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Wer kennt es nicht, das Rätsel Rückenschmerzen?

Drei von vier deutschen Berufstätigen hatten im vergangenen Jahr mindestens einmal Rückenbeschwerden – jeder Siebte litt sogar drei Monate und länger.

Rückenbeschwerden sind die zweithäufigste Einzeldiagnose für Fehlzeiten am Arbeitsplatz und etwa jeder zwanzigste Berufstätige ist mindestens einmal im Jahr wegen „Rücken“ krankgeschrieben. Der DAK Gesundheitsreport und die detaillierten Auswertungen auf Bundeslandebene zeigen, dass Rückenschmerzen weiter auf dem Vormarsch sind. Jeder Vierte der 5.200 Befragten hat aktuell Probleme und jeder Siebte leidet bereits chronisch an Rückenschmerzen. Wo ihr Bundesland im Vergleich beim Thema „Rückenbeschwerden“ steht, können Sie in einem kürzlich erschienen Artikel der Berliner Zeitung nachlesen.

Für den aktuellen Report wertete die DAK-Gesundheit des Weiteren Daten von über 2,5 Millionen Erwerbstätigen aus. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Notfälle und stationären Behandlungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben. Seit 2007 ist hier ein Anstieg von 80 Prozent zu verzeichnen. Neben speziellen Rückenschulen, Rückenprogrammen und Fitnessangeboten suchen sich Betroffene vermehrt auch Informationen und Rat bei Youtube und Co. Hier bietet die DAK-Gesundheit das neue onlinebasierte Rücken-Coaching „Rücken@Fit“ an, das den Versicherten individuelle Hilfe, Tipps und Tricks bei akuten und chronischen Rückenschmerzen vermitteln soll.

Der DAK-Gesundheitsreport 2018 zeigt aber auch: Die Gründe und Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Neben einer unbequemen bzw. ergonomischen Körperhaltung, begünstigen besonders Stress, Termin- und Leistungsdruck sowie eine schlechte Work-Life-Balance Rückenbeschwerden. Permanenter Stress als Auslöser wir aber oft unterschätzt.

Fakt ist: Wer  an Rückenschmerzen leidet kann durch die richtige Bewegung den Leidensdruck mildern bzw. vorbeugen. Spezifisches Rückentraining, Walking oder Pilates sind hier nur einige von vielen Möglichkeiten. Im Rahmen des § 20 SGB V (Primäre Prävention und Gesundheitsförderung) kooperieren viele Fitnessstudios, Gesundheitsanbieter und Krankenkassen gemeinsam, um dem Vormarsch der Volkskrankheit „Rückenschmerzen“ aktiv zu begegnen. Präventionsexperten für Rückentraining sind hier die richtigen Ansprechpartner, wenn es um spezifische  Übungen, eine Vermeidung von muskulären Dysbalancen, eine bessere Rumpfstabilität und einen starken Rücken geht. 

 

Klicken Sie bitte hier für den DAK-Gesundheitsreport 2018.

Informationen, Übungen und Tipps von den Experten der DAK-Gesundheit für einen gesunden Rücken.

 

Lesen Sie den fMI Artikel "Pilates bei Rückenschmerzen" von Anna Weinmann hier.

 

Ausführliche Informationen über die Ausbildung „Trainer präventives Rückentraining“ an der BSA-Akademie bekommen Sie hier.

 

Den weiterführender Artikel "Hauptursache Stress" der Berliner Zeitung finden Sie hier.

 

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