Corona, Fitness, Markt, Anzeige | Autor: Florian Schmidt |

'I miss my Gym' – mit Mund- und Nasenabdeckung jetzt Flagge zeigen

Kommt bald eine Maskenpflicht? Die Nachfrage nach Schutz- und Behelfsmasken ist durch die Corona-Pandemie exponentiell gestiegen. Viele fitnessnahe Unternehmen helfen, wo sie können und engagieren sich. So helfen ein kleiner Unternehmer aus Baden-Württemberg, der Gerätehersteller Life Fitness, die Sportartikelhersteller Under Armour und Trigema…

Weltweit fehlen in vielen medizinischen Einrichtungen und für den alltäglichen Gebrauch Schutz- und Behelfsmasken. Viele Unternehmen stellen deshalb ihre Produktion vorrübergehend um.

So leisten sie nicht nur einen wichtigen Beitrag, sondern setzen gleichzeitig auch ein Zeichen der Solidarität. Wir stellen Ihnen ausgewählte Beispiele vor:


 


#imissmygym – kleines Accessoire, große Emotionen

„Make Fitness not Bürokratie“ könnte man schmunzelnd feststellen. Marcel Malysek betreibt in Ebing (Baden-Württemberg) den Onlineshop Bengal Sports und setzt mit seinem bunt bedruckten Accessoire mit dem Slogan 'I miss my Gym' nicht nur ein modisches Ausrufezeichen.


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Kein Medizinprodukt aber ein Statement

Mehr als emotionales Statement, denn als effektiven Schutz vor Coronaviren, hat er gemeinsam mit Markus Schramm (Addicted Customs) und ein paar Freunden seine Idee in die Tat umgesetzt.


Zeichen der Solidarität in Corona-Zeiten

„Ich wollte in diesen angespannten Zeiten etwas Farbenfrohes machen, damit die Leute auch mal wieder was zum Lachen haben“, sagt Marcel Malysek. Mit seinem Produkt und der dazugehörigen Foto-Challenge unter dem Hashtag #imissmygym unterstützt der Unternehmer gleichzeitig lokale Fitnessstudios.

Buntes Statement für schnelle Studio-Wiedereröffnung

Gleichzeitig spricht er mehr als 11 Millionen Mitgliedern aus der Seele, die seit dem Lockdown bisher vergeblich darauf warten, sich wieder im Studio auszupowern und gleichzeitig ihr Immunsystem zu stärken. (Lesen Sie dazu auch: DSSV offener Brief an die Politik)


„Ich bin in der Freizeit selbst ambitionierter Fitnesssportler und hoffe,
dass wir möglichst bald wieder regulär trainieren können.“
_______________________________

Marcel Malysek, Fitnessunternehmer


Im Gespräch mit fM ONLINE fügt Marcel Malysek hinzu: „Insofern sind meine Masken also nicht nur ein hilfreiches und modisches Accessoire, sondern auch Statement und Appell an Politik, die Studios schnellstmöglich wieder unter Auflagen zu öffnen.“

Auch bei vielen großen Unternehmen dreht sich aktuell alles um die 'Masken-Frage'…


 


Life Fitness: Masken für Krankenhäuser und Bedürftige

In Zeiten von COVID-19 muss man umdenken und an die eigenen Mitarbeiter und die Gesellschaft denken. Die Life Fitness Mitarbeiter Lisa Boyd und Kris Morgan haben zusammen mit CEO Chris Clawson kurzerhand ein eigenes Hilfsprojekt ins Leben gerufen.

Nach strengen Vorgaben werden in verschiedenen Werken nicht-chirurgische Stoffmasken genäht, die an lokale Gesundheitseinrichtungen und bedürftige Gemeinden gespendet werden.

Under Armour – eine halbe Millionen Masken

Der US-amerikanische Sportartikelhersteller Under Armour setzt ebenfalls ein solidarisches Zeichen und spendet mehr als 20.000 dringend benötigte Gesichtsmasken an das John Hopkins Health System

Des Weiteren plant das Unternehmen laut einem aktuellen Bericht des FORBES Magazins mehr als 500.000 Masken zusätzlich zu produzieren und schnellstmöglich auf den Markt zu bringen.

Trigema: Masken 'Made in Germany'

Auch Trigema hat seine Textil-Produktion dahingehend umgestellt und stellt seit kurzem dringend benötigte wiederverwendbare Behelfs-Mund- und Nasenmasken sowie Kittel her.

Kommt bald eine Maskenpflicht?

Obgleich in Deutschland aktuell nur eine Empfehlung und (noch) keine offizielle Maskenpflicht (Stand: 21. April 2020) besteht, zeigen unsere Beispiele dennoch, dass sich aktuell vieles um die kleinen Helfer aus Stoff dreht. Inwiefern sie nun wirklich schützen oder nicht, ist eine andere Frage. 

Egal, ob mit oder ohne Mundschutz, bleiben Sie gesund und setzen Sie weiter wichtige Impulse, damit der Hashtag #imissmygym bald der Vergangenheit angehört und wir wieder regulär in den mehr als 9.600 Studios trainieren können! (Lesen Sie auch: Fitnessstudios bald offen?)

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