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Stress und physische Gesundheit am Arbeitsplatz – BGM ein Must-have

Gesunde Mitarbeiter sind für Unternehmen ein Wettbewerbsfaktor: Mehr Leistung, mehr Motivation, weniger Krankheitstage. Wenn es so einfach wäre: Immer mehr Arbeitnehmer leiden unter gesundheitlichen Beschwerden durch Stress im Job. Lesen Sie, wo die Fitness- und Gesundheitsbranche mit einem passenden BGM-Angebot ansetzen kann.

Gesunde Mitarbeiter bringen Leistung, ihr Arbeitgeber profitiert. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist also ein Baustein einer klassischen Win-Win-Situation. Beim Aufstiegskongress am 05. und 06. Oktober in Mannheim werden Oliver Walle und weitere BGM-Experten ihre Erfahrungen und ihr Know-how im BGM mit den Kongressteilnehmern im Rahmen des „Fach-Forums BGM“ teilen.

Unternehmen, die in präventive Gesundheitsangebote für ihre Mitarbeiter investieren, erhalten eine erhöhte Leistungsfähigkeit, mehr Motivation und weniger Krankheitstage als Gegenleistung zurück.

Ein Blick in die Stressstudie 2016 "Entspann Dich, Deutschland" der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, wo in Deutschland der Schuh drückt: „Die Arbeit ist Stressfaktor Nummer eins in Deutschland. Es lohnt sich ein Blick auf die Details.“

Die TK identifizierte bereits für das Jahr 2016 einen besorgniserregenden Trend, so auch das Magazin Stern: Immer mehr Deutsche haben mit einem steigenden Stresslevel zu kämpfen. Für Männer ist die Arbeit der größte Stressfaktor, für Frauen meist die hohen Ansprüche an sich selbst. Verstärkend kommt hinzu, dass die Digitalisierung die Informationsfülle und die Kommunikationsformen im Privat- und Berufsleben zunehmend beschleunigt. Wir sind immer und überall erreichbar und die Post kommt nicht mehr nur einmal am Tag, sondern ploppt im Minutentakt auf dem Bildschirm oder dem Display unserer Smartphones auf.

Das Phänomen Stress wird also zukünftig eher stärker unser Arbeitsleben und unseren Gesundheitszustand beeinflussen als bisher. Genau an diesen Stellen kann und muss sich die Fitness- und Gesundheitsbranche mit ihrem Know-how und ihrer perfekt geeigneten Infrastruktur als Gesundheitspartner der Gesellschaft etablieren: Mit einem spezifischen und nachhaltigen Angebot für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM).

Die fM hat für Sie den Gesundheitsfaktor Stress analysiert und die wichtigsten Key-Facts dazu für Sie in übersichtlichen und kompakten Infografiken zusammengestellt.

Das Unternehmen Sodexo hat 2016 rund 1.000 Arbeitnehmer nach ihrem Stresslevel und ihrem Gesundheitszustand gefragt. Auch die Ergebnisse dieser Befragung geben Anlass zur Sorge: Mehr als 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer fühlten sich gestresst, mehr als jeder Zweite hat sogar schon mit Komplikationen bzw. chronischem Stress zu kämpfen. Das hohe Stress-Level bleibt nicht ohne Folgen: Die Analysen ergaben, dass bei fast 60 Prozent der Befragten bereits Folgeerkrankungen in Erscheinung treten. Am häufigsten wurden mit 29 Prozent Schlafstörungen genannt, gefolgt von Kopfschmerzen (28 Prozent) und Unruhe sowie Nervosität (20 Prozent). Auch Magen-Darm- (15 Prozent) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (11 Prozent) werden als Folgeerkrankungen benannt.

Diese stressbedingten Krankheitsbilder tragen zu einer steigenden Zahl an Krankheitstagen in Deutschland bei. Laut Fehlzeitenreport 2018 des AOK-Bundesverbandes stieg der Krankenstand von 2006 bis 2016 kontinuierlich jedes Jahr. Frauen sind im Schnitt etwas häufiger krank als Männer. Auch hier zeigt sich: Die Zahl der Fehltage wächst in gleichem Ausmaß, wie die pro Wochen „gearbeitete“ Stundenzahl.

Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit oder sogar der Aufbau eines BGM gewinnen vor dem Hintergrund der erhöhten Stressbelastung, steigender Krankenstände, der Sorge um den Erhalt der Arbeitsfähigkeit sowie auf der anderen Seite auch der Verbesserung der Attraktivität der Arbeitgeber immer mehr an Bedeutung. "Mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement können Unternehmen betroffene Mitarbeiter gezielt unterstützen", titelte der Fehlzeitenreport 2017 der AOK.

Betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert sich deshalb in immer mehr Unternehmen. Aus gutem Grund: Ein gut strukturiertes und geplantes BGM spart Unternehmen Zeit und Geld. Zahlreiche Best-Practice-Beispiele und Studien belegen, dass Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements anbieten, zum einen über motivierte und leistungsstärkere Mitarbeiter verfügen und zum anderen weniger Krankheitsausfälle bzw. Fehltage verzeichnen. Gesundheitstage, Events und Präventionskurse sind ein guter Anfang, aber noch längst kein umfassendes BGM.

„Unter dem Dach des BGM tauchen immer mehr Inhalte auf. Waren es früher eher klassische Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention, so gehören heute schon zahlreiche Arbeitsschutz- und Personalmanagementthemen dazu. Die Arbeitswelt 4.0 wird die Gesellschaft und Betriebe vor neue Herausforderungen stellen. BGM, und davon bin ich fest überzeugt, wird hierbei ein unverzichtbares System sein, das Unternehmen helfen wird, diese Herausforderungen zu bewältigen“, erklärte BGM-Experte Oliver Walle unlängst in einem Interview mit fMI.

Oliver Walle, selbst Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens für Betriebliches Gesundheitsmanagement, ist u. a. Fachautor, Mitglied im BGM-Expertenteam des DSSV sowie Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und der BSA-Akademie.

Beim Aufstiegskongress am 05. und 06. Oktober in Mannheim werden Oliver Walle und weitere BGM-Experten ihre Erfahrungen und ihr Know-how im BGM mit den Kongressteilnehmern im Rahmen des „Fach-Forum BGM“ teilen.

Sind Sie in Mannheim dabei? Wenn nicht, sichern Sie sich noch schnell Karten für sich und Ihr Team. Der Kartenvorverkauf läuft noch bis zum Dienstag, den 02.10.2018, um 13 Uhr. Danach können Sie Tickets noch direkt an der Tageskasse erwerben.

Ausführliche Informationen zu den Lehrgängen Betriebliches Gesundheitsmanagement an der BSA-Akademie bekommen Sie hier.

Für den Gesundheitsreport des Bundes (getragen vom Robert-Koch-Institut und Destatis) „Gesundheit in Deutschland – die wichtigsten Entwicklungen“ klicken Sie bitte hier.

Die TK-Stressstudie 2016 "Entspann dich, Deutschland" können Sie unter diesem Link lesen.

Den Fehlzeitenreport 2017 des AOK-Bundesverbandes haben wir hier für Sie verlinkt.

Den Bericht des Stern zur TK-Stressstudie finden Sie hier.

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