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Reich & faul? Neue Studie warnt vor Bewegungsmangel

Bewegungsmangel und körperliche Inaktivität nehmen zu – neue WHO-Studie stimmt wenig optimistisch, dass die WHO-Ziele für 2030 erreicht werden.

 

 

Laut einer unlängst im Fachmagazin „The Lancet Global Health“ veröffentlichten WHO-Studie wird deutlich, dass sich gerade Menschen aus reichen Ländern nicht genug bewegen. Die größten Probleme gibt es in Kuwait (67 Prozent), Amerikanisch-Samoa (53 Prozent), Saudi-Arabien und dem Irak. Menschen in einkommensstarken Ländern sind meist weniger aktiv (ca. 37 Prozent) als Menschen in ärmeren Ländern (ca. 16 Prozent).

Die Aspekte Ernährung, körperliche Aktivität, Einkommen, humanitäre Umstände usw. sind selbstverständlich eng miteinander verknüpft und beeinflussen sich untereinander. Dennoch stimmen die neuen Ergebnisse wenig positiv – die Autoren der Studie beurteilen die Entwicklungen als bedenklich und warnen bereits jetzt davor, dass die hochgesteckten Aktivitätsziele der WHO bis 2030, die fM berichtete in der Infografik, nicht erreicht werden könnten.

Deutschland macht in puncto Bewegung hier keine Ausnahme, denn für viele Bundesbürger ist langes Sitzen und zunehmende körperliche Inaktivität in Beruf und Freizeit ein erhebliches Problem (Deutschland 2018 - das Land der Sitzer und Denker, in fMi 2/2018, 50 ff.). Laut den aktuellen Zahlen der WHO ist die Zahl der Deutschen, die zu wenig Sport treiben und/oder im Alltag nicht ausreichend körperlich aktiv sind, zuletzt um mehr als 15 Prozent gestiegen, so die Saarbrücker Zeitung in ihrem Beitrag "Deutschland - Land der Bewegungsmuffel" . Über 42 Prozent der Deutschen bewegen sich angesichts der aktuellen Befunde deutlich zu wenig. Weltweit betrug der Anteil der körperlich inaktiven Menschen bis 2016 etwa 27,5 Prozent – lediglich ein Prozent weniger als 15 Jahre zuvor.

Ein Grund mehr für die WHO, dass die Politik, die Krankenkassen und die Gesundheits- und Fitnessanbieter hier noch aktiver werden und gemeinsam umfassende Präventions- und Bewegungskonzepte lancieren, die auch in der Praxis greifen und Leute zu mehr Bewegung motivieren. Warum gerade die vielen qualifizierten deutschen Fitnessanlagen hier einen entscheidenden Beitrag leisten können und welche Vorteile ein strukturiertes Fitnesstraining bietet, lesen Sie hier.

Weiterführende Informationen:
- The Lancet Global Health, Oktober 2018

- Deutschland 2018 - das Land der Sitzer und Denker, in: fMi 2/2018, 50 ff.

- WHO-Aktionsplan für mehr Bewegung, Sport und Fitness im Alltag, in: fMi Infografik, 21. Juni 2018

- Langfristiger Erfolgsfaktor: strukturiertes Fitnesstraining, in: fM NEWS,15. März 2018

- Die Deutschen bewegen sich zu wenig, in: Saarbrücker Zeitung, 4. September 2018

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