Corona, Fitness, Anzeige | Autor: Anke Sörensen |

Nach Rechtsstreit: PRIME TIME fitness in der HafenCity verlagert das Training nach draußen

PRIME TIME fitness in der Hamburger Hafencity findet nach einem Rechtsstreit eine clevere Lösung, um weiter Training vor Ort anzubieten. Mitglieder können in kleinen Eventzelten draußen trainieren – vor dem Club und auf der Dachterrasse. Und das ist erlaubt!

 

Prime Time: Kreativ in der Krise

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Die wichtigsten Fakten in Kürze:

  • Geöffnet: Hamburger Studio PRIME TIME fitness in der HafenCity umgeht Corona-Schließungen durch Trainingsangebot in kleinen Eventzelten.
  • Gemeinsam: Ein Mitglied darf mit einem Personaltrainer vor Ort an den Geräten trainieren.
  • Genehmigt: Betreiber Nils Kuprat hat diese Gesetzeslücke mit seinem Anwalt vor dem Hamburger Verwaltungsgericht erstritten.

Los geht's! Die Hintergründe und Detailinformationen:

Der Hamburger Unternehmer Nils Kuprat hat einen Weg gefunden, trotz der weiterhin andauernden Studioschließung seinen Mitgliedern im PRIME TIME fitness in der Hamburger HafenCity das Training vor Ort zu ermöglichen.


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Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, wurden je vier kleine Eventzelte vor dem Fitnessstudio und auf der Dachterrasse aufgebaut und mit Trainingsgeräten bestückt. Dort wird gemeinsam mit einem Personaltrainer trainiert, der eine Maske trägt.

Mit diesem kreativen Alleingang hat Nils Kuprat einen Weg gefunden, sein Studio trotz der Corona-Bedingungen zu öffnen und ist damit in Hamburg eine Ausnahme.


 


Gesetzeslücke genutzt

Eigentlich ist der Betrieb von Fitnessstudios in der Hansestadt ebenso untersagt wie in allen anderen Bundesländern (Lesen Sie dazu unser regelmäßiges 'Corona-Update').

Vor Gericht plädierte der Anwalt darauf, dass Sport an der frischen Luft unter der Einhaltung der Hygieneauflagen erlaubt sei. Zudem stünden die acht Zelte nicht auf öffentlichem Grund, sondern auf dem Quartiersgelände. Der Trainer gelte damit als zweiter Haushalt, vor einer potentiellen Ansteckungsgefahr schütze das Tragen einer Maske.

Stellungnahme des Bezirksamts

In einem Eilverfahren bekam Nils Kuprat recht. Zuvor hatte die Polizei das Training verbieten wollen. Nach dem Gerichtsurteil sieht das zuständige Bezirksamt Mitte keinen Anlass für ein "ordnungsbehördliches Einschreiten", da das Personaltraining in dieser Form die im Rahmen der Corona-Verordnung erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus berücksichtige.


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Klein statt Groß

Die Idee, das Training statt im Fitnessstudio unter einem Zeltdach stattfinden zu lassen, setzte Nils Kuprat schon während des ersten Lockdowns in einem großen Zelt um. Während des zweiten Lockdowns intervenierte die Hamburger Gesundheitsbehörde. Nun galt ein Zelt als eine Fläche, auf der nur ein Sportler mit Trainer trainieren dürfte.

Daher baute der Studiobetreiber vor anderthalb Wochen um und bietet das Training nun in acht kleinen Eventzelten als 1:1-Betreuung an.


 

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PRIME TIME fitness hat sich während der Corona-Pandemie nicht zum ersten Mal durch kluge Aktionen positioniert.

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