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Neue USDHHS Physical Activity Guidelines

Nur wer sich ausreichend bewegt, lebt langfristig gesund – Key-Facts rund um die neuen Empfehlungen des U.S. Department of Health and Human Services (USDHHS).

Laut einer aktuellen Studie im Auftrag der WHO, die u. a. im Journal „The Lancet“ veröffentlicht wurde, gehen mehr als die Hälfte der weltweiten Todesfälle im vergangenen Jahr auf das Konto der „Zivilisationskrankheiten“. Demnach sind ein hoher Blutdruck, Rauchen, Diabetes und Übergewicht die vier größten Risikofaktoren. Zwar werden wir angesichts eines aktuellen Spiegel Online Artikels immer älter, aber keinesfalls gesünder und Bewegungsmangel und Fehlernährung nehmen zu.

Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, existieren in der Praxis zahlreiche Empfehlungen für ein gesundheitsförderliches Aktivitätsniveau. Die fM hat Ihnen hierzu die wichtigsten Key-Facts wie immer übersichtlich in unseren Infografiken zusammengestellt.

Die Ergebnisse des U.S. Department of Health and Human Services (USDHHS) zeigen exemplarisch (analog zu vielen weiteren Befunden), dass die Mehrzahl der Menschen diese Empfehlungen im Alltag nicht erreicht. Der aktuelle Status-Quo ist ein klares Indiz dafür, dass es noch viel zu tun gibt.

Schwitzen statt Sitzen – das wäre schon ein Anfang. Studien, wie die der Techniker Krankenkasse (TK) „Beweg dich, Deutschland!“ zeigen, dass das körperliche Aktivitätsniveau aus unterschiedlichsten Gründen zurückgeht. Um genau diesen Aspekten in der Praxis entgegenzuwirken, hat das U.S. Department of Health and Human Services deshalb eine Aufklärungs-Offensive gestartet und seine neu aufgelegten Guidelines vorgestellt.

Wer sich an diesen evidenzbasierten Guidelines orientiert und sich ausreichend bewegt, kann dadurch bis ins hohe Alter seine Gesundheit positiv beeinflussen bzw. das Risiko für die besagten großen vier „Zivilisationskrankheiten“ erheblich senken.

Eine Kombination aus moderatem Ausdauertraining und ergänzendem Krafttraining stellt angesichts der neuesten Empfehlungen eine optimale Kombination dar und beeinflusst die Gesundheit nachweislich positiv.  Betrachtet man die gesundheitliche Wirksamkeit von Bewegungsinterventionen, so versprechen strukturierte und regelmäßig durchgeführte Trainingsprogramme in Form von präventivem Kraft- und Ausdauertraining den größten Nutzen, um Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen zu vermeiden.

Ein Blick auf die „Dosis-Wirkungsbeziehung“ zwischen dem Umfang der körperlichen Aktivität und dem damit verbundenen gesundheitlichen Nutzen verdeutlicht, dass hier gerade für bisher körperlich Inaktive viel Potential steckt. Eine Steigerung des persönlichen Aktivitätsniveaus geht mit einer Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes sowie des persönlichen Wohlbefindens einher und kann gleichzeitig Motivation für weitere Aktivitäten sein. Um diese anfänglichen positiven Gesundheitseffekte zu stabilisieren bzw. langfristig zu steigern, müssen jedoch Umfang und Intensität gesteigert werden. Der optimale Gesundheitsnutzen kann jedoch nur dann realisiert werden, wenn eine nachhaltige und dauerhafte Fortsetzung gezielter Trainingsprogramme gewährleistet wird.

Dies gelingt am effektivsten durch systematisches Fitnesstraining. Durch gezieltes Fitnesstraining können effektiv und zeitlich effizient alle motorischen Hauptbeanspruchungsformen (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination) trainiert werden. Angesichts der Aufwand-Nutzen-Relation und eines knappen Zeitbudgets, bietet systematisches Fitness- und Gesundheitstraining gegenüber „Bewegung im Alltag“ daher entscheidende Vorteile. Das flächendeckende Netz an qualitativ hochwertigen Fitness- und Gesundheitseinrichtungen bietet hier eine optimale Trainingsinfrastruktur, um effizient und vor allem auch sicher unter professioneller Betreuung zu trainieren. Je nach den persönlichen Zielen des Kunden können auf der Basis evidenzbasierter Empfehlungen spezifische, individuelle Trainingsprogramme zusammengestellt werden, die die Gesundheit langfristig  nachweislich positiv beeinflussen. 

Mehr zu weiteren evidenzbasierten Empfehlungen und dem aktuellen Status-Quo in Deutschland erfahren Sie u. a. in den beiden fMI-Artikeln von Florian Schmidt und Prof. Dr. Arne Morsch (beide DHfPG).

Klicken Sie bitte hier für die Studie "Global Burden of Disease" der WHO zu weltweiten Sterbefällen und relevanter Risikofaktoren 2017.

Den Spiegel Online Artikel „Weltweite Gesundheitsstudie: Wir werden älter, aber nicht gesünder“ finden Sie hier.
 
Die Studie der Techniker Krankenkasse „Beweg dich, Deutschland!“ haben wir hier für Sie verlinkt.

Mehr zu den neuen Guidelines finden Sie beim U.S. Department of Health and Human Services (USDHHS).

Zum fMI-Artikel „Deutschland 2018 – Das Land der Sitzer und Denker" von Florian Schmidt gelangen Sie hier.
Für den fMI-Artikel „Wie gesund sind unsere Kinder und Jugendlichen?“ von Prof. Dr. Arne Morsch klicken Sie bitte auf den Link.

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