Fitness, Gesundheit, DSSV | Autor/in: Prof. Dr. Thomas Wessinghage |

1. Vorsitzender des DSSV Prof. Dr. Thomas Wessinghage fordert Anerkennung für die Fitness- und Gesundheitsbranche

Kostensteigerungen im Gesundheitssystem bremsen, finanzielle Defizite der Krankenversicherungen beheben und soziale Sicherungssysteme vor dem Kollaps bewahren. Darin sieht der neue 1. Vorsitzender des DSSV Prof. Dr. Thomas Wessinghage die drängendsten Herausforderungen seiner Arbeit. In seinem Kommentar forderte er Wertschätzung und Unterstützung aus Politik und Gesellschaft und ruft die Fitness- und Gesundheitsbranche zur Geschlossenheit auf.

Eigenverantwortung stärken, Anerkennung einfordern: Ein Kommentar vom 1. Vorsitzenden des DSSV Prof. Dr. Thomas Wessinghage.

Erst einmal möchte ich mich herzlich bei allen DSSV-Mitgliedern für den Vertrauensvorschuss und die einstimmige Wahl zum 1. Vorsitzender des DSSV e. V. bedanken.

Gleichzeitig gilt meine Anerkennung auch der bisherigen Präsidentin Birgit Schwarze, dem ehemaligen Hauptgeschäftsführer Refit Kamberovic, aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Geschäftsstelle des Arbeitgeberverbandes.


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Frau Schwarze und Herr Kamberovic haben über vier Dekaden Pionierarbeit geleistet: Es hat ein Wandel in der Erscheinungsform stattgefunden, weg von der reinen Bodybuilding-Branche hin zur modernen Fitness- und Gesundheitsbranche.

Diese erfolgreiche Aufbauarbeit gilt es nun fortzusetzen und hierfür stehe ich dem DSSV und der gesamten Branche seit Beginn des Jahres 2023 in meiner neuen Funktion als  1. Vorsitzender des DSSV mit voller Überzeugung zur Verfügung.

Unser Hauptziel muss es sein, der Branche und allen Akteuren die Anerkennung zu verschaffen, die ihnen gebührt. Wir begegnen einer steigenden Anzahl an kranken Menschen.

Gleichzeitig wissen wir, dass für dieses beängstigende Wachstum von gesundheitlichen Problemen der moderne Lebensstil und Bewegungsmangel als Hauptursachen auszumachen sind. (Lesen Sie weiter: 'Sport für die Psyche')

Dabei ist die nachhaltigste und effizienteste Lösung für den Bewegungsmangel bereits im Wort selbst enthalten: Bewegung.

Dennoch fehlt bislang die gebührende Anerkennung unserer Branche mit knapp 9.500 Einrichtungen und rund 9,5 Millionen Mitgliedern. (Auch interessant: 'Visitenkarte der Branche')

Es geht darum, Menschen, die einer selbstfinanzierten körperlichen Aktivität in der Fitness- und Gesundheitsbranche nachgehen, wertzuschätzen. Gemeinsam mit allen Partnern, Freunden und Gleichgesinnten aus der Politik, unter den Kostenträgern im Gesundheitswesen sowie den sozialen Sicherungssystemen soll diese Form des Trainings künftig mehr unterstützt werden.


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Dieser Support ist einzufordern und stößt bereits heute auf fruchtbaren Boden. Denn die Fitness- und Gesundheitsbranche weist enorme Potenziale auf.

Sie ist die Antwort auf Fragen, die leider derzeit vielen Entscheidern in Politik und Gesellschaft noch unbeantwortbar erscheinen:

  • Wie kann die ständige Steigerung von Kosten im Gesundheitssystem gebremst werden?
  • Wie können die massiven finanziellen Defizite der Krankenversicherungen behoben werden?
  • Wie können soziale Sicherungssysteme vor dem Kollaps bewahrt werden?

Aus meiner Sicht gelingt dies nur auf dem Weg der vermehrten Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit. Dafür bietet unserer Branche bewährte, zeitgemäße Lösungsstrategien – die sich ohne Beitrags- und Steuerzahlungen finanzieren. (Auch lesenswert: 'Der neue 1. Vorsitzender des DSSV im Interview')

Hier werde ich mit dem Vorstand des DSSV, den Mitarbeitern in der Geschäftsstelle in Hamburg sowie den Mitgliedern und Förderern des Arbeitgeberverbands weiter ansetzen. Meiner Wahl zum  1. Vorsitzender des DSSV werden Taten folgen und jeder, der sich diesem Vorhaben anschließen möchte, ist herzlich eingeladen mitzuwirken. (Lesen Sie auch: 'Rück- und Ausblick')

Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Ihnen.

Ihr Prof. Dr. Thomas Wessinghage,
 1. Vorsitzender des DSSV e. V.

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