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Fitness & Bewegung sind die besten Antidepressiva

Neue Meta-Analyse zeigt, dass sportlich Aktive weniger häufig an Depressionen erkranken & Bewegung die Psyche nachhaltig positiv beeinflusst.

Eine Meta-Analyse, fitness MANAGEMENT berichtete darüber in seiner News "Mit Fitness, Sport und Bewegung aktiv das Depressionsrisiko senken" Anfang Juni, zeigt, sportlich Aktive erkranken weniger häufig an Depressionen als Inaktive. Ein internationales Forscherteam hat im Rahmen ihrer Analyse insgesamt 49 Kohortenstudien zusammengefasst und im American Journal of Psychiatry veröffentlicht.

Die Analysen umfassen umfangreiche Daten von insgesamt 266.939 Personen und zeigen, dass Menschen, die einen aktiven Lebensstil pflegen, ein deutlich geringes Risiko aufweisen, an einer Depression zu erkranken. Weitere Ergebnisse verdeutlichen, dass die protektiven Effekte von Sport und Bewegung, unabhängig vom jeweiligen Alter, die Psyche nachhaltig positiv beeinflussen können. Die Experten sehen aufgrund der bisherigen Befunde hier den Aufhänger, um zukünftig mehr Menschen in der Schule, am Arbeitsplatz und in ihrer Freizeit zu mehr körperlicher Fitness bzw. mehr körperlicher Aktivität zu bewegen.

Die protektive Wirkungen von Sport sind hinlänglich bekannt. Aber wie steht es um die Rolle im Rahmen der Tertiärprävention sowie der Therapie? Auch im Rahmen der Therapie von Depressionen ist Fitness, respektive ein ausreichendes Maß an Bewegung, ein elementarer Bestandteil und dient als wichtiger Stimmungsaufheller. Die richtige Dosis an Bewegung kann helfen, vorausgesetzt die Mediziner, Therapeuten und Sportwissenschaftler bekommen die Depressionspatienten dazu motiviert. Ist diese erste große Hürde geschafft, kann schon ein regelmäßiges Training von dreimal pro Woche für ca. 45 Minuten kann hier positive Effekte erzielen. 

Dies zeigt u. a. eine neue, im Fachjournal „Depression and Anxiety“ veröffentlichte Metastudie. Laut den Ergebnissen sanken die Depressionsmarker der untersuchten Probanden, die ein zusätzliches Sportprogramm - in Form eines regelmäßigen moderaten Ausdauer-Trainings - absolvierten, erheblich stärker als bei der Kontrollgruppe, die lediglich medikamentös behandelt wurde. Schon nach vier Wochen regelmäßigem Training zeigten sich bei den untersuchten Patienten bereits signifikante Verbesserungen.  

Wer also regelmäßig Sport treibt und sich ausreichend bewegt, kann aktiv sein Depressionsrisiko senken und hält sich zudem körperlich fit.

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