Fitness, Management | Autor: Sebastian Fess |

Premium-EMS-Studio URBANIC fitness setzt auf Zertifizierung

URBANIC fitness ist seit über fünf Jahren ein Premium-EMS-Anbieter mit Studios in Fulda und Hünfeld. Sicherheit hat für den Inhaber, Claus Pieper, schon immer oberste Priorität. Darum war es ihm auch ein Anliegen, die Studios in Sachen Qualität und Sicherheit durch die unabhängige Zertifizierungsstelle BSA-Zert überprüfen zu lassen. Im Interview zählt er weitere Beweggründe dafür auf und erklärt, wie die EMS-Branche von der DIN-Norm 33961 profitieren kann.

Herr Pieper, was macht URBANIC fitness zu einem besonderen EMS-Anbieter?
Claus Pieper:
Auf den ersten Blick unterscheiden wir uns durch ein ganz besonderes Ambiente: Wir setzen viel auf Weiß, coole Grafiken, hochwertiges Interieur und charmante Turnmöbel aus den 70er-Jahren – ein Stil mit hohem Wiedererkennungswert. Anders als in anderen EMS-Studios trainieren wir nicht im Schaufenster, sondern in einer nicht einsehbaren Atmosphäre. Wir bieten ein Lizenzsystem mit standardisierten Abläufen, verlässlichen Partnern und hohen Qualitätsmaßstäben an.

Unsere Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Berufen und Branchen. Vom Rechtsanwalt über den Manager bis zum Studierenden ist alles vertreten. Der Altersschnitt liegt bei 30 Jahren aufwärts. In der Zusammenarbeit mit unseren Kunden verstehen wir uns als Wegbegleiter hin zu einem gesünderen Leben. Dafür bieten wir EMS-Training, Personal Training, Kurs-Workout sowie Ernährungsberatung an.

Was hat Sie dazu bewegt, sich die Qualität nach der DIN-Norm 33961 bestätigen zu lassen?
Claus Pieper:
Sicherheit hat für uns schon immer oberste Priorität. Jetzt war es für uns an der Zeit, das auch über ein Siegel sichtbar zu machen. Denn der Markt hat sich verändert: Derzeit preisen viele EMS-Anbieter kabelloses EMS-Training an und vermitteln gezielt den Eindruck, dass die kabelbasierten EMS-Geräte veraltet wären. Das Gegenteil ist der Fall: Kabellose EMS-Systeme entsprechen nicht der DIN-Norm, denn sie sind unserer Meinung nach noch nicht wirklich sicher genug.

Mit der Zertifizierung möchten wir für Aufklärung sorgen und die Kunden dazu anregen, das EMS-Training in nicht zertifizierten Studios genau zu hinterfragen. Mit der DIN-Norm 33961 können wir dem Kunden zeigen, dass für uns der Sicherheitsaspekt, also „safety first“, ganz weit vorne steht.

Inwiefern profitiert die EMS-Branche beziehungsweise die ganze Fitness- und Gesundheitsbranche Ihrer Meinung nach von der einheitlichen Norm?
Claus Pieper:
Mit der neuen DIN-Norm wird das EMS-Training stark aufgewertet und es bekommt einen festen Platz unter den verschiedenen Trainingsarten. Das ZertFit-Siegel schafft Transparenz für bestehende Kunden sowie potenzielle Neukunden und gibt Sicherheit bei wichtigen messbaren Parametern – von der Hygiene über den Ausbildungsstand der Trainer bis hin zur Ausstattung, zum Beispiel mit einem Defibrillator.

Dass eine unabhängige Institution EMS als absolut ungefährlich einstuft, nimmt zögernden Kunden die Ängste vor dem „Stromtraining“. Wir finden: Je mehr Studios sich qualifizieren lassen, desto größer ist der Druck für alle Anbieter, das Sicherheits- und Qualitätslevel hochzuhalten.

Sind die in der DIN-Norm 33961 gestellten Anforderungen Ihrer Ansicht nach angemessen, gerade für EMS-Anbieter?
Claus Pieper:
Früher stellte sich die Frage: Wo kann ich EMS-Training durchführen, d. h. welches Studio bietet überhaupt EMS an? Heute gibt es viel mehr Anbieter und die Frage lautet eher: Wie und mit welcher Qualität kann ich EMS-Training durchführen? Das DIN-Zertifikat hilft, hier eine fundierte Entscheidung zu treffen. Die Kunden können damit auf einen Blick erkennen, dass wir einen gleichbleibend hohen Sicherheitsstandard einhalten und Qualität rund um die Bereiche Gesundheit und Prävention anbieten.

Interessant ist, dass die Branche selbst schon vor längerer Zeit Handlungsempfehlungen für EMS-Anbieter entwickelt hat, die auch die Grundlage für die neue DIN-Norm bilden. Die Empfehlungen basieren auf Forschungsergebnissen von Wissenschaftlern der Universitäten Köln, Kaiserslautern und Erlangen, die intensiv zum Thema EMS forschen. Wir bei URBANIC fitness finden diese Richtlinien sehr wichtig, um den EMS-Markt trotz seines schnellen Wachstums qualitativ hochzuhalten und das EMS-Training bei Laien nicht durch schlechte Erfahrungen bei einzelnen unqualifizierten Anbietern in Verruf zu bringen.

Kurz gesagt: Wir halten alle Anforderungen, die zu mehr Sicherheit und Qualität beitragen, für angemessen.

Könnten Sie den Ablauf des Verfahrens anhand Ihres Beispiels noch einmal schildern?
Claus Pieper:
Natürlich bedeutet eine Zertifizierung einiges an Arbeit und Mehraufwand. Vor allem, wenn man Einzelkämpfer in einem Unternehmen ist. Wir haben zum Beispiel eine Ausbildung zum Ersthelfer/Brandschutzbeauftragten absolviert, die extra zeitlich eingeplant werden musste. Insgesamt haben wir ungefähr fünf Wochen benötigt, um alle erforderlichen Dokumente und Bescheinigungen einreichen zu können. Die Sachbearbeiter der BSA-Zert haben uns dabei super unterstützt und standen uns jederzeit als kompetente Ansprechpartner bei Fragen zu Verfügung.

Welche Vorteile erhoffen Sie sich von der Dienstleistungszertifizierung durch die BSA-Zert?
Claus Pieper:
Wie eben schon beschrieben, ermöglicht uns das Zertifikat eine Positionierung als vertrauenswürdiger EMS-Anbieter im Markt. Wir können uns vom Wettbewerb – vor allem von nicht zertifizierten Anbietern – besser abgrenzen. Das Zertifikat schafft Transparenz für den Kunden und fördert das Image der gesamten EMS-Branche. Deswegen sind wir sehr froh, dass wir den Aufwand auf uns genommen und den Prozess der Zertifizierung durchlaufen haben. Wir können das jedem Studiobetreiber nur empfehlen!

Alle Infos zur Zertifizierung: www.bsa-zert.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in fMi Ausgabe 05/2019

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fMi Ausgabe 05/2019

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