Gesundheit, Anzeige | Autor: Holger Ziegert |

Corona – was nun? Tipps für ein erfolgreiches Krisenmanagement

„In der Krise beweist sich der Charakter“, sagte einmal unser verstorbener Altkanzler Helmut Schmidt. Ein Satz, der heute mehr denn je an Bedeutung gewinnt. In der Corona-Krise mussten sich auch die Unternehmer in der Freizeitbranche mit Dingen beschäftigen, mit denen sie sich bisher nicht auseinandersetzen wollten. Anstatt über die nächste Aktion oder Investition nachzudenken, waren sie mit völlig neuen Fragen konfrontiert.

Wo stelle ich einen Antrag auf Kurzarbeitergeld? Wie und woher erhalte ich staatliche Leistungen? Auf welche Rechtssituation habe ich mich gegenüber meinen Vermietern oder Banken einzustellen? 

Ein Unternehmer steht für seine Überzeugungen und übernimmt Verantwortung für sein Handeln. Er stellt sich auch mal 'in den Wind' und ist bereit, dafür persönliche Nachteile in Kauf zu nehmen. Jeder kann ihn erkennen und persönlich belangen.

Werte NICHT über Bord werfen

Sein Name steht im Impressum oder im behördlichen Register. Ein guter Unternehmer denkt nach vorn und nicht nach innen oder gar nach hinten. Der Begriff 'Hilfsgeld' kommt in seinem Wortschatz in der Regel nicht vor. Aber muss er nun wegen der Corona-Pandemie seine Werte über Bord werfen und zum Opportunisten mutieren? Sicher nicht.


 


Die Krise hat vieles verändert. Die Menschen haben sich selbst entschleunigt, die Luft ist gereinigt, die Natur wurde neu entdeckt und der Weinkeller geleert. Dabei haben viele Menschen die eigenen Kochkünste verbessert.

Chancen für die Zukunft

Gleichzeitig sind viele Dinge, die man vorher für unerlässlich gehalten hat, überflüssig geworden. Dadurch entstehen sowohl Gefahren für das Bewährte als auch Chancen für die Zukunft.

Zum 'Krisengewiner' werden

Für einige Unternehmen kam Corona aber zur Unzeit. Was für Außenstehende nur Kollateralschäden sind, ist für die Betroffenen einfach nur furchtbar und existenzvernichtend. Wer jedoch seine Hausaufgaben gemacht hat und die Angst vor neuen Krediten und der Beantragung von Fördermitteln ablegen konnte, kann möglicherweise zum 'Krisengewinner' werden. 


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Es muss nicht gleich ein neues Geschäftsmodell sein. Manchmal bereinigt eine Krise auch das Vorhandene und Selbstverständliche. Auch unser Unternehmen wurde in 'voller Fahrt' von COVID-19 erwischt und ausgebremst.

In der Krise Neues beginnen

Wir haben jedoch die Gelegenheit dazu genutzt, einmal über alles neu nachzudenken und uns von Altem getrennt und Neues begonnen. Das hat so manche schlaflose Nacht gekostet, aber für uns gilt der Satz von Gustav Heinemann noch heute: „Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“


 

Über den Autor

Der studierte Wirtschaftswissenschaftler Holger Ziegert ist Mitglied des BfB-Vorstands. Seit 2008 ist er u. a. als Geschäftsführer und Gesellschafter der AYK Gruppe mit Sitz in Köln aktiv und durchlief zuvor Führungs-, Geschäftsführer- und Vorstandspositionen in Unternehmen der Medizintechnik sowie der Kosmetik- und Freizeitindustrie. 

Den vollständigen Artikel finden Sie in fMi 02/2021

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fMi 02/2021

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