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Migros macht Zürich fit

Zürich – Dank schweizer Tradition und herrlicher Wasserlage atmet die größte Stadt der Schweiz höchste Lebensqualität. Und Zürich ist fit, auch dank der Migros.

Zürich – Dank schweizer Tradition und herrlicher Wasserlage atmet die größte Stadt der Schweiz höchste Lebensqualität. Lange galt Zürich im europäischen Vergleich als verschlafen. Das aber hat sich gründlich geändert. Heute ist die Stadt an den Ufern des Limmat nicht nur eidgenössisches Finanz- und Wirtschaftszentrum mit internationalem Flair, sondern auch bunt und aufregend. Und Zürich ist fit, auch dank der Migros.

Migros traditionsreichster Fitnesspark liegt im Stockerhof, nur wenige Gehminuten vom Zürichsee entfernt. Was für eine wohlklingende Adresse: Dreikönigstrasse 31A, 8002 Zürich. Seine exponierte Lage mitten im Geschäfts- und Bankenviertel Zürichs, unweit vom Paradeplatz, zwischen Kongresshaus / Tonhalle, Hotel Park Hyatt und Bahnhof Enge musste seinerzeit wohl auch dem schweizer Architekten Ralph Baenziger bei seinem Entwurf Verpflichtung und Ansporn zugleich gewesen sein: der Stockerhof ist ein auch augenscheinlich gelungenes Beispiel traditioneller Quartiersstruktur in schlichter Eleganz, orientiert an den Bedürfnissen einer gehobenen Klientel. Die finanzielle Herausforderung des Mietpreises wird abgefedert durch einen bereits seit 20 Jahren bestehenden Mietvertrag, der das Raumkostenniveau nach oben begrenzt.

Heute ist der Fitnesspark Stockerhof einer von sieben Migros-Fitnessparks im Raum Zürich: Hamam Münstergasse, Puls 5, Regensdorf, Milandia Greifensee, Glattpark, Sihlcity und eben Stockerhof. Und das Besondere: Mitglieder eines Fitnessparks der Migros Zürich haben auch Zutritt zu allen anderen sechs Parks. So wundert es nicht, dass die Stadt allein mit Migros-Anlagen auf Premium-Niveau sehr gut abgedeckt ist. Wer den Fitnesspark Stockerhof mit einer Gesamtfläche von 2.750 Quadratmetern betritt, wird positiv überrascht von einem angenehmen Raumgefühl dank großflächiger Glasdächer und ausladender Fensterfronten. Blickfang ist das große Solebad. Sein 35 Grad Celsius warmes Wasser wirkt nicht nur in der kühleren Jahreszeit erquickend und belebend.

Die Komplettsanierung sorgt für eine gelungene Flächenaufteilung. Krafttrainings- und Ausdauertrainingsflächen lassen keine Wünsche offen. Auch die Fläche für funktionelles Training ist hochwertig ausgestattet. Ein großes Kursangebot einschließlich Aqua-Kurse versteht sich von selbst, ebenfalls ein ansprechend gestalteter Wellnessbereich mit separatem Damenteil und großzügigen Umkleiden. Großer Beliebtheit erfreuen sich die zusätzlich zum Monatsbeitrag zu zahlenden medizinischen Dienstleistungen im medbase Gesundheitszentrum. Jahresmitgliedschaften kosten zwischen CHF 1.200,00 und CHF 1.420,00. Neu im Angebot sind Teilzahlungsmöglichkeiten auf Basis von Monatsbeiträgen. Die Jahresbeiträge liegen dann entsprechend zwischen CHF 1.320,00 und CHF 1.560,00. Der Jahresdurchschnittsbeitrag pro Mitglied im Fitnesspark Stockerhof beträgt etwa CHF 1.280,00. Der Fitnesspark Stockerhof ist wie alle Migros-Fitnessparks Qualitop-anerkannt. Eine Bezuschussung durch die Krankenkassen erfolgt in den Bereichen, die die Grundversicherung übersteigen.

www.fitnesspark.ch

René Kalt
Nach seiner sportlichen und betriebswirtschaftlichen Ausbildung führte René Kalt 3 Jahre das Nationale Ausbildungs- und Trainingszentrum des Volleyball Nachwuchses der Schweiz. Mehrere Jahre war er Juniorinnen und Frauen Nationaltrainer Volleyball bevor er in der Migros seinen Fitnesskarriereweg beschritt.

Interview mit René Kalt

fMi: Was ist im Premium-Bereich, losgelöst vom Preis, der Unterschied zwischen Fitness-Anlagen in Deutschland und der Schweiz?
René Kalt: Von der Infrastruktur gibt es kaum einen Unterschied. In Zürich haben wir teilweise Anlagen, die im Vergleich zu Deutschland hochwertigere Materialien einsetzen. Rein optisch haben die deutschen Elements-Anlagen ihren eigenen Stil: modern, frisch, natürlich, zeitlos. Wir hier in der Schweiz haben den Trend erkannt und entsprechend angepasst. Konzeptionell gibt es nur wenige Unterschiede. Alle Migros-Betriebe arbeiten nach derselben Idee, auch in den Bereichen Beratung und Betreuung. Der vielleicht größte Unterschied zwischen Deutschland und der Schweiz ist der, dass wir hier auf den Einsatz von Vertrieblern verzichten. In der Schweiz wird nicht verkauft, sondern die Kunden kaufen. In Deutschland hingegen muss man die Mitgliedschaften aktiv verkaufen. Wir legen überall viel Wert auf Qualität, nicht nur in Bezug auf unsere Anlagen, sondern auch bei Betreuung und Reinigung. Hinzu kommt das Thema Fläche. In der Schweiz sind Baukosten und Mietpreise ungleich höher, so dass wir nicht in der gleichen Großzügigkeit Flächen für den Kunden anbieten können, sprich: wir sind tendenziell deutlich kleiner als in Deutschland. In der Schweiz rechnen wir mit einem Verhältnis von 1.5 – 2 Mitgliedern pro Quadratmeter, in Deutschland hingegen „nur“ von eins zu eins.    

fMi: Durch die höhere Auslastung und die höheren Mitgliedsbeiträge erwirtschaftet ein Studio in der Schweiz etwa 30 bis 35 Prozent mehr Umsatz. Dazu kommt der geringere Mehrwertsteuersatz von 7,7 Prozent.
René Kalt: Grundsätzlich richtig. Aber nicht zu vergessen sind neben dem in etwa doppelt so hohen Lohnniveau die höheren Entstehungskosten und die entsprechenden Aufwendungen für die Infrastruktur. Selbst wenn ich kleiner baue, muss ich einen höheren Beitrag pro Quadratmeter für Errichtung und Unterhalt ansetzen. Und dennoch habe ich das Grundangebot zu platzieren. Gelingt es nicht, die Kosten zu senken, habe ich meinen Beitrag anzupassen. Grundsätzlich sind die Schweizer bereit, eine gute Leistung auch angemessen zu honorieren. 10 Franken beispielsweise können für einen Schweizer noch vertretbar sein. Für den Deutschen sind oft schon 50 Cent die Schmerzgrenze. Auch hat das Parken in der Schweiz nicht die Bedeutung. Wir bieten sehr wenige Parkplätze und das Parken in der Stadt ist auch für Schweizer Verhältnisse nicht günstig. Aber dieser Umstand wird von meinen Mitgliedern nicht groß thematisiert. In der Schweiz verfügen wir über ein sehr dichtes und gut ausgebautes Verkehrsnetz mit hoher Taktfrequenz. Die Leute nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Mir scheint, in Deutschland sei das Parken für viele Mitglieder ein größeres Thema.

fMi: Hat Fitness auf dem Schweizer Markt einen höheren Wert als in Deutschland?
René Kalt: Ja, definitiv. Die Schweizer genießen einen hohen Wohlstand. Und wenn du über viele Jahre alles hast, dann sucht sich der Geist neue Herausforderungen, neue Bedürfnisse. Bei uns wurde es Trend, eine gute Lebensqualität durch ausreichend Bewegung und gute Ernährung zu erzielen. Migros hat das früh erkannt und von Anfang an alles unternommen, um diese Entwicklung professionell mitzugestalten, natürlich begleitet auch durch die Medien. Die Schweizer haben schnell erkannt, dass Bewegung ein sehr hohes Gut ist. Auch sind die Schweizer sehr fleißig. Da beginnt für viele der Arbeitstag um 7.00 Uhr und endet um 18.00 Uhr. Viele Menschen brauchen dann diesen körperlichen Ausgleich. Zudem muss das eigene Training individuell zu gestalten sein. Mitglieder möchten dann trainieren, wann es ihnen möglich ist. Vereine können so etwas gar nicht leisten. So wissen die Schweizer die Effizienz eines Fitness-Studios zu schätzen.

fMi: Sind Schweizer Studios „besser“ als deutsche Anlagen?
René Kalt: Die Migros-Studios haben einen hohen Ausbaustandard. Hinsichtlich der Infrastrukturen sind wir Schweizer grundsätzlich in Qualität verliebt, die älteren vielleicht noch etwas mehr als die jüngeren. Eine Fuge, die nicht ganz sauber verarbeitet ist, stört. Unser Altersdurchschnitt ist im Vergleich mit dem Discount höher. Dem muss man gerecht werden.

Auch können wir feststellen, dass das qualitative Training hier in der Schweiz eine lange Tradition hat. Die Qualität, die Kundenbetreuung und der Service stellen wir schon seit zwei Jahrzenten ganz nach vorne. Dies war auch einer der Gründe, warum wir die Inline Unternehmung akquiriert haben. So wurde Injoy gerade eben erneut, zum 5. Mal in Serie, d. h. seit nunmehr 10 Jahren, Testsieger für Service und Qualität (Deutsches Institut für Service-Qualität GmbH & Co. KG, www.disq.de).

fMi: Wie steht es um gutes Personal in der Schweiz?
René Kalt: Gutes Personal im Sinne von kompetent und zugewandt wissen auch wir zu schätzen. Wir haben viele gute Leute, aber die bleiben nicht immer so lange, wie wir es uns wünschen würden, vielleicht drei bis vier Jahre. Wir investieren sehr viel in neue Trainer aber auch in die Aus- und Weiterbildung. Dafür setzen wir auf eigene Ausbildungskonzepte und Schulungswege, Und viele unserer Mitarbeiter haben höhere Qualifikationen als die A- oder B-Lizenz; viele besitzen auch einen Hochschulabschluss.

fMi: Was sind die Expansionspläne der Migros? Will Migros auch in Deutschland weiter wachsen?
René Kalt: Grundsätzlich sind wir hier offen in jede Richtung zu denken.

Fazit Refit Kamberovic
Die Lage des Fitnessparks Stockerhof ist nicht zu überbieten. Gute Geräte und bestes Equipment sind in einem solchen Umfeld selbstverständlich, wird aber auch erwartet. Der erste Eindruck begeistert durch das lichtdurchflutete Sole-Bad: Große Klasse und eine tolle Idee. Der Fitnesspark Stockerhof präsentiert sich „wie aus dem Ei gepellt“. Sehr gut anzuschauen, sauber und aufgeräumt, aber alles andere als steril. Auch das Konzept der Theke gefällt mir gut. Es hat eine klare Linie, stylisch, aber mit allem, was das Mitglied erwartet. Jeder Quadratmeter wird intelligent genutzt, aber es fühlt sich nie eng an. Der Stockerhof hat für die Trainierenden eine ganz hohe atmosphärische Dichte: Man möchte gleich selbst mit dabei sein. Man spürt, dass hier Menschen herkommen, die großen Wert auf Qualität legen, Qualität, die man sehen und greifen kann, und die dafür auch bereit sind, einen relativ hohen Beitrag zu zahlen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in fMi Ausgabe 02/2018

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fMi Ausgabe 02/2018

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