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Geheimakte Gene - verschiedenen Stoffwechsel-Typen auf Spur

Die Verarbeitung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen ist höchst individuell – welche Rolle spielen die Genetik und der Stoffwechseltyp?

Low Carb, Low Fat, Clean Eating, Paleo, Trennkost, Intervall-Fasten – wer Pfunde purzeln lassen will, kann aus einer Fülle von Diäten wählen. Aber was hilft wirklich nachhaltig? Was bei den einen erfolgreich ist, entpuppt sich bei den anderen als vergebliche Liebesmühe. Der Grund hierfür könnte am individuellen Stoffwechsel liegen, denn die Menschen unterscheiden sich auch bei ihrer Energieaufnahme und der Verarbeitung von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten. Auf die Spur der eigenen Verstoffwechselung kommen lässt sich mit der sogenannten Gen-Diät MetaCheck.

Beim Center of Genetic Analysis and Prognosis (CoGAP) in Köln analysiert man mit diesem Check vier unterschiedliche Ernährungstypen und kann so auf individueller Basis konkrete Hinweise geben, welche Ernährung und welcher Sport sich am besten eigenen, um das Gewicht am effektivsten zu reduzieren und langfristig zu halten.

Wie ticken aber die unterschiedlichen Stoffwechseltypen und welche gibt es überhaupt?

Im Rahmen einer Studie haben die Fresenius University of Applied Sciences und das Center of Genetic Analysis and Prognosis die anonymisierten Daten von 16.641 zufällig ausgewählten MetaCheck-Ergebnissen analysiert und daraus die Verteilung der unterschiedlichen Meta-Typen, der Sport-Typen und der Meta-Sport-Typ-Kombinationen abgeleitet. Während der Alpha-Typ Proteine gut verarbeitet, Fette und Kohlehydrate hingegen einschränken sollte, verwertet der Beta-Typ Proteine und Fette gut, Kohlenhydrate hingegen weniger. Anders wiederum der Gamma-Typ: Er sollte Kohlenhydrate bevorzugen, dafür die Protein- und Fettzufuhr verringern. Und der Delta-Typ profitiert von Kohlenhydraten und Fetten, Proteine sind für ihn jedoch kontraproduktiv.

Ein einfacher Wangenabstrich reicht aus, um den eigenen Meta-Typ zu identifizieren. Im Labor wird dieser dann anonymisiert analysiert und typisiert. Hier werden ausschließlich die Stoffwechsel-Gene untersucht andere Merkmale, die etwa auf Krankheitsrisiken oder Verwandtschaftsbeziehungen etc. hindeuten, werden nicht untersucht. Steht der Meta-Typ fest, werden auf Basis dieser Befunde individuelle, Meta-Typ-gerechte Ernährungs- und Sportpläne für jeden einzelnen Kunden erstellt. Der jeweilige Meta-Typ ist, wie die DNA selbst, ein Leben lang gültig. Die CoGAP begleitet seine Klienten deshalb langfristig mit personalisierten Rezepten, Sporttipps und weiteren Empfehlungen.

Ob und inwiefern sich solche Typisierungen langfristig durchsetzen werden, wird die Zukunft zeigen. Fakt ist, dass der Markt wächst und die Nachfrage nach solchen Angeboten auch im Rahmen der Individualisierung stetig zunimmt. Professionelle Ernährungsberater bzw. Berater für Gewichtsmanagement können auf Basis solcher Ergebnisse deutlich spezifischere Angebote und Trainingsprogramme schnüren, die noch individueller auf die Bedürfnisse und die körperlichen Voraussetzungen des jeweiligen Kunden eingehen.   

Weitere Informationen bekommen Sie beim CoGAP-Ernährungsportal. : www.gesund-essen.cogap.de.

Bitte klicken Sie hier für die Studie der Fresenius University of Applied Sciences, die im International Journal of Current Research veröffentlicht wurde, zu den verschiedenen Meta-Typen.

Ausführliche Informationen zur Ausbildung "Berater für Gewichtsmanagement" an der BSA-Akademie bekommen Sie hier.

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