Schneller Jobeinstieg & top Karriere-Perspektiven durch ein duales Studium im Zukunftsmarkt Fitness, Prävention und Gesundheit.
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Jeder fünfte Mitarbeiter in der Fitnessbranche ist Akademiker
Jeder fünfte Mitarbeiter in der Fitnessbranche ist Akademiker

Nie gab es in der Fitness- und Gesundheitsbranche so viele Akademiker wie im aktuellen Jahr. Gleichzeitig ist der sogenannte „War for Talents“ stärker ausgeprägt als je zuvor. Doch welche Bedeutung haben diese beiden Bewegungen für die Führungskräfte und Entscheidungsträger in der Fitness- und Gesundheitsbranche? Dieser Frage geht die heutige fM-Infografik nach und beleuchtet gemeinsam mit der „Kennzahl des Monats“ die aktuellen Entwicklungen im generellen Bildungsmarkt und der Fitness- und Gesundheitsbranche.

Nie gab es so viele Akademiker in der Fitness- und Gesundheitsbranche

Laut der Bundesagentur für Arbeit sank die Arbeitslosenquote in der Bundesrepublik Ende 2018 unter die 5-Prozent-Schwelle. Was für die deutsche Volkswirtschaft erfreulich ist, bedeutet für die Arbeitgeber allerdings auch eine zunehmende Verknappung des Angebots an qualifizierten Arbeitskräften. Umso wichtiger wird es für Betriebe, ihre Arbeitnehmer effizient einzusetzen, zu fördern und weiterzubilden.

Für die Arbeitnehmer gilt folgender Grundsatz „Bildung schafft Aufstieg“. Eine höhere Berufsbildung bietet hervorragende Chancen für die Fachkräfte von morgen. Das zeigt die vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vorgelegte „Erfolgsstudie Weiterbildung 2018“. „Wer als beruflich qualifizierte Fachkraft motiviert ist und in die eigene Weiterbildung investiert, steigt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Karriereleiter weiter nach oben“, so Dr. Achim Dercks (stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK). Unsere Branche professionalisiert und entwickelt sich stetig weiter: Investitionen in die eigene Bildung bzw. die Weiterbildung der Mitarbeiter sichert langfristig eine hohe Betreuungs-, Service- und Dienstleistungsqualität sowie ein sicheres, effizientes Training.

Gerade der private Hochschulsektor wächst stark

Besonders duale Studiengänge sind auf dem Vormarsch. Sie bieten eine optimale Kombination aus Praxisbezug und Theorie und werden bei Arbeitgebern wie Studierenden gleichermaßen immer beliebter. Das belegen u. a. der aktuelle Bericht „Bildung in Deutschland 2018", der „Trendmonitor Weiterbildung“ und die Studie „Dual Studieren – Und dann?“. In der jüngsten Vergangenheit kristallisieren sich gerade die praxisintegrierten Studiengänge, wie beispielsweise die Studiengänge der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) als zukunftsweisend heraus.

Der Vorteil eines dualen Studiums liegt u. a. darin, dass die Studierenden im Schnitt 32 bis 35 Stunden pro Woche im Unternehmen mitarbeiten und neben dem akademischen Grad (z. B. Bachelor of Arts) auch 3,5 Jahre Berufserfahrung erwerben, die sie gewinnbringend in das Unternehmen einbringen und für die eigene Karriere nutzen können. Solche, auf die Fitness- und Gesundheitsbranche spezialisierten Studiengänge verzeichnen in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigende Immatrikulationszahlen, wie die Zahlen der DHfPG verdeutlichen.

Ergebnisse der Studie

Ein duales Studium bietet angesichts aktueller Studienergebnisse zahlreiche Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das belegen beispielsweise die Ergebnisse der Studie „Dual Studieren – und dann?“: Absolventen dualer Studiengänge finden schneller einen Job – anderthalb Jahre nach dem Studienabschluss ist weniger als ein Prozent von ihnen arbeitslos. Bei den regulären Bachelorabsolventen sind es sechs Prozent. Etwa 75 Prozent der dualen Studienabsolventen schaffen direkt den Sprung in eine unbefristete Anstellung – von den Bachelorabsolventen universitärer Studiengänge gelingt dies nur knapp einem Drittel. Etwa zwei Drittel der dualen Studienabsolventen vollziehen den Berufseinstieg in ihren Ausbildungsbetrieben und bleiben den Unternehmen auch nach dem Abschluss als wertvolle und qualifizierte Mitarbeiter erhalten.

Egal ob als Studioleiter, selbstständiger Personal Trainer, Ernährungsberater oder Führungskraft im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) – die Einsatzmöglichkeiten aufgrund der breit gefächerten Studiengänge sind vielfältig. Lebenslanges Lernen und nebenberufliche Weiterbildungen, wie beispielsweise die der BSA-Akademie, ermöglichen optimale Aufstiegschancen und zusätzliche Karrieremöglichkeiten.

Die Fitness- und Gesundheitsbranche bietet hier für junge Nachwuchskräfte nicht nur sichere Arbeitsplätze, sondern auch langfristige berufliche Perspektiven. Aktuell sind bereits ein Fünftel der Mitarbeiter in der Fitness- und Gesundheitsbranche Akademiker und tausende Betriebe bilden ihre Mitarbeiter bereits über duale Studiengänge aus – Tendenz weiter steigend. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels ist diese Entwicklung ein klares Indiz dafür, dass der Faktor „Mitarbeiterqualifikation und Weiterbildung“ immer wichtiger wird. Das belegt auch die DSSV Umfrage zu den Fitness-Trends 2019. Die klare Nummer 1 unter den Befragten waren „qualifizierte Trainer mit hohem Ausbildungsstandard“.

Gerade deshalb sollten Unternehmen heute mehr denn je in die Qualifikation und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, um langfristig am Markt erfolgreich zu bleiben. Warum sich DHfPG-Studierende hier mehrfach lohnen, erfahren Sie in der aktuellen fMi vom DSSV Hauptgeschäftsführer Refit Kamberovic.

Die komplette Studie „DUAL STUDIEREN – UND DANN?“ haben wir hier für Sie verlinkt.

Mehr zur „Erfolgsstudie Weiterbildung 2018“ der DIHK erfahren Sie hier. 

Weitere Informationen zum „Trendmonitor Weiterbildung“ finden Sie hier.

Und hier die DSSV Umfrage zu den aktuellen Fitness-Trends 2019.

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