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Gesundheit oder Attraktivität anbieten?

Der Startschuss für ein neues Figur-Projekt powered by MISS GERMANY ist gefallen und bietet für Betreiber neue Möglichkeiten.

Die Studiobranche befindet sich seit einigen Jahren in einem rasanten Veränderungsprozess. Positionierung heißt das Zauberwort, mit dem sich die Einzelstudios auch zukünftig am Markt behaupten, abgrenzen und gegen die Discounter-Konkurrenten und Co. durchsetzen wollen. Der demografische Wandel als weitere Herausforderung bringt ebenfalls Veränderungen mit sich, die spürbar sind. Vor 30 Jahren hätte sich niemand träumen lassen, dass das Durchschnittsalter in einem Fitness-Studio einmal bei knapp 50 Jahren liegen könnte.

Den Weg für diese eigentlich erfreuliche Entwicklung geebnet hat sicher auch die Bemühung von Teilen der Branche, reine Fitness-Studios in Richtung Gesundheitsdienstleister weiterzuentwickeln. Neben der Evolution von Übungsgeräten und -maschinen, z. B. für ein gezieltes, aber möglichst risikoarmes Training des Rückens, haben vor allem Qualifizierungsmaßnahmen der Trainer und Kursleiter hierfür eine solide Basis geschaffen. Beim Kampf gegen die großen Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Rückenbeschwerden oder Diabetes mellitus liefern entsprechend aufgestellte Studios optimale Trainingsbedingungen und wissenschaftlich fundierte, evidenzbasierte Trainingsprogramme für unterschiedliche Zielgruppen.

Bei dem ganzen Hype um diese neue Ausrichtung sind drei Dinge lange Zeit leider deutlich vernachlässigt worden:

  1. Gesundheitsstudios müssen auch als Gesundheitsstudios beworben werden, damit die Öffentlichkeit sie entsprechend wahrnimmt. Doch bei gesundheitsbezogenen Werbeaussagen hat der Gesetzgeber so viele Fallstricke eingebaut, dass jede Anzeige und jedes öffentlich ausgehängte Plakat mit derartigen Aussagen ohne ständige anwaltliche Betreuung schnell zum Ritt auf der Rasierklinge werden kann.
  2. Ein großer Teil der 50- und 60-jährigen Menschen steht – ohne körperliche Beschwerden – mit beiden Beinen mitten im Leben. Die wollen in einem Studio nicht wie unselbstständige Kleinkinder „betüttelt“ werden. Die wollen auch nicht als „Best Ager“ oder „Silver Surfer“ bezeichnet werden. Derart schwachsinnige Begriffe denken sich 30-jährige Marketing-Strategen aus, die die falschen Wochenendseminare besucht haben.
  3. Es ist ganz sicher richtig, dass die Mitglieder eines Sportstudios eine sehr heterogene Gruppe bilden. Dennoch darf man sicher sein, dass die nach wie vor wichtigste Triebfeder für den Gang zum Training die menschliche Eitelkeit ist. Wenn die Mehrheit tatsächlich aus gesundheitlichen Gründen trainieren würde, um in 30 Jahren noch aus eigener Kraft Treppen steigen zu können, dann kämen die Ärzte mit der Terminvergabe für regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen nicht hinterher. Was sicherlich wünschenswert wäre. Die Realität sieht aber anders aus. Viele Menschen nutzen nicht einmal diese Möglichkeit der gesundheitsorientierten Zukunftsplanung. Solange man sich gesund fühlt, spielt das Thema für einen großen Teil der Bevölkerung keine Rolle.

Menschen, die zu den Punkten 2 und 3 gehören, kann ein reines Gesundheitsstudio daher kaum erreichen. Somit stellt sich folgende Frage: Kann man Eitelkeit und das Thema Gesundheit gleichzeitig bedienen? Natürlich kann man. Die Mitglieder eines Studios sind in aller Regel weit unkomplizierter als Werbemenschen sich das in ihrem Elfenbeinturm oft vorstellen. Leistungsorientiert, gesundheitsorientiert, figurorientiert, das alles geht problemlos unter einem Dach. Solange die Angebote in diesen drei nur auf den ersten Blick unterschiedlichen Bereichen gleichwertig sind. Ein gesundheitsorientiertes Training wird automatisch als hochwertig wahrgenommen. Wer also gleichzeitig noch andere Themen erfolgreich bedienen möchte, muss das mit der gleichen wahrnehmbaren Qualität umsetzen.

Einen wunderbaren Weg, den Wunsch nach Attraktivität ganz offen zu formulieren und auch in Premium- und Gesundheitsstudios zu bedienen, hat das in Sachen Öffentlichkeitsarbeit mehr als erfahrene Team der MISS GERMANY Corporation jetzt gemeinsam mit Harry Schumacher entwickelt. Während Harry seine 30-jährige Erfahrung als Inhaber des PARC FITNESS in Nürtingen in das Figur-Projekt powered by Miss Germany eingebracht hat, konnte Ralf Klemmer, Geschäftsführer der MGC, wichtigen Input als Kopf einer weltweit bekannten Marke liefern. Der erfolgreiche Startschuss des Projektes war am 28. September.

Das neue Figur-Projekt powered by Miss Germany feierte im PARC FITNESS Nürtingen Premiere. Mehr als 300 VIPs hatten den Weg ins Schwabenländle gefunden, um sich aus erster Hand über die 4-Wochen-Challenge zu informieren. Sogar aus Österreich. Zu den Ehrengästen der Veranstaltung gehörte neben der amtierenden MISS GERMANY, Anahita Rehbein, auch Ralf Klemmer.

Zentrales Anliegen des Figur-Projektes ist es, mit effektiven Maßnahmen innerhalb von vier Wochen das Erscheinungsbild typischer Problemzonen wie Bauch, Beine, Po oder einer Cellulite deutlich zu verbessern. Bis zu zwei Kleidergrößen sollen die Teilnehmerinnen während des Figur-Projektes verlieren können. Neben der gezielten Stoffwechselaktivierung warten auf sie jeweils 12 Aktiveinheiten mit einem Infrarot-Tiefenwärmegürtel und 12 Einheiten Muskeltraining in einem Trainingszirkel.

Auch Babett Konau, MISS GERMANY 2003 und MISSES GERMANY 2015 hat sich von der allgemeinen Begeisterung anstecken lassen. Am 01. Oktober startete die erfolgreiche Geschäftsfrau im JUST FIT Kerpen ihr persönliches Figur-Projekt, um sich nach eineinhalb Jahren ohne Sport rechtzeitig zu ihrem 40. Geburtstag Anfang November in die Form ihres Lebens zu bringen. „Ich bin irgendwann an den Punkt gekommen, an dem ich mich in meinem Körper nicht mehr richtig wohl gefühlt habe“. Kein Wunder, als ehemalige Leistungssportlerin war Babett es gewohnt, sich regelmäßig zu bewegen. Doch mit Bewegungsmangel soll jetzt Schluss sein, egal wie lang der Arbeitstag ist. Um ihr ehrgeiziges Ziel zu verwirklichen, hat sie sich kompetente Unterstützung gesucht und in Harry Schumacher auch gefunden. Er betreut Babett während ihrer Challenge als Personal Trainer und ist sich sicher: „Sie ist motiviert genug, um jede Herausforderung während der Challenge zu meistern.“

Mehr zum Projekt: Miss Germany goes Fitness

Miss Germany goes Fitness
Foto 1: Babett Konau, MISS GERMANY 2003 und MISSES GERMANY 2015, gehört zu den ersten Teilnehmerinnen des FIGUR-PROJEKT powered by MISS GERMANY.
Foto 2: Babett Konau, strahlende Siegerin bei der Wahl zur MISSES GERMANY 2015.
Foto 3: Die amtierende MISS GERMANY, Anahita Rehbein, bei der bundesweiten Auftaktveranstaltung zum FIGUR-PROJEKT powered by MISS GERMANY.

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