen

Neben einem neuen Messekonzept (Lesen Sie auch: 'Grünes Licht für Fitnessmesse') werden den Besucher der B2B-Fachmesse 'FitnessConnected – part of the ISPO-Network' (18.-20.11.2021 in München) vor Ort auch viele Innovationen präsentiert.



Technologie im Fokus: E-Textiles bieten neue Potenziale

In vielen Branchen werden Elektronikkomponenten wie zum Beispiel Sensoren, Elektroden, LEDs oder Antennen bereits serienmäßig in Textilien integriert, um Maschinen und Geräte intelligenter und benutzerfreundlicher zu machen.

Diese Entwicklung bietet auch für die Fitness- und Gesundheitsbranche neue Möglichkeiten: „Ich freue mich daher sehr, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern ZSK Stickmaschinen und gym80 auf unserer Live-Fachmesse in München einen innovativen Prototyp präsentieren können, der zeigt: E-Textiles haben auch im Gesundheits- und Fitnessbereich großes Potenzial“, sagt Ralph Scholz, CEO der FitnessConnected.


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Diese Vorteile bietet der neue Prototyp

Bei dem Prototyp handelt es sich um eine Rückenstreckmaschine für die untere Rückenmuskulatur, bei der drei Sensoren – nicht spürbar für den Nutzer – in den Polstern integriert sind.

Ein Belegungs-Sensor erkennt, ob eine Person auf dem Gerät Platz nimmt und aktiviert in diesem Fall die anderen beiden Sensoren: Ein Drucksensor im Rückenbereich prüft, ob diese Person mit ihrem unteren Rücken und Gesäß nah genug an der Polsterung ist, ein Bewegungssensor hat dann die korrekte Bewegungsausführung im Blick.

Fehlerkorrektur über Vibration

Falls die Person nicht in der richtigen Ausgangsposition sitzt oder sich bei der Bewegung überstreckt, erhält sie per Vibration Feedback von der smarten Maschine.

„In dieser Entwicklung sehen wir viele Vorteile, sowohl für die trainierende Person als auch für den Fitnessstudio-Betreiber. Gerade Laien, die noch unsicher im Umgang mit Geräten sind, bekommen so sehr einfach Hilfestellungen dazu, wie sie eine Übung richtig ausführen. Die Technik ersetzt natürlich nicht die Anleitung durch einen professionellen Trainer und das ist auch nicht ihr Sinn“, erklärt Tobias Lochthowe, der verantwortliche Produktmanager bei gym80.

Sie unterstützt aber dabei, wenn zum Beispiel gerade kein Trainer verfügbar ist oder eine trainierende Person Hemmungen hat nachzufragen. Für die Fitnessstudiobetreiber bedeutet sie vor allem eine Entlastung des Personals und zusätzliche Kontrolle über die Sicherheit und Gesundheit der Trainierenden“, so  Lochthowe weiter.



Das unterschätzte Potenziale von E-Textiles

Die Elektronikkomponenten werden im Stickverfahren in die Polsterung integriert. „Der große Vorteil des Stickens gegenüber anderen Verfahren ist, dass die Komponenten automatisch durch die Maschine mit leitfähigen Fäden verbunden werden können. Nachträgliche Prozesse wie zum Beispiel Löten sind deswegen nicht mehr nötig“, erklärt Melanie Hörr, Manager of Technical Embroidery Applications, Smart & E-Textiles bei ZSK Stickmaschinen.

Die Expertin, die das Verfahren für ZSK bereits in anderen Anwendungsfeldern erfolgreich einsetzt, ergänzt: „Wir gehen davon aus, dass auch der Fitnessmarkt viel Potenzial dafür hat. Viele Gerätehersteller wissen bisher nur zu wenig über die Möglichkeiten von E-Textiles. Umso mehr freue ich mich, dass wir gemeinsam mit gym80 auf der FitnessConnected dafür sorgen können, dies zu ändern,“ so Hörr weiter.

Noch viele weitere Anwendungsbereiche für E-Textiles denkbar

Gespannt ist man laut eigenen Angaben bei gym80 auf das Feedback der Besucher, die das innovative Gerät vom 18. bis 20. November 2021 in der Messe München erleben können. „Wir können uns vorstellen, E-Textiles zukünftig auch in anderen Geräten einzusetzen und zu testen“, sagt Tobias Lochthowe abschließend.

Mit Blick in die Zukunft ergänzt Melanie Hörr: „Neben körperfernen Elektroden, wie sie beim gym80-Prototyp eingesetzt werden, gibt es ja auch noch körpernahe Elektroden, die zum Beispiel in Bekleidung integriert werden und Vitalwerte wie etwa EKG messen. Ich könnte mir speziell für die Fitnesswirtschaft vorstellen, dass man in Zukunft körperferne und körpernahe Sensorik miteinander kommunizieren lässt und Training somit noch smarter und effektiver macht. Der Weg ist noch nicht zu Ende, es gibt noch viele Möglichkeiten.“

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