Demenzforschung: Gesunder Lebensstil kann Alzheimer-Risiko senken

Sport, Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Zigaretten: All das kann helfen, das Risiko für eine Alzheimer-Erkrankung deutlich zu senken, bestätigen US-Forscher.
Lesezeit: 2 Minuten
Fitness schlägt Alzheimer: Lebensführung beeinflusst Demenz-Risiko erheblich
Fitness schlägt Alzheimer: Lebensführung beeinflusst Demenz-Risiko erheblich
Es ist die Kombination verschiedener Gesundheitsfaktoren: Um bis zu 60 Prozent verringern sportliche Aktivität, gesunde Ernährung, geistig anspruchsvolle Tätigkeiten, wenig Alkohol und nicht rauchen die Gefahr, Alzheimer zu bekommen. Dies haben US-amerikanische Wissenschaftler nun erneut bestätigt.

Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.

Das ist nun erneut wissenschaftlich bestätigt und das Ergebnis einer Studie des National Institute on Aging (NIA). US-Wissenschaftler hatten dazu die Gesundheitsdaten von 3000 Probanden ausgewertet.


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Fazit der NIA-Forscher: Körperliche Aktivität und vier weitere Faktoren sind die beste Demenz-Prävention. Oder: Wer gesund lebt, ist weniger anfällig für Alzheimer.

Verringertes Alzheimer-Risiko

„Die Studie liefert weitere Belege dafür, dass eine Kombination von veränderbaren Verhaltensweisen das Alzheimer-Risiko mindern kann“, erklärt NIA-Direktor Richard J. Hodes.


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Analyse zweier Langzeitstudien

Zuvor hatten die Wissenschaftler aus den USA zwei Langzeitstudien analysiert: Auf der einen Seite war dies das 'Chicago Health and Aging Project' der Boston University. Und auf der anderen Seite das 'Memory and Aging Project' der Rush University.

Insgesamt fünf Gesundheitskriterien

Nun sind sich die Forscher sicher: Es gibt fünf wichtige Gesundheitskriterien, um sich bestmöglich vor Alzheimer zu schützen.

Dazu zählen etwa 150 Minuten pro Woche moderate oder intensive körperliche Aktivität und gesunder Ernährung nach mediterranem Vorbild (frisches Obst und Gemüse, pflanzliche Fette und Fisch).

Außerdem wichtig: nur leichter bis moderater Alkoholkonsum, nicht rauchen und geistig stimulierende Tätigkeiten.



Für seine Studie verglich Erstautor Klodian Dhana (Assistenzprofessor Rush University) gemeinsam mit seinem Team die Einhaltung der Gesundheitskriterien mit der Häufigkeit von Alzheimererkrankungen.

Einfluss auf Alzheimer-Erkrankungen

Wer zwei bis drei Gesundheitsfaktoren befolgt, hatte bereits ein um 37 Prozent geringeres Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Wer gar alle fünf Kriterien erfüllte, dessen Risiko sank sogar um 60 Prozent.

Dallas Anderson, Programmdirektor Neurowissenschaften, ergänzt: „Sie trägt dazu bei, sich ein Bild vom Zusammenspiel der Gesundheitsfaktoren und deren Einfluss auf Alzheimer-Erkrankungen zu machen“.


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