MySports GmbH und YouGov veröffentlichen Firmenfitness-Studie

Studie zum Status und Nutzungsverhalten von Firmenfitnessangeboten: MySports GmbH und YouGov veröffentlichen Ergebnisse einer Online-Umfrage unter Arbeitnehmer:innen.
Lesezeit: 3 Minuten
MySports GmbH und YouGov veröffetnlichen Studie zum Thema Firmenfitness und Betriebssport.
MySports GmbH und YouGov veröffetnlichen Studie zum Thema Firmenfitness und Betriebssport.
Laut einer Online-Umfrage nutzen knapp die Hälfte der Arbeitnehmer:innen das vorhandene Firmenfitnessangebot ihres Arbeitgebers nicht. Welche Gründe das hat und wie man neue Anreize schaffen kann, zeigt eine gemeinsame Studie des Hamburger Softwareunternehmens MySports GmbH und dem Marktforschungsinstitut YouGov Deutschland GmbH.

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Die wichtigsten Fakten in Kürze:

  • MySports GmbH und YouGov Deutschland haben eine neue Studie zum Thema Firmenfitness veröffentlicht.
  • Knapp die Hälfte der befragten Arbeitnehmer:innen nutzen das vorhandene Firmenfitnessangebot nicht.
  • Sie nennen Stress, Zeitmangel und fehlende Motivation als Haupthinderungsgründe
  • Mitarbeitende wünschen sich deutlich flexiblere Angebote und Belohnungssysteme.
  • Jonas Bading (MySports) sieht deutlichen Handlungsbedarf und appelliert zum Umdenken.

Los geht's! Die Hintergründe und Detailinformationen:

Gesunde Mitarbeitende sind leistungsfähiger und haben weniger Krankheits- und Fehltage. Dennoch bieten bisher deutlich zu wenig Unternehmen ihren Mitarbeitenden präventive Angebote, die zur Gesundheitsförderung beitragen.

Online-Umfrage deckt aktuelle Herausforderungen auf

Um einen tieferen Einblick ins Thema Firmenfitness zu gewinnen, hat die MySports GmbH aus Hamburg zusammen mit YouGov Deutschland im März 2022 eine Online-Umfrage durchgeführt, an der 2022 Personen teilnahmen.

Die gleiche Umfrage hatten die Unternehmen bereits im März 2020 durchgeführt. Das Ergebnis: Knapp die Hälfte nutzt das Sportangebot ihrer Arbeitgeber nicht und mehr als 80 Prozent der Befragten ringen mit ihrem inneren Schweinehund.

Status qou: So häufig werden Firmensportangebote von Arbeitgebern angeboten.

Lediglich 22 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Arbeitgeber Betriebssport anbietet oder entsprechende Sportangebote durch ihn bezuschusst werden (2020 waren es 19 Prozent). 51 Prozent gaben an, dass sie das Sportangebot ihres Arbeitgebers auch tatsächlich nutzen.

Bei der Nutzung von Firmenfitnessangeboten ist noch deutlich Luft nach oben.

Zeitmangel, Motivation & Stress

Im März 2020 gaben 46 Prozent der Arbeitnehmer:innen an, dass vor allem fehlende Motivation und Zeitmangel die Hauptgründe waren, warum sie die Angebote ihres Arbeitgebers nicht wahrnahmen. In der aktuellen Umfrage sind es sogar 83 Prozent, also fast doppelt so viele.

Des Weiteren gaben 37 Prozent zusätzlich Stress und Erschöpfung nach einem harten Arbeitstag als weiteren Hinderungsgrund an.

Hindernisse, die der Nutzung von Firmenfitnessangeboten im Weg stehen.

Hat die Pandemie die Lage verschlechtert?

Auf die Frage, was das größte Hindernis sei, trotz der Pandemie Sport zu treiben, nannte auch hier die Mehrheit der Befragten (66 Prozent) fehlende Motivation und Zeitmangel als Ursachen.


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„Es ist deutlich zu sehen, dass die Pandemie ihre Spuren hinterlassen hat. Die Sportstätten waren größtenteils geschlossen, damit sank auch die Motivation sich anderweitig sportlich zu betätigen, was nicht nur negative körperliche, sondern auch psychische Auswirkungen mit sich brachte“, sagt Jonas Bading, Experte für Firmensport bei MySports.

Firmensportangebote unter dem Einfluss der Corona-Pandemie.

Neben den teilweise doch recht ernüchternden Ergebnissen, bietet die Studie aber auch neue Ansatzpunkte für zielführende und motivierende Angebote.

Verbesserungspotenziale für die Zukunft

Laut der Umfrage würden 55 Prozent der Befragten das Sportangebot ihres Arbeitgebers eher nutzen, wenn es eine Belohnung für sportliche Aktivitäten geben würde.

Können Prämien und Belohnungen neue Motivationsanreize schaffen?

Laut Jonas Bading sei dies ein guter Ansatz für Arbeitgeber, die ihr Angebot attraktiver gestalten möchten, um ihre Mitarbeitende nachhaltig und langfristig zu motivieren, mehr Sport zu treiben und ihre Gesundheit damit zu fördern.

Umdenken in Sachen Firmenfitness

Nicht nur Mitarbeitende, sondern auch die Unternehmen würden von einem solchen Modell profitieren, das auf die Bedürfnisse aller Parteien noch besser zugeschnitten ist. Dabei gilt es, sich vor allem auch an den veränderten Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer:innnen zu orientieren.


Lesen Sie jetzt: 'Aktive Gesundheitsvorsorge'


So wünschten sich viele Mitarbeiter:innen in Zeiten von Corona, Homeoffice und Co. noch mehr Flexibilität hinsichtlich der Angebote und Unterstützung seitens ihres Arbeitgebers.

„Unsere Umfrage zeigt deutlich, dass sich am Gesundheitsangebot seitens der Arbeitgeber kaum etwas geändert hat, die Bereitschaft Sport zu treiben unter den Beschäftigten dagegen im Laufe der Pandemie deutlich abnahm. Unternehmen müssen deshalb jetzt gegensteuern, sonst drohen deutlich höhere Ausfalltage als in den Jahren zuvor”, sagt Bading abschließend.

Mehr: 'Erfolgsfaktor Firmenfitness & BGM'

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