Fitness, Gesundheit, Markt, Anzeige | Autor: fM Redaktion |

Investoren bleiben Fitnessspezialist EGYM auch in der Corona-Pandemie treu

Die Geldgeber in einer neuen Finanzierungsrunde haben weitere 28 Millionen Euro in EGYM investiert. Das berichtet das Handelsblatt. Der Fitnessgerätespezialist hat seine Geldgeber überzeugt, indem er seine Produktpalette coronabedingt angepasst und rasch Kosten reduziert hat.

Trotz der Corona-Krise bleiben Investoren Fitnessspezialist EGYM treu.

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Die wichtigsten Fakten in Kürze:

  • EGYM erhält Neuinvestitionen in Höhe von 28 Millionen Euro.
  • CEO Phillip Roesch-Schlanderer reagierte auf Corona-Pandemie mit harten Sparmaßnahmen und Anpassungen der Produktpalette.
  • Er hofft darauf, dass die Fitnessbranche ab 2022 vom verstärkten Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung profitiert.

Los geht's! Die Hintergründe und Detailinformationen:

Jahrelang war das Start-up EGYM erfolgsverwöhnt und mit seinen digital vernetzten Fitnessgeräten rasant gewachsen.

Die Firma hatte von Investoren mehr als 100 Millionen Euro bekommen, sogar ein Börsengang war in Sicht.


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Die Corona-Krise traf das Unternehmen unvorbereitet, denn wegen der Corona-Pandemie mussten die Fitnessstudios monatelang schließen.

Start-Up durch die Krise gerettet

CEO Philipp Roesch-Schlanderer reagierte rasch und mit harten Einschnitten: 100 der 450 Beschäftigten mussten gehen, weitere Kosten wurden reduziert und die Produktpalette umgestellt.

Mit dem gesundheitsorientierten 'Immunity Boost Programm' für die Stärkung des Immunsystems und der Buchungsmöglichkeit der Zeitslots in den Studios nach Hygiene- und Abstandsregeln über die EGYM-Programme reagierte das Unternehmen auf die neuen Anforderungen des Marktes.


 


So lagen laut Angaben des Handelsblatts die Umsätze zwar am Ende des Jahres 2020 nicht wie geplant im dreistelligen Bereich, aber auf Vorjahresniveau von 82 Millionen Euro.

Soll heißen: Das Start-up kam bislang vergleichsweise stabil durch die Corona-Krise.


Lesen Sie auch: 'EGYM: Vertrieb neu aufgestellt'


Investoren unterstützen Unternehmen

Umso wichtiger für EGYM ist, dass die Geldgeber weiter an das Unternehmen glauben und nach Informationen des Handelsblatts in einer neuen Finanzierungsrunde weitere 28 Millionen Euro in das Unternehmen investiert haben.


„Wir fahren 2020 und 2021 im Safety-Car-Modus und schauen, dass wir keine Unfälle bauen. Doch langfristig können wir und die gesamte Branche von der Situation profitieren.“
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Philipp Roesch-Schlanderer, CEO EGYM


 

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Hoffnung und Verzweiflung

Positiv sei zu bewerten, dass die Branche ab 2022 wieder ein starkes Wachstum erwarte. Denn gerade die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig Gesundheit für die Gesellschaft und Wirtschaft ist.

Keine Umsätze & fehlende Neuverträge

Momentan jedoch ist die Lage fatal. Die Fitnessstudios leiden immens unter den Lockdowns, sind seit mehr als fünf Monaten ohne echten Umsatz. Zusätzlich fehlen ihnen die Neuverträge im Januar und Februar.


Lesen Sie auch: 'Lage ist prekär'


Die Lage ist mittlerweile als äußerst prekär zu bewerten“, schrieb Birgit Schwarze, Präsidentin des Arbeitgeberverbands deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen DSSV, vor wenigen Tagen in einem Brandbrief.


 


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