Gesundheit, Management, Markt | Autor: fM Redaktion |

Solarienbranche präsentiert aktuelle Branchendaten

Die deutsche Solarienbranche verzeichnete vor der Corona-Krise ein robustes Wachstum, das im Zuge der zeitweisen Schließung der Studios einen Dämpfer erlebt hat, das ergab eine repräsentative Umfrage unter den Mitgliedsbetrieben, die durch die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und die Beratungsfirma CMS vorgenommen wurde.

Die Überwindung der aktuellen Krise werde im Zusammenspiel aus qualifizierter Beratung und technischem Support mit neuester Besonnungstechnologie gelingen, so Holger Ziegert, Sprecher und Vorstandsmitglied des Bundesfachverbands Besonnung e. V. (BfB).

„Unsere Branchenstudie zeigt, dass Lifestyle- und Wellnessangebote vor Ort auch in Zukunft belebende Angebote für unsere Citys bleiben. Es ist uns gelungen, in Zeiten, in denen der Online-Boom die Verödung unserer Innenstädte beschleunigt, wieder in den Wachstumsmodus zu schalten. Die Zahlen zeigen, dass Lifestyle-Aspekte der Besonnung mit Elementen der Wellness- und Gesundheitsdienstleistungen harmonieren und von einer spürbar wachsenden Kundschaft angenommen werden“, so Verbandssprecher Ziegert.


 


Vieles befinde sich im Wandel. Sonnenstudios und auch die Hersteller von Sonnenbänken setzten die wachsenden Ansprüche der Kunden an dermatologische Sicherheit und professionelle Beratung konsequent um: „Die deutlich erkennbare Professionalisierung der inzwischen wieder über 3.300 Besonnungsanlagen in der Bundesrepublik hilft uns, ein wachsendes Publikum an gesundheitsbewussten Kunden anzusprechen, die regelmäßig auf die Dienste unserer Studios zurückgreifen.

In kontinuierlichen Qualifikationsmaßnahmen sensibilisieren wir unser Personal für Fragen der dermatologischen Sicherheit, wir verbessern die Standards der Kundenberatung und stellen so sicher, dass sich das Wellnessangebot 'Solarium' mit unserem hohen Anspruch an gesundheitliche Verträglichkeit vereinbaren lässt.

Alles steht und fällt mit professioneller Beratung. Bei 95 Prozent der Besuche machen die Betreiber die Erfahrung, dass sich Kunden an den Empfehlungen des Personals orientieren“, so Ziegert. „Die Verbesserung der Ausbildung durch kontinuierliche Schulung des Personals bis hin zur Akademisierung des Ausbildungsgangs ist unser Ziel, das wir mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement als Ausbildungspartner mit Erfolg anstreben.“

Zu den Zahlen: Die aktuelle Marktlage weist auf stabiles Wachstum hin. 54,6 Prozent der Studiobetreiber rechnen für die kommenden 12 Monate mit besseren Geschäften und nur 19 Prozent kalkulieren mit sinkenden Nutzerzahlen.

Aktuell bestehen 3.334 Sonnenstudios in der Bundesrepublik, von denen 2.929 Einzelstudios das starke Fundament der Branche bilden und im Durchschnitt 6,5 Mitarbeiter beschäftigen.

Die mittelständisch geprägte Branche realisierte im Jahr 2019 einen Gesamtumsatz von 762 Mio. EUR und beschäftigte 21.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Insgesamt zählten die Studios im vergangenen Jahr 82,2 Millionen Besuche, von denen 65 Prozent auf Frauen entfielen. Die Datenerhebung erfolgte im laufenden Jahr und fiel zum Teil in die Zeit der Corona-Pandemie.


 

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fMi 05/2020

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