Fitness, Gesundheit |

Schnittstelle zwischen Therapie und Fitnessstudio

„Unser Im|Puls DAS Gesundheitsstudio in Eggenstein ist kein gewöhnliches Fitnessstudio“, heißt es auf der Homepage des Studios. Die Inhaber Christian Braun und Andreas Cleve haben ihr Studio aus gutem Grund als Schnittstelle zwischen Therapie und klassischem Fitnessstudio konzipiert. Sie gehen in vielen Bereichen der Studioführung neue Wege und setzen dabei sowohl auf digitale Unterstützung als auch auf Kulanz, Ehrlichkeit, Transparenz und Teamwork.

„Wir wollten ein familiäres Studio mit regelmäßiger Betreuung und hohem Qualitätsanspruch, dass vorzugsweise Gesundheitstrainierende im Streben nach mehr Lebensqualität im Alltag und im Alter bedient!“ Nicht mehr, aber auch nicht weniger wollten Christian Braun und Andreas Cleve, als sie sich 2012 entschlossen, ein Gesundheitsstudio nach ihren gemeinsamen Vorstellungen zu planen. Ihr Studio, das Im|Puls, eröffneten die beiden 2016 in Eggenstein-Leopoldshafen, nördlich von Karlsruhe. Nach knapp drei Jahren am Markt zeichnet sich deutlich ab, dass die beiden Jungunternehmer mit ihrer Positionierung den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Mit einer ehrlichen, transparenten und sehr modernen Philosophie führen sie erfolgreich ein Gesundheitsstudio.

Der Impuls kam während des gemeinsamen Studiums

Andreas Cleve und Christian Braun haben sich während des Studiums der Fitnessökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) kennengelernt. Unter den vielen verschiedenen Dialekten der Studierenden hatten sich die beiden Badener gegenseitig „rausgehört“ und dann festgestellt, dass sie in vielen Bereichen des Fitness- und Gesundheitstrainings die gleichen Vorstellungen haben.

Etwas „Gscheit‘s“ machen

Beide waren schon immer sehr sportaffin und haben über längere Zeit als Studioleiter gearbeitet – Andreas Cleve in der Bodensee-Region, Christian Braun in der Rhein-Neckar-Region. Noch während des Studiums kam es zum Entschluss: „Lass uns was zusammen machen, hier gibt’s nichts Gscheit‘s!“

Überzeugender Businessplan

2012 wurden die Planungen dann konkret und die beiden begannen, ihre Einschätzungen des Marktes, der anvisierten Zielgruppe sowie ihre Trainingsphilosophie in einem Businessplan zusammenzufassen. Für ihren Businessplan nahmen sich die beiden ausreichend Zeit, um all ihre Ideen und Ambitionen zu berücksichtigen und zahlentechnisch zu untermauern. Das hat sich ausgezahlt: Ihr Businessplan und das zugehörige Konzept überzeugte die Banken vor Ort sehr schnell, sodass sie im Januar 2016 ihr Im|Puls DAS Gesundheitsstudio in Eggenstein-Leopoldshafen eröffnen konnten.

Der Name ist Programm

Der Name „Im|Puls“ soll verdeutlichen, dass das Team unterstützend und beratend für die Gesundheit der Kunden tätig ist. „Zu einem gesundheitsorientierten Training gehören die richtigen Intensitäten, die unter anderem auch am Puls gemessen werden können. Die Erweiterung ‚Gesundheitsstudio‘ soll darüber hinaus die Nische des Studios nochmals unterstreichen und das Bild eines klassischen Fitness- oder Lifestyle-Studios bei Interessenten und Kunden gar nicht erst aufkommen lassen“, erklärt Andreas Cleve.

Kein Schicki-Micki-Laden

„Bereits im ersten halben Jahr nach der Eröffnung unseres Gesundheitsstudios haben wir sehr schnell gemerkt, dass wir mit unserem Konzept einen Nerv getroffen haben und die Region wohl auf einen qualitativ hochwertigen Anbieter gewartet und gehofft hat“, ergänzt Christian Braun. „Rückmeldungen wie ‚Endlich mal ein Studio mit Qualität für unsere Altersgruppe!‘ oder ‚In den Studios, die ich bisher besucht habe, gab es gar keine oder nur schlechte Betreuung‘ und ‚Ihr habt ein sehr schönes, elegantes Studio, seid aber trotzdem kein Schicki-Micki-Laden‘ waren keine Seltenheit.“

Klare Positionierung als Gesundheitsanbieter

„Wir haben uns in der Nische Gesundheitssport positioniert. Alle, die nach mehr Lebensqualität streben und dabei unterstützt werden wollen, sind bei uns richtig – egal, ob Einsteiger, Best Ager oder Leistungssportler“, beschreibt Christian Braun die Positionierung des Im|Puls.

Die Angebotsschwerpunkte des Studios haben sich auch zu einem Alleinstellungsmerkmal in der Region entwickelt: Betreutes Training durch fest angestelltes Personal, eGym, efle-xx, Wonderwall, Faszientraining, Ernährungscoaching und regelmäßige Trainertermine alle acht bis zwölf Wochen sowie Re-Tests mit InBody und auf Wunsch oder bei Bedarf individuell auch mit Funktionsanalysen.

Digitale Lösungen von Beginn an

Um ihren Ansatz vom individuell betreuten Gesundheitstraining zu unterstützen, haben Andreas Cleve und Christian Braun von Beginn an auf digitale Lösungen mit einem voll vernetzten Studio und einer voll vernetzten Trainingsfläche inklusive Trainer-App und Fitness-App gesetzt. „Wenn es die digitale Unterstützung gibt, dann können wir sie auch nutzen. Jeder aus unserem Team ist sofort und überall auf dem neuesten Stand und das hilft uns, eine einheitliche Betreuung zu gewährleisten“, erklärt Christian Braun. „Unsere Hauptzielgruppe, die Kunden über 40, braucht keine Angst zu haben, falsch zu trainieren. Dass sich die Geräte automatisch einstellen und das Training visuell unterstützen, gibt unseren Kunden Sicherheit.“

Familiäre und entspannte Atmosphäre

„Außer den regelmäßigen Terminen und den gesundheitsorientierten Trainingszonen steht natürlich auch die persönliche Ansprache der Mitglieder und der enge Kontakt zu ihnen ganz besonders im Fokus. Wir kennen unsere Mitglieder noch mit Namen und betreuen sie auch entsprechend persönlich und nicht nach dem Prinzip „Massenbetrieb“. Wir als Chefs haben immer ein offenes Ohr für unsere Mitglieder auch über den normalen Trainingsalltag hinaus“, so beschreibt Andreas Cleve einen der Grundsätze, mit denen im Im|Puls für eine familiäre und entspannte Atmosphäre gesorgt wird.

Tresen immer besetzt

Das Studio ist barrierefrei konzipiert, d. h. es gibt einen offenen Eingangsbereich ohne Drehkreuze oder Ähnliches. Obwohl die Mitglieder den Self-Check-in nutzen, ist der Tresen immer besetzt, sodass alle Kunden freundlich und persönlich begrüßt werden. Auch die weitere Einrichtung des Studios, die Trainingsbereiche und das Bistro sind offen gestaltet – modern und reduziert, aber elegant, mit viel Holz und in warmen Erdtönen gehalten.

Wie ein "kurzer Urlaub"

„Unsere Kunden sollen gerne hierherkommen, sich gerne bei uns aufhalten, sich gut betreut fühlen und sich, wenn sie nach Hause gehen, so fühlen, als hätten sie einen kurzen Urlaub gemacht.“

Ehrlichkeit und Transparenz

„Vor allem zählt bei uns die offene Kommunikation mit unseren Mitgliedern. Wir arbeiten in allererster Linie ehrlich und transparent. Die Preise für unsere Leistungen findet jeder ganz selbstverständlich veröffentlicht auf unserer Homepage. So ist das leider nicht gang und gäbe in unserer Branche, da gibt es oft eine Vielzahl von Zusatzprodukten und unübersichtlichen Tarifmodellen. Hier wollen wir uns ganz klar abgrenzen und ein ehrliches Produkt zu einem fairen Preis anbieten“, erklärt Andreas Cleve. „Wir sind keine Verkäufer. Es bringt uns nichts, wenn sich jemand anmeldet und dann doch nicht kommt oder wieder kündigt. Wir sind lieber kulant.“

Transparente und flexible Vertragsstruktur

Dementsprechend transparent und flexibel wird im Im|Puls auch die Vertragsstruktur gehandhabt. Wenn es offene Fragen gibt, nimmt sich das Team Zeit, diese persönlich mit den Mitgliedern zu besprechen. Die Zeit dafür gewährt unter anderem die digitale Vollausstattung des Studios.

Erfolgreiches Empfehlungsmarketing

Die Kunden über 40 Jahre sind die Kernzielgruppe des Im|Puls. „Das ist eine Zielgruppe, die erkennt, dass Gesundheitstraining sich positiv auswirkt und die auch bereit ist, etwas dafür zu tun“, verdeutlicht Christian Braun, „Qualität wird wertgeschätzt.“

Das Durchschnittsalter liegt bei 47 Jahren und die Mitglieder sind zu zwei Drittel Frauen – alles in allem gesundheitsbewusste Menschen, die Wert auf Betreuung für mehr Lebensqualität legen. „Es hat sich herumgesprochen, dass uns etwas an unseren Kunden liegt“, ergänzt Christian Braun. „Neun von zehn Kunden kommen auf Empfehlung.“

„Natürlich nutzen wir auch die neuen Kommunikationswege wie Facebook oder WhatsApp, um den Mitgliedern noch mehr Möglichkeiten zum Austausch mit uns zu geben, aber wir finden, dass das Wichtigste die Eins-zu-eins-Kommunikation ist, wenn die Mitglieder im Studio sind und wir uns persönlich um jeden Einzelnen kümmern.“

Den vollständigen Artikel finden Sie in mfhc Ausgabe 01/2019

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