Hochintensiv trainieren wie in der US-Army und dabei noch Spaß haben? CrossFit macht es möglich! Trotz der Erfolgsgeschichte gilt es einige kritische Aspekte zu beachten.
Lesezeit: 2 Minuten

Ein kürzlich erschienener Artikel in der Fit For Fun gibt einen sehr guten Überblick über die aktuellen Entwicklungen im CrossFit-Markt. CrossFit-Boxen und Studiokonzepte haben sich im deutschen Markt längst etabliert. Ein Blick auf bisherige Studienergebnisse, wie bspw. die Studie „CrossFit in Deutschland“ des Unternehmens „fitogram“ zeigt, dass die CrossFit-Bewegung sich nach wie vor wachsender Beliebtheit erfreut.

CrossFit ist aber weit mehr als nur hochintensiver „Army-Drill“ zu Technoklängen. CrossFit ist heute längst vom Fitnesstrend zur Fitnessbewegung avanciert. Die Gründe dafür sind vielfaltig. Das Konzept trifft mit seinem kompetitiven Charakter den aktuellen Zeitgeist, sagt der Sportwissenschaftler Prof. Lars Donath von der Sporthochschule in Köln. Rund um die CrossFit-Bewegung haben sich deshalb auch Events wie die „Reebok CrossFit Games“ entwickelt. Dort können sich die CrossFit-Fans miteinander messen.

Auch in punkto „Lifestyle“ hat sich CrossFit längst als eigene „Marke“ etabliert. Unternehmen wie Reebok haben hier mit zum Erfolg der Bewegung beigetragen und profitieren vom boomenden Markt. „Höher, schneller, weiter“ sind Maxime, die sich gut vermarkten lassen. Ähnlich kompetitiv geht es auch in den sozialen Medien zu. Reebok bietet hier geschickt eine Plattform, wo sich CrossFitter gegenseitig pushen und messen können. Wer kleinere Ziele verfolgt, kann trotzdem vom Spirit und der Motivation innerhalb seiner Gruppe profitieren. Gerade das macht die etablierten Boxen und Studios bei den Kunden so beliebt, birgt aber auch ein gewisses Rest-Risiko.

Die Vorteile von CrossFit liegen auf der Hand, aber Experten wie der Sportmediziner Prof. Bernd Wolfarth von der Charité in Berlin weisen durchaus zurecht darauf hin, dass CrossFit aufgrund der komplexen Übungen für Anfänger eher ungeeignet ist. Der Experte sieht das Trainingskonzept jedoch nicht per se kritisch. Er mahnt aber dazu, dass gerade hier der Trainerkompetenz eine entscheidende Rolle zukommt. Eine gezielte technische Anleitung, eine saubere Ausführung sowie eine professionelle Kontrolle der Übungen seien elementar wichtig, um Verletzungen vorzubeugen.

Qualifizierte Kursangebote und Weiterbildungen wie bspw. der Athletiktrainer der BSA-Akademie bieten gerade in diesem Bereich gezielt Möglichkeiten, um sich im Bereich „Functional Training“ weiterzubilden.

Aktuelle Pressebeiträge haben das Thema "CrossFit" aufgegriffen:

Frankfurter Rundschau

Fit for Fun

Weitere Infos über die CrossFit-Games bekommen Sie hier.

Die Studie über den CrossFit-Markt von fitogram lesen sie bitte hier.

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