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Den Bundesliga-Nachwuchs körperlich stark machen

Athletiktrainer Arne Carl absolvierte ein duales Studium zum Bachelor of Arts Gesundheitsmanagement an der DHfPG und ist seit Anfang 2019 für den Tennisverband Niedersachen-Bremen e. V. aktiv. Zuvor war erdreieinhalb im Nachwuchsbereich des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 tätig.

Arne Carl war dreieinhalb Jahre Athletiktrainer im Nachwuchsbereich beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96. Beim Traditionsverein absolvierte der 28-Jährige die betriebliche Ausbildung im Rahmen seines Studiums. Seit Anfang 2019 ist er für den Tennisverband Niedersachen-Bremen e. V. aktiv. Am Bundesstützpunkt Nord in Hannover arbeitet er als Athletiktrainer mit den besten deutschen sowie internationalen U18-Tennistalenten.

Junge Kicker körperlich robuster machen
Als Jugend-Fußballer reicht es längst nicht mehr mit großem Talent gesegnet zu sein. „Wenn die körperlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind, wird sich das spätestens in der B-Jugend Bundesliga bemerkbar machen, wo es schon richtig zur Sache geht“, erklärt Arne Carl, der ehemalige Nachwuchs-Athletiktrainer von Hannover 96. Seine Tätigkeit bei den 96ern begann er im Rahmen seines dualen Bachelor-Studiums an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG), einem Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen und einer betrieblichen Ausbildung.

Mit zweitem Studium seine Berufung gefunden
Zu Hannover 96 ist er mehr oder weniger zufällig gekommen. „Ich hatte bereits ein Studium in Hannover abgeschlossen und lernte in dieser Zeit meinen späteren Ausbildungsleiter, Dominik Suslik, kennen.“ Er ist Leiter der medizinischen Abteilung der Nachwuchs-Akademie von 96. „Er hat mich in den Reha- und Athletiktrainingsbereich eingeführt, so konnte ich ihm bei seiner täglichen Arbeit über die Schulter schauen.“ Diese Erfahrungen weckten bei Arne Carl, der selbst leistungsmäßig Tennis spielte, große Begeisterung. „Von Dominik Suslik wurde ich dann auf die DHfPG und den Bachelor-Studiengang Gesundheitsmanagement aufmerksam gemacht. Ziel war es, ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement für Spieler und Trainer bei 96 zu implementieren, wofür der Studiengang optimal geeignet war.“

Auszeichnung im Bereich „Prävention im Leistungssport“
Das Studium zum Bachelor of Arts Gesundheitsmanagement verbindet Wirtschaftswissenschaften mit Gesundheits- und Trainingswissenschaften. „Natürlich konnte ich die Studieninhalte der Trainingslehre täglich in der Praxis anwenden. Das Training beinhaltete circa die Hälfte meiner Arbeitszeit. Das Auswerten der Leistungsdiagnostik, die individuelle Trainingsplanung und die Kommunikation, z. B. mit den Eltern der Spieler, finden im Büro statt.“ Die Arbeit mit dem Fokus auf Prävention und der Implementierung eines strukturierten Gesundheitsmanagements trug Früchte. 2016 wurde die Akademie von Hannover 96 mit der Silbermedaille der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft im Bereich „Prävention im Leistungssport“ ausgezeichnet.

Zusätzlich BSA-Weiterbildungen absolviert
In der Hauptsache war er aber für das Athletiktraining der U16 und U17 verantwortlich. „Diese Spieler befinden sich in einer entscheidenden Phase, was ihre Zukunftschancen im Verein angeht. Ich vermittelte ihnen, dass Fußball das eine ist, aber der Körper das Kapital jedes Spielers ist. Diese Verantwortung für die eigene Gesundheit gab ich ihnen mit auf den Weg. Das alles machte meine Arbeit in Verbindung mit dem Studium zu einer perfekten Kombination.“ Außerdem hat er zusätzlich nebenberufliche Qualifikationen zum „Athletiktrainer“, zum „Athletiktrainer Leistungssport“ und „Lehrer für Fitness“ an der BSA-Akademie, dem Schwesterunternehmen der DHfPG, absolviert. Sie bietet über 70 staatlich geprüfte und zugelassene Fernlehrgänge an.

Gut organisiert durch das duale Studium
Die Präsenzphasen des Studiums besuchte er am Studienzentrum in Hamburg. „Man merkt, dass die Dozenten aus der Praxis kommen und nicht bloß die Theorie vermitteln.“ Der Verein kam ihm in wichtigen Phasen seines Studiums entgegen. „Wenn eine Klausur anstand oder ich eine Hausarbeit schreiben musste, dann war der Verein bereit, mir dafür etwas Zeit zu geben.“ Außerdem blieb dem 28-Jährigen noch genug Zeit für seine Hobbys. „Ich ging immer noch leidenschaftlich gerne Tennis spielen oder mit meiner Partnerin auf Fahrradtour.“

Stolz auf das Erreichte und eine neue Herausforderung
Die Arbeit beim Fußballverein hat ihn stets erfüllt. „Besonders die Entwicklungen einzelner Spieler, wie Waldemar Anton, Noah Joel Sarenren Bazee oder Linton Maina, die den Weg in die 1. Bundesliga geschafft haben und nun bei Heimspielen von über 40.000 Fans angefeuert werden, machen mich sehr stolz.“ Nach einer prägenden Zeit beim Fußballverein, kehrte er nach seinem Bachelor-Abschluss im Januar 2019 wieder zum Racketsport zurück. „Mein Weg führt wieder zurück zu meiner eigentlichen Sportart, Tennis. Mein neuer Arbeitgeber ist der Tennisverband Niedersachsen-Bremen. Ich arbeite am Bundesstützpunkt Nord in Hannover als Athletiktrainer mit den talentiertesten U18-Spielerinnen und -Spielern aus Deutschland und einigen internationalen Talenten.“

Die ganze Erfolgsgeschichte unter: www.dhfpg.de/acarl

Den vollständigen Artikel finden Sie in fMi Ausgabe 01/2019

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