AUF EINEN BLICK
- Angebot: Die DHfPG erweitert ihr Angebot im Fachbereich Trainings- und Bewegungswissenschaft.
- Weiterbildung: Die Hochschulweiterbildung behandelt Sport- und Bewegungstherapie bei Psychiatrie, Psychosomatik und Sucht.
- Struktur: Das Programm besteht aus vier Modulen mit jeweils sechs ECTS-Punkten.
- Format: Das Studienformat kombiniert mediengestütztes Fernstudium mit praxisorientierten Lehrveranstaltungen im Seminarstil.
- Qualifikation: Bei erfüllten Zulassungsvoraussetzungen ist der Zugang zur DVGS-Qualifikation möglich.
Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) erweitert ihr Angebot im Fachbereich Trainings- und Bewegungswissenschaft: Mit der neuen Hochschulweiterbildung „Sport- und Bewegungstherapie Psychiatrie/Psychosomatik/Sucht” wendet sie sich an Fachkräfte, die sport- und bewegungstherapeutische Interventionen bei psychischen, psychosomatischen und Suchterkrankungen professionell einsetzen möchten.
Wie ist die Hochschulweiterbildung aufgebaut?
Die Weiterbildung umfasst vier Module und vermittelt fundierte Kompetenzen zur Planung, Anleitung, Dokumentation und Evaluation entsprechender Maßnahmen.
Der Fokus liegt unter anderem auf affektiven und schizophrenen Störungen, Angststörungen, somatoformen Belastungsstörungen, substanzbezogenen Abhängigkeitserkrankungen, Verhaltenssüchten und neuronalen Entwicklungsstörungen. Auch Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen und Traumafolgestörungen sind Teil des Curriculums.
Jedes Modul umfasst sechs ECTS-Punkte mit einem Arbeitsaufwand von 180 Stunden. Davon entfallen 156 Stunden auf das Fernstudium und 24 Stunden auf eine kompakte Lehrveranstaltung. Das Studienformat kombiniert mediengestütztes Fernstudium mit praxisorientierten Lehrveranstaltungen im Seminarstil.
Wissenschaftlich fundiert und praxisnah
Die Teilnehmenden erwerben zentrale Kompetenzen zu biologisch-medizinischen Grundlagen, Pathophysiologie, psychischen und sozialen Einflussfaktoren sowie zur aktuellen Studienlage sport- und bewegungstherapeutischer Interventionen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung. Die Studierenden lernen, indikationsspezifische Bewegungsprogramme zu konzipieren, therapeutische Beziehungen professionell zu gestalten, Kontraindikationen zu berücksichtigen sowie qualitätssichernde Maßnahmen wie Dokumentation und Evaluation umzusetzen.
Einordnung in das DHfPG-Studienangebot
Die Hochschulweiterbildung ergänzt das bestehende Angebot der DHfPG im Bereich Sport- und Bewegungstherapie. Dazu zählt unter anderem der Studiengang Master of Arts Sport- und Bewegungstherapie.
Zugang zur DVGS-Qualifikation möglich
Die Hochschulweiterbildungen im Bereich Sport- und Bewegungstherapie ermöglichen den Zugang zur Qualifikation Sport- und Bewegungstherapeut/-in DVGS, sofern die Zulassungsvoraussetzungen des DVGS erfüllt sind.
Webinar zum neuen DHfPG-Master Sport- und Bewegungstherapie
Ergänzend dazu bietet der Master-Talk MSBT Einblicke in die Inhalte und Perspektiven des Studiengangs.
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