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Gesund trotz Schichtarbeit

Übergewicht, Schlafstörungen und andere Risiken durch Schichtarbeit? Mehrere Studien belegen genau dies. Doch wie kann dem entgegen gewirkt werden?

Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat zusammen mit dem Beratungsunternehmen Ximes eine neue Analyse vorgestellt, die Wege aufzeigt, wie negativen Auswirkungen der Schichtarbeit entgegengewirkt werden kann.

Eine Erkenntnis daraus ist, dass Schichtsysteme immer vorwärts rotierend gestaltet werden sollten. Das bedeutet, dass auf eine Nachtschicht eine Frühschicht und auf eine Frühschicht dann eine Spätschicht folgen sollte. Zudem sollten die Einsatzpläne für die Mitarbeiter möglichst früh kommuniziert werden, um eine langfristige Planung zu ermöglichen. Weiter sollten die Unternehmen versuchen, die Nachtschichten so kurz wie möglich zu gestalten oder wenn möglich sogar ganz abzuschaffen.

Wichtig für die Motivation und Kompensation sei laut den Ergebnissen ebenfalls die Tatsache, die besonderen Belastungen nicht durch Geld zu kompensieren, sondern auf Freizeitausgleich zu setzen. Weiter sei es auch erstrebenswert, in den Schichtplänen größtmögliche Flexibilität zuzulassen, bspw. durch Gleitzeit.

Weitere Informationen: Gesünder in Schichten arbeiten

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