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Zeitumstellung und Frühjahrsmüdigkeit – Mythos: ja oder nein?

Die Zeitumstellung sorgt bei vielen Menschen nicht nur für ein Gefühl von Jetlag. Studien haben eine härtere Rechtssprechung, mehr Verkehrsunfälle und mehr Herzinfarkte nachgewiesen.

Am letzten Sonntag wurde die Uhr auf Sommerzeit gestellt. Nach der kürzeren Nacht sind wieder alle müde und haben schlechte Laune. Doch die Frage, die man sich in diesem Zusammenhang stellt: Ist es wirklich die Zeitumstellung, die uns müde macht? Oder einfach die Frühjahrsmüdigkeit? Begründet und eingeführt wurde die Sommerzeit seit jeher damit, dass sie Energie spare. Jedoch hat Michael Schunke aus Erfurt an Eigenheimen kürzlich durchgerechnet, dass der Gesamtenergieverbrauch durch die Sommerzeit sogar steigt.

Doch wie reagieren Menschen als Lebewesen auf die Uhrumstellung? Menschen erleben sie als eine Art Jetlag von einer Stunde. Man ist zur falschen Zeit müde und wach, schläft schlechter oder gar nicht und fühlt sich generell nicht wohl. Um sich anzupassen, braucht die innere Uhr äußere Hilfen. Der wichtigste Zeitgeber ist helles Licht, am besten Sonnenlicht.

Aufstehen müssen jedoch alle eine Stunde früher. So starten fast alle in der ersten Sommerzeitwoche müder als sonst und dies kann Folgen haben. Im Schnitt verhängen US-Richterinnen und Richter härtere Urteile am Montag nach der Uhrumstellung als an anderen Montagen. Es gibt mehr Verkehrsunfälle und es erleiden etwas mehr Menschen einen Herzinfarkt als in anderen Wochen des Jahres.

Doch was könnte noch hinter der Müdigkeit stecken? Ein Vitamin- oder Hormonmangel?

Weitere Informationen: Sommerzeit

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