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Heimtrainer hilft beim Lernen

Statt auf dem Stuhl zu zappeln, treten Schülerinnen und Schüler in Bremen in die Pedale. Nach einem Jahr mit Ergometern im Unterricht sind die Projektbeteiligten vom Erfolg überzeugt.

Heimtrainer im Unterricht? Ja. Seit einem Jahr stehen in sechs Klassen der Bremer Oberschule Ronzelenstraße jeweils zwei bis drei Ergometer. Abwechselnd treten die Kinder während des Unterrichts in die Pedale.

Aus Sicht der Pädagogen haben die Fitnessgeräte positive Auswirkungen auf das Lern- und Sozialverhalten. Die sportliche Betätigung führt zu mehr Ruhe und Konzentration. Die Bewegung fördert den wechselseitigen Respekt, die Lernleistungen und die Lernatmosphäre. Auch zeigen sich Veränderungen im koordinativen Bereich.

Auch aus wissenschaftlicher Sicht spricht Vieles für dieses Angebot. Kinder haben einen hohen Bewegungsdrang, dem der Schulalltag überwiegend aber nicht nachkommt. Auch zum Stressabbau im Unterricht taugt Bewegung.

Die Idee für Ergometer-Klassen kommt aus Österreich. Der Wiener Sportwissenschaftler und Gymnasiallehrer Martin Jorde initiierte die erste Klasse 2007 an einem Wiener Gymnasium. Er stellte bei seinen Schülern positive Veränderungen in der Fitness, bei den Noten und im Sozialverhalten fest. Die erste deutsche Schule mit Ergometern im Klassenzimmer war 2016 ein Gymnasium in Aschaffenburg; die Schule in Bremen folgte ein Jahr später.

Mehr Informationen: Oberschule Ronzelenstrasse

Pressespiegel: "Heimtrainer im Klassenzimmer" Bremen / Aschaffenburg

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