Fitness, Gesundheit, Markt | Autor: Florian Schmidt |

15 Minutes +: Fitter und gesünder dank einer Viertelstunde Bewegung

Wenn es um das Thema Gesundheit und ökonomische Einflussfaktoren geht, werden normalerweise die Kosten aufgeführt, die durch Bewegungsmangel, Fehlernährung und damit verbundene Zivilisationskrankheiten verursacht werden und das Gesundheitssystem immens belasten. Wie es andersherum funktionieren kann, zeigt eine aktuelle Studie.

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Gemeinsam haben der Versicherer Vitality, Discovery Limited und das gemeinnützige Forschungsinstitut RAND Europe kürzlich in London eine großangelegte Studie veröffentlicht, die den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität, dem Mortalitätsrisiko und dem Wirtschaftswachstum (GDP) untersucht.

Jede Minute und jeder Schritt bringt bares Geld und macht den Planeten fitter

Die aktuell heiß diskutierte Studie, die Adrian Gore (Founder & Chief Executive at Discovery Limited) der breiten Öffentlichkeit kürzlich präsentierte, untersucht diese Zusammenhänge erstmals über ein multinationales makroökonomisches Modell und liefert spannende Ergebnisse.


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Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das Welt-BIP bis 2050 jedes Jahr um mehr als 100 Milliarden US-Dollar anwachsen würde, wenn alle Erwachsenen im Alter von 18-64 Jahren:

  • sich 15 Minuten mehr am Tag bewegen oder
  • einen Kilometer pro Tag langsam joggen oder
  • 1. 500 zusätzliche Extra-Schritte pro Tag zurücklegen würden

Die weiteren Detailanalysen und Hochrechnungen zeigten, dass das jährliche globale BIP bis 2050 je nach Entwicklungsszenario schätzungsweise auf zwischen ca. 314 (Szenario 1) und 760 Milliarden US-Dollar (Szenario 3) steigen könnte, wenn die Menschen sich an die oben genannten Empfehlungen halten würden.

Das sind nicht die einzigen positiven Effekte: Lebenserwartung & Produktivität steigen ebenfalls

Die ökonomischen Aspekte sind aber nur die eine Seite der Medaille. Der Anstieg des Aktivitätsniveaus würde auch dazu führen, dass die Lebenserwartung im Durchschnitt um mindestens 2,5 Jahre ansteigen würde und hätte ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Fehl- und Krankheitstage und somit indirekt auch auf die Arbeitsproduktivität.

Somit unterstreicht die Studie die Botschaft, dass körperliche Aktivität gut für unsere Gesundheit, die Gemeinschaft und die Volkswirtschaft ist und man hier in Sachen Prävention und Motivation noch mehr tun muss.

#Move20more – kann Ihr Land auf Sie zählen?

Deshalb haben sich das Global Vitality Network gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern zum Ziel gesetzt, mit ihren breitangelegten Kampagnen weltweit bis 2025 mehr als 100 Millionen Menschen dazu zu motivieren, das eigene Aktivitätsniveau um 20 Prozent zu steigern. Über den #Move20more und Aktionen, wie beispielsweise den Vitality Running Worldcup gemeinsam mit Sprintstar Usain Bolt und vielen weiteren Top-Athleten, sollen noch mehr Menschen dazu gebracht werden, ein Teil der globalen Gesundheitsbewegung zu werden.

15 Minuten mehr Zeit für Fitness, Sport und Alltagsbewegung sollten doch kein 'Hexenwerk' sein, oder? Hier sollte sich jeder angesichts der neuen Studienergebnisse an die eigene Nase packen und hinterfragen, ob man diese paar Minuten des Tages nicht für die eigene Gesundheit investieren sollte, denn Investitionen lohnen sich mehrfach.

Diese Message sollten wir als aktive Gesundheitsgestalter auch nach außen tragen und unseren Beitrag dazu leisten, dass wir noch mehr Kunden für Fitness- und Krafttraining begeistern. 

Hier finden Sie die vollständige Studie zum Download.

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