Corona, Digital, Fitness, Markt | Autor: David Köndgen |

Zweiter Corona-Lockdown: Fitnessbranche verliert ihre stärksten Monate

Es drohen massive Umsatzeinbußen durch den Verlust der für Fitnessstudios wichtigsten Monate zum Jahresbeginn. Warum der erneut verlängerte Corona-Lockdown die Fitness- und Gesundheitsbranche besonders hart trifft, zeigt eine Auswertung des Hamburger Softwareunternehmens Sport Alliance.

Sport Alliance Studie: Fitnessstudios verlieren wegen Corona-Lockdown ihr wichtigstes Quartal

Nach dem für Fitness- und Gesundheitsanlagen verlorenen vierten Quartal 2020, droht auch das erste 2021 komplett auszufallen. 


„Der zweite Lockdown trifft die Fitnessbranche noch härter als der erste, da die wirtschaftlich bedeutendsten Monate wegfallen.“
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Daniel Hanelt, Geschäftsführer Sport Alliance


Laut einer aktuellen Auswertung des Hamburger Softwareunternehmens Sport Alliance gewinnen sie nämlich in den ersten drei Monaten eines regulären Jahres ein Drittel ihrer Neumitglieder.


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Nachdem die Studios also bereits im Jahr 2020 hohe Umsatzeinbußen erlitten haben, verlieren sie nun mit dem zweiten Lockdown ihre stärksten Monate (Lesen Sie jetzt weiter: 'COVID-19: Fitnessbranche meldet steigende Neuanmeldungen').


 

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Das erste Quartal ist wirtschaftlich das wichtigste für die Fitnessbranche. Laut Sport Alliance generieren Clubbetreiber in diesem Zeitraum ein Drittel aller Neuverträge. Der Januar ist mit 13 Prozent der stärkste Monat.

Analyse von fast 2.000 Studios

Die Experten der Sport Alliance haben für diese Berechnung die Daten der neu gewonnenen Mitglieder von 1.878 Fitnessstudios analysiert (Lesen Sie auch: 'Sport Alliance launcht digitales Sportportal').

Wirtschaftlich wichtigste Monate fehlen

Das vierte Quartal gilt als zweitstärkstes Quartal eines 'normalen' Jahres. In den Monaten von Oktober bis Dezember gewinnen Fitnessstudios demnach rund 24 Prozent aller Neumitglieder eines Gesamtjahres.

In der Addition ergeben die beiden Quartale damit Einbußen an Neuverträgen in Höhe von 57 Prozent.

Online-Verträge und flexible Angebote

Die Corona-Krise erfordert also ein Umdenken in der Branche. Viele Studiobetreiber versuchen bereits Online-Vertragsabschlüsse und Home-Workouts anbieten.


„Studiobetreiber sollten dringend auf digitale Lösungen und flexible Angebote umstellen, um nach den Beschränkungen möglichst schnell wieder wirtschaftlich arbeiten zu können.“
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Daniel Hanelt, Geschäftsführer Sport Alliance


In Zukunft werden die Online-Mitgliedergewinnung sowie Hybridangebote (also eine Mischung aus Online- und Offline-Kurse) an Bedeutung gewinnen


 


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