Triathlet Jan Frodeno und Sportpsychologe Prof. Dr. Jan Mayer Gäste bei „Sportschau Thema“

Premiere für "Sportschau Thema" in der ARD: Die Talkrunde unterhielt sich über „Druck im Spitzensport“. Unter den Gästen Triathlon-Olympiasieger Jan Frodeno und Sportpsychologe Prof. Dr. Jan Mayer (TSG Hoffenheim).
Lesezeit: 2 Minuten
Triathlon-Olympiasieger und Hawaii-Gewinner von 2015 und 2016 Jan Frodeno und Sportpsychologe Prof. Jan Mayer zu Gast im neuen ARD-Format.
Triathlon-Olympiasieger und Hawaii-Gewinner von 2015 und 2016 Jan Frodeno und Sportpsychologe Prof. Jan Mayer zu Gast im neuen ARD-Format.
Premiere für "Sportschau Thema" mit Jessy Wellmer am Samstag im Vorabendprogramm der ARD: Eine hochkarätig besetzte Talkrunde unterhielt sich über „Druck im Spitzensport“. Unter den Gästen auch Triathlon-Olympiasieger Jan Frodeno und der Sportpsychologe des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim, Prof. Dr. Jan Mayer. Jan Frodeno und Prof. Mayer sind auch Referenten beim Aufstiegskongress 2019 und dem wissenschaftlichen Vorkongress im Spätherbst in Mannheim.

"Unter Druck entstehen Diamanten", sagte Jan Frodeno bei der Premiere des ARD-Formats "Sportschau-Thema". Wo er Recht hat, hat er Recht.


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Nur wenn Körper und Geist in "Alarmstellung" sind, können Spitzenleistungen folgen, ergänzt Jan Frodeno in der neuen ARD-Sendung. Das Thema der ersten Folge war "Druck im Spitzensport".

Dieser Druck kann im Leistungssport aus verschiedenen Richtungen kommen – entweder setzen sich Sportler selbst unter Druck oder ihr Umfeld, etwa Trainer oder Familie sorgt für Druck – abe auch die Medien spielen natürlich eine (große) Rolle.

Bei der Premiere zählten die Spitzensportler René Adler, Jan Frodeno, Vize-Europameisterin Gina Lückenkemper und der Sportpsychologe Prof. Dr. Jan Mayer (TSG 1899 Hoffenheim) zu den Gästen des Talkformats. (Lesen Sie auch: fM Buchtipp – Eine Frage der Leidenschaft)

Druck sorgt für Erfolg oder Misserfolg

In der Sendung gab Prof. Mayer unter anderem Einblicke in seine tägliche Arbeit beim Fußball-Bundesligisten. Darunter etwa, wie der Verein mithilfe modernster Technik die Konzentration und Fokussierung auf das Wesentliche trainiert.

Außerdem erklärte der Sportpsychologe, welch individuelle Komponente Leistungsdruck sei. Jeder Sportler gehe anders damit um; Druck könne somit sowohl einen positiven Effekt auf die Leistung haben oder eben zu Misserfolgen führen. 

Triathlon-Olympiasieger Jan Frodeno gewann 2008 die Goldmedaille und hatte sich im Vorfeld selbst unter Druck gesetzt (alles andere als Platz eins hätte er als Enttäuschung verstanden). In Peking konnte er diesen Druck in positive Energie ummünzen. (Die Höhepunkte des Gold-Rennens von Jan Frodeno sehen Sie hier im Video.)

Frodeno verspielt den Titel

Wie nah Tri­umph und Enttäuschung beisammen liegen, lernte er zwei Jahre später. Beim Finale der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie in Budapest ging er als Weltcup-Führender ins Rennen – doch ein 41. Rang dort und der Titel war verspielt.

„Das war damals wohl die Angst vorm Verlieren. Wenn der Kopf nicht mitspielt, dann hat der Körper keine Chance“, sagte der 37-jährige Jan Frodeno im "Sportschau Thema". Und fügte hinzu, wie er es geschafft habe, wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Denn schließlich hatte er anschließend zweimal in Folge (2015 und 2016) die Ironman World Championship auf Hawaii gewonnen.

Aufstiegskongress mit Jan Frodeno und Prof. Dr. Jan Mayer

Beim Aufstiegskongress am 25. und 26. Oktober in Mannheim wird Jan Frodeno den Abschlussvortrag des ersten Kongresstages halten. Dabei erwartet die Teilnehmer ebenfalls eine intensive Reise durch die Karriere des Olympiasiegers. Für ihn steht Leidenschaft am Anfang jeden Erfolgs. Außerdem wird er berichten, welche biografischen Ereignisse oder Entwicklungen ihn zu dem Menschen und Sportler gemacht haben, der er heute ist.

Bereits im Vorfeld des Aufstiegskongresses 2019 – beim wissenschaftlichen Vorkongress – wird Prof. Dr. Jan Mayer, der auch als Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) tätig ist, referieren. Sein Vortrag trägt den Titel „Schnell im Kopf: Exekutive Funktionen diagnostizieren und trainieren“.

Weitere Informationen mit vielen Bildern, Videoimpressionen, Interviews und Online-Anmeldung gibt es direkt auf der Aufstiegskongress Website.

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dhfpg

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