Die Expansion vom ersten Studio zum zweiten ist ein großer Schritt für Fitnessunternehmerinnen und -unternehmer. Doch wie kann dieser Übergang erfolgreich gelingen?
Hürden beim Aufbau eines zweiten Standorts
Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Folge des Podcasts 'Fitness im Ohr'. Host Janosch Marx spricht mit Ralf Trierweiler, Inhaber der juka dojo Fitness Clubs in Hamburg, über reale Erfahrungen aus dem Studiobetrieb.
Ich bin zu blauäugig an den zweiten Standort herangegangen und habe unterschätzt, wie viel Struktur für Wachstum wirklich nötig ist.
Ralf Trierweiler – Inhaber juka dojo Fitness Club Hamburg
Offen berichtet Ralf Trierweiler über die Herausforderungen, Fehlentscheidungen und wichtigen Erkenntnisse, die er beim Einstieg in seinen zweiten Standort hatte.
'Fitness im Ohr': Hier aktuelle Folge als Podcast anhören
Die Folge zeigt, warum Wachstum mehr ist als zusätzliche Fläche: Thematisiert werden unter anderem skalierbare Prozesse, Führungsstrukturen, Mitarbeiterentwicklung und die Analyse der eigenen Erfolgsfaktoren.
Das Gespräch liefert allen, die Expansion strategisch angehen wollen, praxisnahe Einblicke.
Der zweite Standort funktioniert nur dann, wenn klar ist, was am ersten wirklich erfolgreich ist – und was davon überhaupt skalierbar ist.
Ralf Trierweiler – Inhaber juka dojo Fitness Club Hamburg
Key Takeaways der Folge 'Schritt zum Studio zwei'
- Skalierbarkeit vor Expansion: Erfolgreiches Wachstum setzt voraus, dass Strukturen, Prozesse und Betreuungskonzepte unabhängig von der Person des Inhabers funktionieren.
- Führung statt Bauchgefühl: Ein zweiter Standort erfordert klare Führung, standardisierte Abläufe und definierte Verantwortlichkeiten im Team.
- Mitarbeiter als Erfolgsfaktor: Wachstum gelingt nur mit Mitarbeitenden, die die DNA des Unternehmens verstehen, mittragen und weiterentwickeln.
- Change-Management ernst nehmen: Bei Übernahmen entscheidet der Umgang mit bestehenden Teams über Akzeptanz, Motivation und langfristigen Erfolg.
- Fokus auf die entscheidenden 20 Prozent: Wenige, klar definierte Aufgaben erzeugen den Großteil des unternehmerischen Erfolgs und müssen priorisiert gesteuert werden.
- Eine klare Positionierung schützt vor Preisdruck: Eine klar definierte Zielgruppe und ein starkes Betreuungskonzept schaffen Differenzierung im regionalen Wettbewerb.

