Die Fitnessbranche steht an einem Wendepunkt: Zwischen Performancemarketing, Social Media und klassischer Außenwerbung stellt sich eine zentrale Frage: Welcher Kanal bringt wirklich neue Mitglieder?
In der aktuellen Folge des Podcasts Fitness im Ohr diskutiert Host Janosch Marx mit Marketingexperte Prof. Dr. Karsten Happel genau über diese Herausforderung. Dabei wird schnell klar: Sie ist komplexer als „digital vs. analog“.
Es gibt keinen Grund, keine Außenwerbung zu machen.
Prof. Dr. Karsten Happel – Geschäftsführer und Founder Fitvertise
Während viele Studios stark auf digitale Kanäle setzen, zeigt die Praxis: Außenwerbung steigert messbar die Bekanntheit. Sie erreicht auch Zielgruppen außerhalb bestehender Filterblasen und sie wirkt oft indirekt, aber nachhaltig.
Besonders spannend: Selbst kleinere Studios können durch gezielte, hyperlokale Kampagnen ihre Markenbekanntheit deutlich steigern.
Digitale Werbung ist total gut zu planen, weil man mit allen Zielgruppendaten hervorragend starten kann.
Prof. Dr. Karsten Happel – Geschäftsführer und Founder Fitvertise
Gleichzeitig wird im Gespräch auch kritisch beleuchtet, warum sich viele Anbieter weiterhin in Rabattaktionen verlieren, statt langfristig auf Markenaufbau zu setzen.
Die zentrale Frage der Folge: Ist Performancemarketing wirklich der heilige Gral oder braucht erfolgreiche Fitnesswerbung wieder mehr „echte Sichtbarkeit“?
Außenwerbung ist einer der größten Treiber, um Bekanntheit zu fokussieren.
Prof. Dr. Karsten Happel – Geschäftsführer und Founder Fitvertise
Fitness im Ohr: hier aktuelle Folge als Podcast anhören
Key Takeaways
- Bekanntheit als Erfolgsfaktor: Außenwerbung steigert die Markenbekanntheit signifikant und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit einer Mitgliedschaft.
- Digital ist messbar, aber begrenzt: Online-Marketing erreicht präzise Zielgruppen, verpasst jedoch potenzielle Neukunden außerhalb definierter Segmente.
- Außenwerbung wirkt indirekt: Der Effekt zeigt sich oft zeitverzögert, beeinflusst jedoch Vertrauen, Wahrnehmung und Konversion.
- Preis ist nicht entscheidend: In der Wahrnehmung von Werbemotiven bleiben Inhalte und Botschaften häufiger hängen als konkrete Angebote.
- Crossmedialer Ansatz gewinnt: Die Kombination aus Außenwerbung und digitalen Kanälen steigert die Gesamtperformance messbar.
- Zielgruppenpotenziale nutzen: Viele Studios schöpfen vorhandene Zielgruppen nicht vollständig aus und verschenken Wachstumsmöglichkeiten.



