Digital, Fitness, Management | Autor: Frederik Neust |

7 Tipps wie Sie 'InstaGRAMM-Muskeln' aufbauen und mehr Follower gewinnen

Instagram hat sich in weniger als zehn Jahren von der Online-Bilder-App zu einer weltweit agierenden Social-Media-Plattform entwickelt. Deshalb wird es für Fitnessstudios heute immer wichtiger, auf diesem relevanten Kanal aktiv zu sein. Viele Betreiber haben einen Account, nutzen diesen bisher jedoch nicht in vollem Umfang, da anderen Marketingaktivitäten häufig eine höhere Priorität eingeräumt wird. Die Marketingpotenziale eines eigenen Instagram-Accounts bieten bei einem relativ überschaubaren Zeitaufwand aber große Chancen, um Fans und neue Mitglieder für das eigene Studio zu gewinnen.

So gewinnen Sie auf Instagram mehr Fans und neue Mitglieder für Ihr Studio.

Anfangs wurde Instagram vornehmlich von Fotografen, dann immer mehr von jüngeren, digital-affinen Menschen genutzt. Heute sind jegliche relevante Zielgruppen auf dem Kanal aktiv und die Plattform expandiert weiter. Im Vergleich zu Snapchat und Facebook weist Instagram ein höheres Nutzerengagement auf und kann Kaufentscheidungen potenzieller Kunden aktiv beeinflussen.

Status quo Instagram-Marketing

Der Social-Media-Kanal Instagram, der sich erst durch seine gezielte Visualisierung 'so richtig' etablierte, erreichte im Juni 2018 die magische Marke von einer Milliarde Nutzer.

Instagram verzeichnet im Vergleich zu Facebook ein höheres durchschnittliches Engagement pro Post (Likes, Kommentare, Zeitinvestment pro Nutzer) und erfreut sich generationsübergreifend wachsender Beliebtheit. Jeder vierte junge Erwachsene nutzt einer aktuellen Befragung zufolge die Plattform als wichtige Nachrichtenquelle.

Gleichzeitig erlebt Facebook seit Jahren einen Einbruch an organischer Reichweite, das heißt die 'normal' geposteten Beiträge werden immer weniger Personen angezeigt. Von über 15 Prozent erreichter Facebook-Fans einer Seite im Jahr 2012 sank dieser Wert bei Facebook bis heute unter die 1-Prozent-Grenze.

Facebook will Werbeeinnahmen steigern

Facebook erhoffte sich durch entsprechende Anpassungen einen höheren Einsatz von Facebook-Ads, sprich höhere Werbeeinnahmen.

Da bisher die Reichweite bei Instagram aber weitestgehend stabil geblieben ist, bekommt Facebook dadurch immer mehr Konkurrenz. Neuerungen wie Instagram LIVE oder Instagram TV (IGTV) bieten gerade für Marketingzwecke neue Möglichkeiten, die für Studiobetreiber immer interessanter werden.

Die folgenden Punkte zeigen Ihnen, wie Sie auch ohne den Einsatz eines großen Marketingbudgets natürliches Wachstum auf Instagram generieren und von den Möglichkeiten der Plattform profitieren können.

Praxistipps: Nachfolgend finden Sie einige Tipps, wie Sie Ihren Account zum 'natürlichen' Wachstum bringen.

1. Weitblick, Vertrauen und Zeit zur Umsetzung – Herausforderungen für Geschäftsführer, Club-Manager und verantwortliche Mitarbeiter

Seien Sie auf den relevanten Kanälen aktiv, wo sich Ihre Zielgruppen aufhalten und bleiben Sie auf Ihrem Account up to date. Instagram-Nutzer sind durchschnittlich täglich mehr als zwei Stunden auf der Plattform aktiv.

Ein ähnliches Zeitbudget sollten Sie (je nach Studiogröße) in etwa auch für die Pflege und die professionelle Betreuung Ihres Accounts einkalkulieren. Ihr Account lebt nicht nur von der Aktualität, sondern insbesondere auch von der Interaktion.

Der Dialog mit der Studio-Community sowie mit neuen potenziellen Kunden kostet Zeit – diese Zeit ist jedoch gut investiert, denn dadurch können Sie nicht nur mehr Leads generieren und neue Mitglieder gewinnen, sondern auch für eine bessere Kundenbindung sorgen.

Neben genügend Zeit brauchen Sie auch das nötige Know-how sowie entsprechend qualifizierte Mitarbeiter. Sofern Sie den Studio-Account nicht selbst betreuen, bringen Sie Ihren Mitarbeitern das erforderliche Vertrauen entgegen, geben Sie ihnen die nötige Zeit sowie den Handlungsspielraum, um Ihren Account aufzubauen und kontinuierlich zu bespielen.

Im Studioalltag gehen solche Tätigkeiten gerne unter, deshalb bietet es sich an, hier für klare Zuständigkeiten und Kontinuität zu sorgen. Ein engagierter Social-Media- oder Digital-Manager kann über Instagram zahlreiche Abschlüsse generieren und viel für das Image des Studios und die Kundenloyalität tun.

Seien Sie sich aber bewusst, dass es sich mit dem Social-Media-Erfolg (insbesondere auf Instagram) ähnlich wie mit dem Muskelzuwachs beim Training verhält: Nur mit dem nötigen Elan, nachhaltigem Fleiß und einem klaren Ziel können Sie 'digitale Muskeln' aufbauen.

2. Mit Kontinuität zu mehr digitalem Muskelwachstum – täglich zielgruppenorientierte Reize setzen

Wer User-Engagement (in Form von Likes, Kommentaren und neuen Abonnenten) für seinen Account steigern möchte, muss zuerst selbst aktiv werden und sich vernetzen und andere Accounts finden, liken und kommentieren – ganz nach dem menschlichen Grundprinzip der Reziprozität (Gegenseitigkeit) und dem Motto 'Wie du mir, so ich dir'.

Liken und kommentieren Sie relevante Beiträge innerhalb Ihrer Zielgruppe. Dies muss jedoch sehr gezielt, ehrlich und natürlich erfolgen und fordert seitens der jeweiligen Verantwortlichen das nötige Fingerspitzengefühl, denn die Authentizität spielt gerade in den Social-Media-Kanälen eine wichtige Rolle.

Arbeiten Sie gezielt mit Kommentaren, die entweder einen Nutzen/Mehrwert bieten, ein ehrliches Kompliment darstellen oder eine themenbezogene Frage beinhalten, die Interesse weckt und für positiven Diskussionsstoff sorgt.

Wählen Sie bei Ihrer konkreten Auswahl nicht nur große Accounts, sondern fokussieren Sie sich auf kleinere Accounts und ggf. regional aktive User aus Ihrem Umfeld, da von diesen oftmals am ehesten eine positive Reaktion/Interaktion zu erwarten ist. Nutzen Sie hier die technischen Möglichkeiten der Plattform voll aus und setzen Sie auf Interaktion.

Praktisches Training für Ihre 'InstaGramm-Muskeln'

Die folgende 'Push-IG-up-Methode' (bestehend aus 40 Kommentaren und 40 Likes täglich) bringt Ihren Instagram-Account deutlich nach vorne und soll als grobe Faustformel zur Orientierung dienen. Wer Wachstum will, muss sich selbst, aber vor allem den Instagram-Button regelmäßiger pushen.

Dies sollte sukzessive gesteigert werden, aber auch hier ist Vorsicht geboten: Allzu viel ist ungesund und schnell drohen Übertraining oder negative Konsequenzen. Zu viele Aktionen innerhalb von 24 Stunden bestraft Instagram direkt und der Account wird zeitweise blockiert.

Die ersten 10 Push-ups: Verteilen von Likes und Kommentaren in Ihrem direkten Umfeld

Anfangen sollten Sie damit, dass Sie generell alle positiven Beiträge, die rund um Ihr Studio stattfinden, mit einem 'Like' oder gezielten Kommentaren versehen. Somit steigt die Chance, dass Engagement und Interaktion beidseitig stattfindet.

Mitglieder freuen sich, wenn Sie deren Beitrag bemerken, wertschätzen und direkt mit ihnen interagieren. Sie finden diese über Ihren Standort und den Benutzernamen des Postings oder den Namen Ihres Studios als Hashtag. Dabei können Sie die hilfreichen Suchfunktionen von Instagram nutzen.

Die nächsten 10 Push-ups: Suchradius erweitern und relevante Orte identifizieren

Gehen Sie über die Grenzen Ihres Studios hinaus und erweitern Sie Ihren Suchradius. Suchen Sie gezielt weitere Orte, an denen sich potenzielle Kunden aus Ihrer Zielgruppe gerne aufhalten und wählen Sie Hashtags, die diese nutzen.

Das können etwa ein Park, ein Stadt-/Ortsteil oder Nachbarorte in der Nähe des Studios sein. Dieses konkrete Vorgehen hilft Ihnen, in Ihrem Einzugsgebiet bestmöglich vertreten und auf Instagram präsent zu sein bzw. gefunden zu werden.

Die nächsten 10 Push-ups: Hashtags wählen und Zielgruppen targetieren

Wählen Sie beispielsweise täglich zehn relevante Hashtags aus und liefern Sie Kommentare und Likes zu neuen Beiträgen. Eine Hashtag-Analyse und das Testen verschiedener Keywords können hier weiterhelfen, um passend zur Nische und zum Marktgebiet geeignete Hashtags zu identifizieren.

Es empfiehlt sich beispielsweise folgende Struktur, um ein breites Portfolio etwa via Excel anzulegen: Wählen Sie zum einen zielgruppenspezifische Hashtags, bei denen Sie sich vorstellen können, dass sie von der Zielgruppe genutzt werden. Achten Sie dabei auch auf Postings von eigenen Mitgliedern, die Sie identifizieren können.

Weiterhin können Sie auch 'breit gefächerte' Hashtags wählen, die wie #fitfam und Co. umfassender angelegt sind. Obgleich Sie damit nicht unbedingt direkt mehr potenzielle Mitglieder erreichen, haben Sie dennoch insgesamt eine höhere Reichweite.

Über Erfolg oder Misserfolg eines Hashtags entscheidet schlussendlich auch Ihr Marketinggeschick, wie folgendes einfaches Beispiel zeigt: Wenn Sie Betreiber eines Frauen- oder Rehastudios sind, wäre die Nutzung des Hashtags #BizepsBrennt eher suboptimal – wohingegen sich jüngere männliche Nutzer vielleicht gerade dadurch besonders angesprochen fühlen.

Sehr nützlich ist zudem das neue Instagram-Feature, dass Sie nun auch Hashtags folgen können. Nutzen Sie dies, um die evaluierten Hashtags noch schneller mit Kommentaren und Likes zu bespielen.

Die Königsklasse der Hashtags sind die, die Sie selbst erschaffen haben und von Ihren Mitgliedern auch aktiv genutzt werden. Versuchen Sie Hashtags für sich zu gewinnen und setzen Sie eigene Akzente. McFIT mit #StolzAufMich oder Celebrity Fitness mit #EverydayIgetBetter sind nur einige von vielen weiteren Beispielen, wie man einen solchen Hashtag erfolgreich etablieren kann.

Endspurt: die letzten 10 Push-ups

Für diese letzten zehn Likes/Kommentare haben Sie Ihrem Instagram-Account nun mit den bisherigen Trainingsreizen schon ein optimales 'Warm-up' ermöglicht. Erkunden Sie weitere Beiträge im 'Explore-Bereich', da Ihnen Instagram nun Beiträge aufzeigt, die automatisch zu Ihnen und Ihrem Studio passen.

Dies können etwa 'Freundes-Freunde' von Mitgliedern sein, die Sie so erreichen oder einfach nur inspirativer Content, von dem Sie lernen bzw. den Sie weiter für sich nutzen können. Wichtig hier: Nutzen Sie keine Autobots zum Kommentieren und Liken.

Dies wird von Instagram erkannt und Ihr Account wird möglicherweise für kurze oder unbegrenzte Zeit blockiert. Agieren Sie deshalb hier lieber 'natürlich' und nutzen Sie die vielen Eindrücke auch als Inspiration für Ihre eigenen Postings – Ihre Abonnenten werden es Ihnen mit höherem Engagement danken.

3. Nutzen Sie häufiger Instagram TV und (vertikale) Videos

Instagram TV erlaubt Nutzern derzeit den Upload von Videos mit einer Länge von zehn Minuten im Vertikalformat und will sich neben YouTube in Zukunft auch als Anbieter für längeren Video-Content nachhaltig etablieren. Videos erreichen nach neuesten Erkenntnissen zwar nicht per se ein höheres Engagement als Bilder, erhöhen jedoch die Verweildauer beim jeweiligen Post.

Da davon wiederum in der Folge die Sichtbarkeit und Reichweite zukünftiger Postings abhängen, bergen gerade diese neuen Videomöglichkeiten neben klassischen Bilderpostings ein schlummerndes Potenzial, das es zukünftig für Studiobetreiber zu nutzen gilt.

Seit Februar 2019 verknüpft Instagram den Feed mit Instagram TV und sorgt mit seinen Updates dafür, dass dieser Bereich an Relevanz zunimmt und immer weiter ausgebaut wird. Aktuell zeichnet sich der Trend ab, dass die Plattform Videos im Vertikalformat tendenziell mehr Reichweite bietet.

Diese punktuell wahrnehmbaren Veränderungen decken sich mit der 'Video-First-Strategie' von Instagram beziehungsweise. Facebook und sind ein klares Indiz dafür, dass genau diesem Bereich zukünftig noch mehr Bedeutung zukommen wird.

Bei der konkreten Umsetzung Ihrer Videos sollten Sie Folgendes beachten:

Die Qualität Ihrer Videos sollte immer möglichst hoch sein, jedoch ist eine professionelle Produktion keine notwendige Voraussetzung. Auch mit einem neueren Apple- oder Android-Gerät lassen sich heute schon Aufnahmen mit hoher Auflösung erstellen, die für das eigene Social-Media-Marketing genutzt werden können.

Über Videos aus dem Studioalltag, Trainerporträts, Erfolgsgeschichten sowie besondere Aktionen oder Ähnliches lassen sich Emotionen oftmals viel besser, authentischer und günstiger verkaufen als über professionelle, kostenintensive Videobearbeitungen.

Mögliche Video-Formate

 

4. Nutzen Sie Hashtags als 'Booster' – Bringt viel auch wirklich mehr?

Um die Reichweite eines Beitrags auf Instagram zu erhöhen, ist die richtige Hashtag-Strategie ein entscheidender Erfolgsfaktor. Nutzen Sie (wie unter Punkt 2 erläutert) bevorzugt spezifische und relevante Hashtags. Aber wie viele Hashtags braucht es in der Praxis wirklich?

Eine optimale Anzahl von genutzten Hashtags pro Post gibt es de facto nicht und es existieren nur generelle Empfehlungen. Hier arbeiten viele Unternehmen mit eigenen Erfahrungswerten; sie nutzen im Durchschnitt ca. sieben bis neun Hashtags pro Post. Aktuelle Analysen (siehe Abbildung) verdeutlichen jedoch, dass Posts mit 30 Hashtags tendenziell mehr Likes generieren als andere Beiträge.

Sicher sind hierunter auch irrelevante Account-Interaktionen zu finden, jedoch sorgt die höhere Anzahl an Hashtags wiederum dafür, dass der entsprechende Post durch den Algorithmus mehr Reichweite bekommt. Angesichts dieser Analysen empfiehlt es sich, derzeit alle 30 möglichen Hashtags gezielt auszunutzen.

Der Einsatz von mehr als 30 Hashtags ist aktuell nicht möglich – dies kann sich jedoch mit einem entsprechenden Instagram-Update jederzeit wieder ändern. Rechnerisch gesehen haben Beiträge mit 20 Hashtags sogar eine noch höhere Reichweite, erzielen jedoch in der Praxis weniger Interaktionen.

Probieren Sie für sich am besten beides aus und sammeln Sie eigene Erfahrungswerte.

Vermeiden Sie jedoch Hashtags, die häufig von Spam-Software und Accounts genutzt werden. #L4L (Hashtag Like for Like) oder ähnlich genutzte „Wachstums-Hashtags“ werden mittlerweile stark in ihrer Reichweite eingeschränkt.

Vergessen Sie auch nicht, Hashtags in Ihrer Instagram-Story einzubinden – jedoch reicht hier derzeit meist ein konkreter Hashtag (etwa ein Event oder Ähnliches) vollkommen aus. Eine optimale individuelle Hashtag-Strategie ist ein kontinuierlicher Lernprozess und ergibt sich oft aus den ersten eigenen Erfahrungswerten beziehungsweise Reaktionen.

5. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – den Algorithmus für sich nutzen

Der Instagram-Algorithmus ordnet die Posts zwar nicht mehr chronologisch zu, präferiert aber immer noch Postings, die aktueller sind. Posten Sie daher regelmäßig zur richtigen Zeit, indem Sie die Insights Ihres Instagram-Accounts nutzen.

Falls Sie noch kein Business-Profil nutzen, empfiehlt es sich schon allein deshalb, sich ein solches Profil anzulegen. Somit können Sie die besten Tage und Zeitspannen, an denen Ihre Zielgruppe online am aktivsten ist, für Ihre Postings identifizieren.

Jedoch geht das perfekte Timing des Posts über den konkreten Zeitpunkt hinaus. Oft entscheidet hier schlussendlich der aktuelle Gemütszustand der Zielgruppe über den Erfolg. Diese Analysen geben Ihnen nichtsdestotrotz wichtige Hinweise zum generellen Nutzungsverhalten und sollten in Ihrer Posting-Strategie Berücksichtigung finden.

6. Beantworten Sie alle 'Anfragen'

Instagram hat im Juni 2019 die Struktur der Anfragen angepasst und diese in einen Hauptordner und in 'Allgemeines' unterteilt. Es empfiehlt sich stets alle 'Anfragen' zu überprüfen. Jede Anfrage stellt ein potenzielles Mitglied dar und sollte deshalb zeitnah bearbeitet werden.

Zudem beeinflusst auch der Chat mit Mitgliedern die Relevanz im Newsfeed. Wenn Sie mit einem Mitglied chatten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste Beitrag diesem Mitglied direkt angezeigt wird.

7. 'Schocken' Sie Ihre Zielgruppen mit digitaler Vielfältigkeit

Um zu wachsen, müssen auch im Instagram-Marketing die 'Muskeln' von Zeit zu Zeit 'geschockt' und neue Reize gesetzt werden. Nutzen Sie die verschiedenen Möglichkeiten von Instagram aus und sammeln Sie eigene Erfahrungswerte.

Gehen Sie mindestens einmal die Woche 'live', da Ihre Abonnenten dies als Einblendung sehen und Ihr Studio so an erster Position der 'Instagram Stories' steht. Nutzen Sie Umfragen in der Instagram Story, um herauszufinden, welche Inhalte Ihre Nutzer am meisten interessieren.

So 'schocken' Sie Ihre Follower im positiven Sinne und überraschen sie mit zeitgemäßem Content und kreativen Ideen.

Fazit:

Um in Social-Media-Marketing möglichst up to date zu sein, sollte das organische Instagram-Marketing zukünftig ein fester Bestandteil Ihrer Marketingstrategie werden. Instagram bietet hier jede Menge innovative Möglichkeiten, seien Sie mutig!

Nutzen Sie die Plattform gezielt für Ihr Studiomarketing und bauen Sie Ihre 'digitalen Muskeln' weiter aus. Die konkreten Praxistipps lassen sich zusammen mit Ihren Mitarbeitern zielführend umsetzen und bieten eine gute Grundlage, um hier durchzustarten.

Die dargelegten Strategien beeinflussen sich gegenseitig und sollten Ihnen einen sehr guten Start ins Instagram-Marketing ermöglichen. Testen Sie die verschiedenen Tools und Möglichkeiten aus und versuchen Sie, das volle Potenzial der Plattform mit steigender Erfahrung nach und nach weiter auszuschöpfen.

In den nächsten Monaten können Sie mit diesen Tipps bares Geld sparen und neue Kunden für Ihr Studio gewinnen – Sie müssen die Plattform nur für sich nutzen! Spaß, Learnings und Wachstum sind damit garantiert.

Frederik Neust

Der Fitnessökonom arbeitete unter anderem für Fitness First UK an diversen Digitalprojekten, bevor er nach Südostasien wechselte. Bis Anfang 2019 war er für das Online-Marketing eines asiatischen Hotelmanagement-Unternehmens zuständig. Es folgte der Schritt in die Selbstständigkeit, um innovativen Firmen den Markteintritt in Asien zu ermöglichen und strategisch 'digitale Muskeln' aufzubauen. Zudem ist er als freiberuflicher Dozent und Autor für die BSA-Akademie tätig.

Auszug aus der Literaturliste

Beilharz, F. & Expertenteam (2017). Der Online-Marketing-Manager – Handbuch für die Praxis (1. Aufl.) Heidelberg: O`REILLY.

Lammenett, E. (2018). Online-Marketing-Konzeption (3. Aufl.). Polen: Roetgen.

Lammenett, E. (2015). Praxiswissen Online-Marketing. Affiliate- und E-Mail-Marketing, Suchmaschinenmarketing, Online-Werbung, Social Media, Online-PR (5., überarbeitete u. aktualisierte Aufl. 2015). Wiesbaden: Springer Fachmedien.

Zeit ONLINE (2019). Soziale Medien: Instagram löst Facebook als wichtigste Nachrichtenplattform ab (12.06.2019). Zugriff am 26.06.2019.

Für eine vollständige Literaturliste kontaktieren Sie bitte marketing@dhfpg-bsa.de.

Den vollständigen Artikel finden Sie in fMi Ausgabe 04/2019

Zum Abonnement
fMi Ausgabe 04/2019

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