Fitness, Markt, Anzeige | Autor: Anke Sörensen |

Gesundheitszentrum VitalPLUS Hahnstätten

Als ganzheitliches Zentrum für Gesundheit und Fitness setzt das VitalPLUS Hahnstätten auf individualisiertes, digital gesteuertes Training an medizinischen Geräten, ohne dabei den Menschen aus den Augen zu verlieren. Das Team um Inhaber Stephan Wawrok überzeugt durch langjährige Therapieerfahrung und will für seine Mitglieder einen Ort schaffen, der weit mehr ist als ein normales Fitnessstudio.

Außen schlicht und funktional, innen lichtdurchflutet und modern – das VitalPLUS Hahnstätten wurde als ganzheitliches Zentrum für Gesundheit, Fitness, Wellness, Physiotherapie und Rehasport nach dem Prinzip der fünf Elemente konzipiert. Das sorgt für eine Wohlfühlatmosphäre, die der Gast sofort spürt. Bodentiefe Fenster verbinden die Fitnessfläche, Kursräume und den Saunabereich mit dem großzügigen Außengelände direkt an der Aar. Das VitalPLUS Hahnstätten ist neben einer Physiotherapie-Praxis in Holzappel und dem Gesundheitszentrum Diez bereits das dritte Projekt von Stephan Wawrok. Insgesamt beschäftigt der gelernte Physiotherapeut und Heilpraktiker an den drei Standorten in Rheinland-Pfalz 50 Mitarbeiter und blickt auf 27 Jahre Berufserfahrung zurück.

Im VitalPLUS Hahnstätten setzen er und sein achtzehnköpfiges Team ihre Arbeit konsequent fort. Das Konzept fußt auf vier Säulen: Fitness, Physiotherapie, Rehasport und Wellness. „Wir haben ein Monopol in der Gegend“, erklärt Stephan Wawrok stolz. „Physiotherapie in Verbindung mit medizinischem Fitnesstraining gibt es hier sonst nicht. Zwar befinden sich viele Fitnessstudios in Limburg und Umgebung bis hinauf nach Koblenz, aber diese Kombination ist ein Alleinstellungsmerkmal.“ In der Verbandsgemeinde Hahnstätten mit ihren rund 10.000 Einwohnern hat das VitalPLUS ohnehin keine direkten Wettbewerber. Die zentrale Lage an der Bundesstraße sowie sehr gute Parkmöglichkeiten wertet er als weiterere Pluspunkte des neuen Standorts, ebenso wie seinen großen Bekanntheitsgrad in der Region aufgrund der bestehenden Einrichtungen in der Nähe. Bei hohem Patientenaufkommen im zehn Kilometer entfernten Diez können Patienten nun alternativ in Hahnstätten betreut werden.

Positiver Start durch fachliche Kompetenz

Im März dieses Jahres wurde das neue Fitnesszentrum eröffnet. Das ganzheitliche Konzept kommt sehr gut an. Mittlerweile hat das VitalPLUS Hahnstätten schon über 430 Mitglieder, fast ohne Werbung. Denn viele Neumitglieder kommen zunächst als Patienten und wechseln dann zum medizinischen Fitnesstraining ins Studio. „Wir betreuen hier Menschen mit vielen Krankheitsbildern, von Diabetes über Herzinfarkt bis zum Bandscheibenvorfall, sowie Patienten mit künstlichem Hüft- oder Kniegelenk, die ganze Palette. Nach der Physiotherapie haben unsere Patienten häufig ein hohes Interesse daran, selbst etwas für ihren Körper zu tun. Es ist ja hier wie im Fitnessstudio – nur mit medizinischem Touch.“

Die Kunden sind vorwiegend sogenannte Best Ager ab 40 Jahren aufwärts, die weiter in ihre Gesundheit investieren wollen. Sein ältestes Mitglied ist bereits 90 Jahre alt, leidet unter Parkinson und trainiert dreimal pro Woche gemeinsam mit der 89-jährigen Ehefrau. „Im Anschluss trinken beide einen Cappuccino und fühlen sich bei uns pudelwohl“, freut sich Stephan Wawrok über den Erfolg seines Patienten. Dessen Lebensqualität hat sich deutlich verbessert, seit er durch regelmäßiges Training seltener stürzt.

Er kann viele solcher Fallbeispiele nennen, wie die Altenpflegerin, deren Rückenschmerzen nachgelassen haben oder den MS-Patienten, dessen Gangbild durch die Kombination aus Physiotherapie und Gerätetraining sicherer wurde. In Hahnstätten ist die persönliche Beziehung zu den Mitgliedern wichtig. „Hier herrscht eine sehr lockere, familiäre und private Atmosphäre. Ich kenne 70 bis 80 Prozent der Mitglieder persönlich“, erklärt der Mittfünfziger. „Unsere Studios sind nicht groß, es gibt keine 3.000 Mitglieder. Die Ortschaft ist klein und ich komme selbst aus der Gegend, das macht viel aus und schenkt Vertrauen.“

Gesundheitstraining auf hohem Niveau

In Hahnstätten setzt man auf Innovation und Technik. Das Studio ist mit medizinischen Fitnessgeräten ausgestattet, die per Transponder bedient werden. Jedes Mitglied trägt seinen individuellen Trainingsplan am Handgelenk und trainiert selbstständig auf der Fläche. Screens an den Geräten dokumentieren, ob die Bewegungen korrekt ausgeführt werden und zeigen Verbesserungsvorschläge an. Alle drei Monate steht ein Re-Check beim Trainer an. Dann werden die Fortschritte per InBody-Messung dokumentiert und ein neuer Trainingsplan erarbeitet.

Rehasport ergänzt das Gerätetraining auf der Fläche momentan mit acht Kursen, Tendenz steigend. Darunter sind Klassiker wie Yoga, Pilates und Wirbelsäulengymnastik, aber auch Zumba mit Rosilane, Wawroks brasilianischer Ehefrau, die wie er zwischen den verschiedenen Standorten pendelt.

Nebenan, Luftlinie nur dreihundert Meter entfernt, liegt mit SCHAEFER KALK einer der größten Arbeitgeber der Region. Für das Kalkwerk bietet das VitalPLUS Hahnstätten im Vierwochenrhythmus zwölf wechselnde Kurse zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement an. Das Kursangebot ist bewusst breit gefächert und wechselt zwischen Bewegung und Entspannung, um die Bedürfnisse möglichst vieler Beschäftigter abzudecken. Dafür wurden die Arbeitsabläufe und Prozesse vor Ort studiert. Schließlich braucht ein Mitarbeiter im Controlling in der Regel eher Maßnahmen zur Stressreduktion wie Autogenes Training und ein körperlich stark geforderter Arbeiter eher eine Rückenschulung. Diese Kooperation ist beispielhaft für verschiedene BGM-Maßnahmen mit weiteren Arbeitgebern in der Umgebung.

Keine Angst vor neuen Herausforderungen

Stephan Wawrok bleibt nicht stehen. Er ist ein Arbeitstier, bleibt neugierig und glaubt an das, was er tut. Nach seiner Ausbildung zum Physiotherapeuten bildete er sich umfassend mit Lehrgängen zu Manueller Therapie, Sportphysiotherapie, Bobath und PNF weiter. Er wollte das gesamte Spektrum anwenden können. Deshalb absolvierte er parallel zum Job auch noch eine Ausbildung zum Heilpraktiker an der Paracelsus Schule sowie eine einjährige Akupunktur-Ausbildung nach Thews.

Zum medizinischen Fitnesstraining und letztendlich zur Eröffnung eines eigenen Studiobereichs kam der Sportler allerdings über Umwege. „Mit Gerätetraining hatte ich nichts am Hut. Ich war Fußballer, habe geboxt und Tennis gespielt, meine Leidenschaft galt den Ballsportarten.“ Er war immer fit. Bis 2010, als ihn ein Bandscheibenvorfall lahmlegte. „Die ganze Maschinerie mit Arztbesuchen, Reha und Schmerzen hat mich sehr geprägt.“ Plötzlich konnte der Physiotherapeut die Rückenschmerzen seiner Patienten am eigenen Leib nachvollziehen. In der dreiwöchigen Reha trainierte er an medizinischen Geräten und war schnell von deren Effektivität begeistert. So entstand die Idee, einen medizinischen Fitnessbereich in die neuen Praxisräume im Gesundheitszentrum Diez zu integrieren. Um sich die Kompetenzen zum Aufbau eines Studios und zur Mitgliederbetreuung anzueignen, hospitierte Stephan Wawrok in einem Fitnessstudio in Frankfurt. 2012 wurde das Gesundheitszentrum Diez eröffnet. Die dort gesammelten Erfahrungen und der Erfolg gaben den Ausschlag, mit dem VitalPLUS Hahnstätten eine zweite größere Einrichtung mit medizinischem Training im Rhein-Lahn-Kreis zu platzieren.

Mitarbeiter glücklich machen

„Was du den Menschen gibst, bekommst du irgendwann zurück“, lautet Stephan Wawroks Philosophie. „Du musst Empathie empfinden, das ist wichtig. Sonst kann man in einer Fabrik arbeiten, aber nicht mit Menschen.“ Nach diesen Kriterien sucht er auch seine Mitarbeiter aus. Die Basis für die therapeutische Arbeit sei eine grundlegende Freundlichkeit, die Gabe, mit Menschen eine Beziehung einzugehen. „Das sind schon mal 50 Prozent unseres Berufs. Alles Fachliche kann man sich aneignen, es wächst durch die Erfahrung – aber wer kein Menschenfreund ist, wird es in der Physiotherapie und als Trainer nicht weit bringen.“

Ein Gesundheitszentrum wie das VitalPLUS Hahnstätten funktioniert nur mit einem eingespielten Team. Einige der Mitarbeiter sind seit 20 Jahren dabei, die Atmosphäre untereinander ist familiär, für die Motivation wird viel getan. Zum Teambuilding fahren alle Mitarbeiter alle zwei Jahre gemeinsam in ein verlängertes Wochenende, waren schon auf Sylt und auf Wandertour in Oberammergau. Für nächstes Jahr ist bereits eine Reise in die Niederlande geplant. „Wir sind eine große Familie, aber sehr stark gewachsen. Diese Events machen viel Spaß und die Mitarbeiter sprechen noch ein halbes Jahr später darüber. Das ist es uns wert!“.

Events zur Mitgliederbindung

Stephan Wawrok und seine Frau wollen nicht, dass die Mitglieder nur verschwitzt vom Training kommen, duschen und sofort wieder nach Hause gehen. Im Gegenteil: Die Mitglieder sollen zusammenkommen und sich nach dem Training noch auf einen Kaffee oder ein Glas Wein treffen. Beide verfügen über einen Gewerbeschein für das Gaststättengewerbe und wollen das VitalPlus zu einer Anlaufstelle machen. Dafür will das Ehepaar alle drei bis vier Monate besondere Events ins Leben rufen. Im Juli fand zur Einweihung der Fitnessterrasse eine Festa Brasileira mit Sambatänzerinnen, Zumba, Caipirinha-Stand und DJ statt – mit über 300 Gästen ein voller Erfolg. Für das nächste Jahr ist ein Livekonzert mit Sängerin und Saxofonspieler geplant, im Winter steht ein Sauna-Event an. Das ist nicht ganz uneigennützig: „Ich bin jetzt 55. Für unser Alter gibt es nicht mehr so viele Angebote hier in der Gegend.“ Da holt er sie eben selbst ins Haus. Man merkt: Mit seinen Ideen ist Stephan Wawrok noch lange nicht am Ende.

VitalPLUS Hahnstätten

Fläche des Studios gesamt ca. 1.000 m2
Kraft 200 m2
Cardio 100 m2
Dehnzirkel 20 m2
Kurse 100 m2
Wellness 150 m2

Ausstattung

ERGO-FIT 4000, fle-xx-Zirkel, InBody270, Finnische Sauna, Bio-Sauna, Fitnessterrasse

Therapie- und Trainingsangebote

Krankengymnastik, PNF, Bobath, Manuelle Therapie, Massage, Fango, Präventionskurse, Hausbesuche, BGM, Rehasport, Zirkeltraining, Wirbelsäulengymnastik, Pilates, Yoga, Zumba

Anzahl Mitarbeiter

1 Inhaber
3 Physiotherapeuten
4 Trainer
1 Wellnesstherapeutin
2 Studierende (Gesundheitsmanagement)
7 geringfügig Beschäftigte

www.vitalplus-hahnstaetten.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in mfhc Ausgabe 02/2019

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mfhc Ausgabe 02/2019

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