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Bewegungsmangel beim Nachwuchs weit verbreitet

Aktuelle Studienergebnisse verdeutlichen: In Sachen Prävention gibt es gerade bei Kindern und Jugendlichen noch viel zu tun. Deutschland hat schlechte Noten im „Bewegungszeugnis“ und muss einiges nachholen, um nicht sitzenzubleiben. Die Prävention muss deutlich früher an wichtigen Stellschrauben ansetzen, damit es langfristig für unseren Nachwuchs nicht heißt: „Setzen, sechs!“

Übergewicht unter Deutschlands Nachwuchs weit verbreitet: Es braucht Präventionskonzepte und mehr Bewegung.

Deutschland ist in Sachen körperlicher Aktivität bei Kindern und Jugendlichen angesichts der Global Matrix 3.0 on Physical Activity
for Children and Youth der Active Healthy Kids Global Alliance nur Mittelmaß.


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Bewegungszeugnis auf dem Prüfstand

80 Prozent der Kinder und Jugendlichen sitzen mehr als zwei Stunden am Tag vor dem Laptop, dem TV oder dem Handy und gerade einmal 20 Prozent erreichen das von der WHO empfohlene Minimalmaß an täglicher körperlicher Aktivität. Auch ein Blick auf die fM Infografik zum Weltkindertag zeigt, dass es in puncto Prävention noch viel zu tun gibt.

Bewegungsmangel und Fehlernährung bei Heranwachsenden sind auf dem Vormarsch: Viele Eltern unterschätzen leider den Grad des Übergewichts ihrer eigenen Kinder und kommen ihrer Vorbildrolle nur bedingt nach – der Beginn eines Teufelskreises.

Jugend braucht Vorbilder und ganzheitliche Präventionskonzepte 

Aus diesem Grund müssen ganzheitliche Präventionskonzepte und Strategien zur Vorbeugung von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter stärker als bisher in den Fokus gerückt werden bzw. bereits deutlich früher in der Kita, der Schule und der Erziehung ansetzen, da hier häufig bereits der negative Grundstein für Adipositas im Erwachsenenalter gelegt wird. Deshalb hat die WHO unlängst spezifische Empfehlungen für Kleinkinder herausgegeben, um Eltern für diese Aspekte frühzeitig zu sensibilisieren und die Wichtigkeit eines aktiven Lebensstils in den Köpfen der Betroffenen fest zu verankern. Hier sind Zeit, Muße und Hartnäckigkeit gefragt, damit es zukünftig eben nicht heißt: „Sitzen, sechs!“.

Fit satt faul – gehen wir es gemeinsam an!

Ein ausreichender Umfang an körperlicher Aktivität sowie gesunde Ernährung sind die zentralen Stellschrauben, an denen qualifizierte Trainer mit bedarfsgerechten Trainings-, Beratungs- und Präventionskonzepten ansetzen können. Hier sollten Politik, Kommunen, Kitas, Schulen, Krankenkassen sowie Fitness- und Gesundheitsanbieter deshalb noch enger miteinander kooperieren, denn eine zielführende nachhaltige Verhaltens- und Verhältnisprävention kann nur gemeinsam gestemmt werden.

Nachhaltig für Fitness, Bewegung & Ernährung begeistern

Ziel muss es deshalb sein, nicht nur die Eltern zu sensibilisieren, sondern gleichzeitig auch durch entsprechende Angebote ein positives Bewusstsein zu schaffen, welches Kinder nachhaltig für mehr Fitness, Bewegung und eine gesunde Ernährungsweise begeistert. Welchen Beitrag hier die Fitness- und Gesundheitsbranche leisten kann, lesen Sie in unserer Artikelserie zum Thema in der fMi-Ausgabe 03/2018.

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