Gemeinsamer Branchenaustausch zu Fitness- und Gesundheitsthemen mit der Politik

DSSV und Vertreter der Fitnessbranche tauschten sich mit Mitgliedern des Bundestags über die gesellschaftliche Relevanz von Fitness und Gesundheit aus.
Lesezeit: 3 Minuten
Branchentreff Online
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Vertreter der deutschen Fitnessbranche haben sich mit den Mitgliedern des Bundestags Dr. Roy Kühne und Erwin Rüddel (Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags) getroffen, um sich über die zukünftige Stellung der Fitnessbranche in Politik und Gesellschaft auszutauschen. Außerdem schrieb der DSSV – als Reaktion auf ein Thesenpapier aus Nordrhein-Westfalen – einen offenen Brief an NRW-Ministerpräsident und Kandidat für den CDU-Vorsitz Armin Laschet.

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Die wichtigsten Fakten in Kürze:

  • Am 26. Oktober 2020 fand ein Online-Branchenaustausch mit Vertretern der Fitness- und Gesundheitsbranche und den Mitgliedern des Bundestages Dr. Roy Kühne und Erwin Rüddel statt.
  • Diskutiert wurde über die zukünftige Stellung der Fitnessbranche in Politik und Gesellschaft.
  • Im Fokus: Aktuelle Herausforderungen durch die Corona-Pandemie, die Zukunft des professionellen Fitnessmarkts und eine Stärkung der gesellschaftlichen Relevanz von Fitness- und Gesundheitstraining.
  • Thesenpapier aus NRW droht nun mit Schließung von Sport- und Frezeitangeboten in geschlossenen Räumen.
  • DSSV schickt offenen Brief an Ministerpräsident Armin Laschet und fordert, Studios offen zu lassen.

Los geht's! Die Hintergründe und Detailinformationen:

An der Veranstaltung unter der Leitung von Dr. Roy Kühne nahmen vom DSSV-Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV) Werner Kündgen (Vizepräsident) und Sabrina Fütterer (Geschäftsstellenleitung) teil.

Weitere Teilnehmer waren Vertreter des Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG), der Initiative deutscher Fitnessunternehmen (IDF), der Expertenallianz, dem Deutschen Fitness und Aerobic Verband e.V. (DFAV), dem Bundesverband Gesundheitsstudios Deutschland (BVGSD).

Zusätzlich unterstützte Ralf Buchner (Herausgeber der Zeitschrift up – Unternehmer Praxis) den Austausch mit einem Vortrag zur Wirkungsweise des SGB V und den Aufgaben der Krankenkassen.



Ziel der Veranstaltung war ein erster Austausch zu den folgenden Themen:

  1. Aktuelle Herausforderungen für die Fitnessbranche in der Corona-Zeit
  2. Wie kann der Zukunft des professionellen Fitnessmarkts aussehen?
  3. Aufklärung und Prävention – Wie kann die gesellschaftliche Position von Fitness- und Gesundheitstraining gestärkt werden?

Der DSSV freut sich über die Initiative von Dr. Roy Kühne und unterstützt als Europas größter Arbeitgeberverband für die Fitnesswirtschaft selbstverständlich, neben den Anträgen, die der DSSV an die Ministerien gestellt hat, alle Aktivitäten, die die Fitnessbranche unterstützen und ihre Zukunft sichern.

Die ursprünglich in Berlin geplante Veranstaltung musste aufgrund der aktuellen Infektionssituation als Online-Meeting stattfinden.


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DSSV schreibt Armin Laschet

Zum sogenannten 'Lockdown light' liegt dem Nachrichtensender ntv unterdessen ein Thesenpapier aus Nordrhein-Westfalen vor, in dem unter anderem eine erneute Schließung von Sport- und Freizeitangeboten in geschlossenen Räumen gefordert wird. Dies würde einen weiteren Corona-Lockdown für Fitnessstudios bedeuten.

Deshalb wendet sich DSSV-Präsidentin Birgit Schwarze unter dem Betreff „Fitness ist gesund – Lockdown macht krank“ nun in einem offenen Brief direkt an Armin Laschet, NRW-Ministerpräsident und Kandidat für den CDU-Vorsitz.

Extrem niedriges Infektionsrisiko in Fitnessstudios

Darin schreibt sie unter anderem, „dass das Training der Kunden in Fitness-Anlagen kein spezifisches Risiko für die Ansteckung“ mit dem Coronavirus bzw. COVID-19 berge. (Lesen Sie auch: '»SafeACTiVE Study«: Infektionsrisiko in Studios extrem niedrig')

Infektionsrisiko minimal: UPDATE der 'SafeACTiVE Study' bestätigt, dass Fitnessstudios keine Corona-Hotspots sind.

NRW-Ministerpräsident Laschet wirbt hingegen für konsequentes Zuhausebleiben. Ein Widerspruch zu den Empfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie.

Sport ist die beste Prävention

Denn darin heißt es laut DSSV eindeutig, „dass regelmäßiger Sport und entsprechende Ernährung unbedingt anzustreben sind.“ Für viele Menschen ist dies in den eigenen vier Wänden jedoch nicht möglich. Es braucht also zwingend offene Fitness- und Gesundheits-Anlagen.

Und: „Die Fitness-Anlagen verfügen über ausgezeichnete Abstands- und Hygienekonzepte und tun alles dafür, der Bevölkerung in Deutschland bei der Bewältigung dieser Coronakrise bestmöglich zu helfen.“

Pauschaler Lockdown ist das falsche Signal

Ein erneuter Lockdown sei das völlig falsche Signal an die Bevölkerung und die Fitness- und Gesundheitsbranche. Durch diesen „pauschalen Rundumschlag“ würden Unternehmen mit hohen Investitionen und vielen Arbeitsplätzen vernichtet werden.

Birgit Schwarze endet vor den anstehenden Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einem Appell an den NRW-Ministerpräsidenten: „Das darf nicht geschehen!“

Den vollständigen Brief können Sie hier direkt auf der DSSV-Website lesen.


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