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Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz: Prävention dringend gefordert

YouGov Studie zeigt: Stress, Anspannung, innere Unruhe und Schlaflosigkeit gehören für viele deutsche Arbeitnehmer zum Alltag. Jeder vierte deutsche Berufstätige klagt über zu viel Stress und wünscht sich mehr Prävention. Doch die wenigsten reden darüber und das Thema wird vielerorts immer noch tabuisiert.

Tabuthema Stress am Arbeitsplatz: Viele Arbeitnehmer trauen sich nicht, mit Führungskräften darüber zu reden und fordern mehr Präventionsmaßnahmen.

Das Karrierenetzwerk LinkedIn hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut YouGov im Rahmen einer Online-Umfrage insgesamt 1.056 Berufstätige zu ihrer mentalen Gesundheit am Arbeitsplatz befragt. Die Ergebnisse der Online-Befragung zeigen, dass es in Sachen mentaler Gesundheit und Stressprävention am Arbeitsplatz noch viel tu tun gibt.


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Stress und Leistungsdruck sind Motivationskiller und Krankmacher

Vier von fünf befragten festangestellten Arbeitnehmern gaben an, dass sie unter Stress leiden und mit den damit verbundenen negativen Folgen deutlich zu kämpfen hätten. 37 Prozent der weiblichen und 30 Prozent der männlichen Arbeitnehmer fühlten sich häufig oder dauerhaft gestresst und Leistungs-, Zeit- bzw. Termindruck gehen nicht spurlos an den Betroffenen vorüber. 57 Prozent der Befragten klagten über permanente Anspannung, 44 Prozent kamen innerlich nicht zur Ruhe und 40 Prozent litten sogar bereits unter akuten Schlafstörungen. Schlechtes Arbeitsklima (48 Prozent), permanenter Leistungsdruck (44 Prozent) und Desinteresse der Führungsverantwortlichen (42 Prozent) waren die Top Drei der negativen Einflussfaktoren auf die eigene mentale Gesundheit.

Für viele immer noch ein Tabuthema 

Viele Arbeitnehmer fühlten sich damit von den Arbeitgebern alleingelassen und wünschen sich angesichts der Ergebnisse mehr und vor allem zielgerichtetere Präventionsmaßnahmen. Nur knapp 34 Prozent der Arbeitnehmer traut sich, offen über das Thema mentale Gesundheit mit Kollegen zu sprechen. Gegenüber Chefs und Arbeitgebern ist die Hemmschwelle noch deutlich höher und lediglich ein Viertel spricht überhaupt mit den Führungskräften über solche Themen.

Das liegt auch daran, dass lediglich 23 Prozent der Befragten sich mit diesen Problemen ausreichend verstanden fühlt. Nur knapp ein Fünftel der Arbeitnehmer sieht die Themen psychische wie auch physische Gesundheit am eigenen Arbeitsplatz aktuell als wichtige Präventionsfelder ausreichend berücksichtigt – es gibt also noch viel zu tun. 

BGM als Ausweg aus der Stressfalle 

Der offene Umgang mit psychischen Problemen ist in der heutigen Arbeitswelt also immer noch keine Selbstverständlichkeit, obgleich immer mehr Unternehmen in die physische und mentale Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren. Gezielte BGM-Maßnahmen sind hier der Schlüssel, um Mitarbeitern die richtigen Coping-Strategien an die Hand zu geben, für einen Ausgleich zu sorgen und nachhaltig zu motivieren bzw. an das eigene Unternehmen zu binden. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung zeigen, dass sich viele Arbeitnehmer hier noch deutlich mehr Prävention wünschen und das Thema BGM für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber immer wichtiger wird.  
 
Infografik: Stress und physische Gesundheit am Arbeitsplatz – BGM ein Must-have

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