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Der INLINE Kongress 2018

In Kassel traf sich 10. und 11. November 2018 das „Who’s Who“ der deutschen Fitnessbranche unter dem Motto „KOMPROMISSLOS, GEMEINSAM“ zum INLINE Kongress.

Am 10. und 11. November 2018 traf sich das „Who’s Who“ der deutschen Fitnessbranche im Kongress Palais Kassel unter dem Motto „KOMPROMISSLOS, GEMEINSAM“ zum diesjährigen INLINE Kongress. Erfolg, Qualität, Innovation, Marke und Muskeltraining – den Gästen wurde viel geboten. Erstmalig war der Kongress öffentlich und zog viele neue Interessierte an.

 

Mit dem Kongress ging INLINE in den Endspurt für das Jahr 2018 und blickte gemeinsam mit Partnern und Gästen beim Jahreshighlight auf ein bewegtes Geschäftsjahr zurück. Auch die fMi war live vor Ort und nahm mit ca. 1.600 Teilnehmern an den mehr als 60 Workshops und Vorträgen teil. Der Kongress bot erstklassige Top-Speaker, neue Innovationen, allerbeste Netzwerkmöglichkeiten sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Im Grand Opening eröffnete Geschäftsführer Stephan Pfitzenmeier den Kongress. An beiden Kongresstagen informierte er über Strategien, Pläne und zukünftige Projekte der INLINE Unternehmensberatung und der INJOY Studios wie zum Beispiel:

1. INLINE Kompass System (IKS)
Im Fokus stehen Marketing und Vertrieb, aber auch Prozessoptimierung und das Heben von strategischen Potenzialen.

2. Trainingsprogramme & Ernährungsformel
Zusammen mit Sophia Thiel und Achim Sam sollen neue Konzepte zur Angebotserweiterung und Kundenbindung entwickelt werden.

3. Analoge & digitale Marketingkampagnen
Neue Themen im Bereich Digitalisierung, andere Zielgruppen ansprechen, 360 Grad-App zusammen mit Netpulse/eGym

4. Sales Force
Vertrieb Club Planner und Möglichkeiten zur Online-Leadgenerierung werden weiter optimiert.

5. INLINE & INJOY Campus
Qualitätsstandards sollen in allen Clubs angeglichen werden.

Mit von der Partie waren dieses Jahr ebenfalls die beliebteste deutsche Fitness-Influencerin Sophia Thiel sowie Ernährungswissenschaftler und Food Comedian Achim Sam. Für 2019 hat die Unternehmensberatung u. a. zahlreiche weitere Kooperationen mit Partnern wie myline, qualitrain, Les Mills, Tasty Table by bofrost*, Fifty-Fifty und Brust & Partner verkündet.

 

Podiumsdiskussion im Rahmen des INLINE Kongresses über Firmenfitness

Mehr als 840 Firmen und 1.650 Studios im Verbund

Firmenfitness ist ein Zukunftsthema. In der Podiumsdiskussion auf dem INLINE Kongress nahmen verschiedene Branchenexperten Stellung und zeigten auf, wie Fitnessstudios davon profitieren können. Unter ihnen: Kay Wiethold (INJOY Lingen), Steffen Baermann (qualitrain), Markus Begerow (ULC Fitness), Refit Kamberovic (DSSV) und Mario Görlach (eGym). Alle sind sich einig: Betreiber, die sich heute nicht mit Firmenfitness beschäftigen, lassen zukünftige Erfolgspotenziale verstreichen.

Arbeitgeber in Deutschland und auch in anderen Nationen der Welt sind von vielen Erfolgsfaktoren abhängig. Ein Faktor kristallisiert sich für Firmen zunehmend als essenziell heraus: ihre Mitarbeiter. Mitarbeiter sind der Motor der Unternehmen und müssen eine gute Leistung erbringen. Dafür sind wiederum die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit der Mitarbeiter wichtig. Und an dieser Stelle kann Firmenfitness unterstützen.

Eine Beispielrechnung: Fällt ein Mitarbeiter krankheitsbedingt für einen Arbeitstag aus, betragen die durchschnittlichen, direkt zurechenbaren Kosten rund 400 Euro. „Hinzu kommen noch weitere Kosten wie bspw. für Überstunden, Verzögerungen, Umsatzausfall aber auch weiche Faktoren wie bspw. ein erhöhter Stresslevel für die Mitarbeiter“, so Kay Wiethold.

Für Arbeitgeber ist die Reduktion krankheitsbedingter Kosten ein Vorteil. Doch welcher Mehrwert entsteht für Fitnessstudios, die durch Firmenfitness dazu beitragen, die Mitarbeiter gesünder zu machen? Das Vergütungsmodell von Firmenfitness erfolgt meist auf Check-in-Basis und nicht auf Basis von Jahresverträgen. „Daher ist ein Paradigmenwechsel von einer Jahresmitgliedschaft hin zu einem Check-in-System notwendig“, so Markus Begerow. Ein Check-in wird dem Fitnessstudio im Bundesdurchschnitt mit 12,20 Euro vergütet. Wenn ein Trainierender mehr als einmal pro Woche eincheckt, liegt der Umsatz bereits über dem durchschnittlichen Monatsmitgliedsbeitrag von derzeit rund 44 Euro. „Somit besteht auch für Fitnessstudios ein Mehrwert durch Firmenfitness“, ergänzt Steffen Baermann.

Als dritte Partei sind die Trainierenden zu betrachten: die Mitarbeiter von Unternehmen. Wenn Sie als Privatperson in einem Discountstudio eine Mitgliedschaft abschließen, liegt diese je nach Anbieter bei etwa 20 Euro. Wird eine Vereinbarung über Firmenfitness geschlossen, liegt der Beitrag, den der Mitarbeiter zahlt, darunter. Damit nicht genug: Der Mitarbeiter kann sich aus dem Firmenfitness-Netzwerk ein Studio auswählen, in dem er trainieren möchte. „Da der Preis der gleiche ist, wird er sich eher für ein Premium-Studio entscheiden als für einen Discounter“, so Mario Görlach. Das ist ein klarer Vorteil und macht Einzelstudios hinsichtlich des Beitrags als auch der Angebotsflexibilität konkurrenzfähig gegenüber Discountern. Und die Vergütungen, die das Studio über die Check-ins erhält, sind meist noch höher als der ursprüngliche Mitgliedsbeitrag pro Monat.

„Aktuell erwirtschaften gute Studios durch Firmenfitness zusätzlich bis zu 55.000 Euro Umsatz pro Monat, bei gleicher Kostenbasis“, so Refit Kamberovic. „Wir beobachten, dass bei einzelnen Firmenfitnessanbietern bereits über 840 Firmen und 1.650 Fitnessstudios angeschlossen sind, Tendenz steigend. In den kommenden Jahren wird sowohl der Umsatzanteil als auch die Zahl der angeschlossenen Anlagen noch deutlich steigen. Auch die Anzahl der Trainierenden in deutschen Fitnessstudios wird sich dadurch weiter erhöhen. Über die Firmen erreicht die Fitnessbranche Personen, die vorher nie mit Fitness in Kontakt waren. Eine Steigerung der Reaktionsquote von aktuell rund 13 auf 30 Prozent wird dadurch realistisch, wenn man sich intensiv mit dem Thema Firmenfitness und Betriebliches Gesundheitsmanagement beschäftigt und beispielsweise in die Weiterbildung seiner Mitarbeiter, insbesondere der Trainer, investiert. Neben einem guten Konzept für Firmenfitness spielt die Qualifikation der Mitarbeiter im Fitnessstudio die entscheidende Rolle “, ergänzt Refit Kamberovic. Fazit: Die Studios müssen jetzt aktiv werden und sich mit dem Thema Firmenfitness beschäftigen, um die damit verbundenen Vorteile nicht zu verpassen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in fMi Ausgabe 06/2018

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fMi Ausgabe 06/2018

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