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Was für eine Hitze! Ist Sport im Freien noch gesund?

Für ein Workout bei sommerlicher Hitze sind Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, doch für den Kreislauf sind nicht nur die hohen Temperaturen ein Problem. Worauf sollten Freizeitsportler achten?

Was für ein Sommer! Das ungewohnt schöne Wetter lädt dazu ein, joggen zu gehen, Fahrrad zu fahren oder mit Freunden Volleyball zu spielen. Aber ist das auch bei weit über 30 Grad im Schatten noch gesund?

Vorsicht sei vor allem bei kreislaufbelastenden Sportarten geboten, so Prof. Tim Meyer vom Institut für Sport und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes in einem Artikel der Frankfurter Rundschau. Den Kreislauf belasten würden beispielsweise Ausdauersportarten wie Laufen und Radfahren sowie Mannschaftssportarten. Ganz verzichten müssten Sportler auf ihr Hobby aber nicht. Sportprogramme sollten in den frühen Morgen oder späten Abend verlegt werden.

„Viele denken, es sind die Temperaturen, aber die direkte Sonneneinstrahlung ist ganz wesentlich in der Beanspruchung des Körpers“, ergänzt Meyer gegenüber der FR. Sonnenschutz sei deshalb das A und O, wenn man tagsüber draußen Sport treibt. Neben bedeckender, aber luftiger Kleidung und Sonnenschutz gehört auch eine Kopfbedeckung dazu. „Gefährliche Situationen kommen meist durch direkte Sonneneinstrahlung zustande – deswegen muss man hier vorsichtig sein“, so Tim Meyer weiter. Ganz besonders aufpassen müssen natürlich diejenigen, die wissen, dass sie eine Erkrankung haben. Gerade wenn es sich um Herz-Kreislauf-Leiden handelt, sei es ratsam, vor dem Sport bei hohen Temperaturen den behandelnden Arzt zu befragen, rät der Sportmediziner in der Frankfurter Rundschau.

Beim Sporttreiben an heißen Tagen sei besonders wichtig, dem Körper gut mit Flüssigkeit zu versorgen. Vor dem Sport müsse man ein großes Glas Wasser trinken, mindestens 0,3 Liter, empfiehlt Professor Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln im gleichen Artikel der Frankfurter Rundschau.

Es gebe keine Sportarten, die an heißen Tagen generell zu meiden seien, so Prof. Froböse weiter. Es sei immer eine Frage der Dosis, nicht der Sportart. Und es gebe immer Alternativen, wenn man sich bewegen wolle. Wer an heißen Tagen lieber nicht laufen wolle, könne zum Beispiel Rad fahren. „Der Fahrtwind kühlt ab“, so der Sportwissenschaftler.

Als Alternative bei solchen Temperaturen, wie wir sie momentan haben, bietet sich natürlich auch ein Laufband oder ein Indoor-Bike in einem klimatisierten Fitness-Studio an.

Bitte klicken Sie hier für den Artikel der Frankfurter Rundschau.

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