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DIN-Zertifizierung für Gesundheitsanbieter

Die Sportwelt Rosbach führt als erstes Fitness- und Gesundheitsstudio in der Region zwischen Frankfurt und Gießen das „ZertFit“-Zertifikat. Die BSA-Zert bestätigte ihre Qualität.

Die Sportwelt Rosbach hat als erstes Fitness- und Gesundheitsstudio in der Region zwischen Frankfurt und Gießen das „ZertFit“-Zertifikat überreicht bekommen. Dafür hat sich der Gesundheitsanbieter lediglich seine bestehenden Qualitätsstandards nach DIN-Norm 33961 durch die unabhängige Zertifizierungsstelle BSA-Zert bestätigen lassen.

Ursprünglich als Tennispark gegründet
1978 gegründet, dominierten zunächst die Rückschlagsportarten in der Sportwelt Rosbach. Squash und vor allem Tennis waren die Aushängeschilder der Sportwelt. Lange Jahre agierten die Mannschaften der Aktiven sogar in der 2. Bundesliga. Bereits 1998 erkannten die Verantwortlichen des damaligen Tennisparks aber sehr früh den Trend hin zum Fitness-Sport und bauten die beiden Squashplätze zum Fitnessbereich um. Auf rund 250 qm bot die Sportwelt nun Cardio- und Krafttraining sowie Kurs- und Gesundheitsangebote. 2006 übernahm der heutige Clubmanager Yannik Hoenig die Sportwelt Rosbach. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Erweiterung und Neueröffnung des Fitness- und Gesundheitsbereichs. „Diese Entwicklung erstreckt sich bis heute. Wir haben unsere Geräteausstattung modernisiert und die zum Gebäude zugehörigen Mietwohnungen zum neuen Kurs- und Verwaltungsbereich umgebaut“, denkt der Clubmanager zurück. 2015 erfolgte der bisher größte Umbau in der Geschichte der Anlage. Sie erstrahlt seitdem in einem völlig neuen Design der Räumlichkeiten, mit einem neuen Logo, neuen Imagefarben, dem neuen Slogan „Vitalität für’s Leben“, einer neuen Internetseite inkl. App sowie vereinfachten Abläufen für die Gäste. „Der Gesundheitsbereich umfasst neben dem Rehasportbereich auch eine Privatpraxis für Physiotherapie. Das Einzige, was uns als qualitätsbewusstem Gesundheitsanbieter noch fehlte, war ein Nachweis unserer Qualität von neutraler Stelle“, fasst Yannik Hoenig zusammen.

Wachsende Mitgliederzahlen dank hoher Qualität
Die Sportwelt Rosbach kann sich seit Jahren über wachsende Mitgliederzahlen freuen. Alleine in den vergangenen beiden Jahren ist diese Zahl um 300 Mitglieder gewachsen. Mittlerweile besteht das Team insgesamt aus 30 Mitarbeitern, von denen zwölf Mitarbeiter als Festangestellte das Kernteam bilden. Die Mitglieder schätzen die hohe Betreuungsqualität, nun fehlte den Verantwortlichen nur noch eine Möglichkeit, diese Qualität auch nach außen sichtbar zu machen. „Wir waren auf der Suche nach einer neutralen und unabhängigen Bestätigung unserer Qualität. Von befreundeten Studioinhabern sowie in Fitnesszeitschriften wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass wir unsere Qualitätsstandards nach DIN-Norm durch die neutrale Zertifizierungsstelle BSA-Zert bestätigen lassen können“, führt er aus. Die BSA-Zert bietet mit dem Zertifizierungsverfahren „ZertFit“ als einzige Zertifizierungsstelle, welche von der Deutschen Akkreditierungsstelle DAkkS für eine Studiozertifizierung nach DIN-Norm 33961 akkreditiert ist. „Da wir immer schon in Qualität investiert haben, war es eine Selbstverständlichkeit, unter den ersten Anbietern in Deutschland zu sein, die sich dem Zertifizierungsprozess stellen.“ Und so ist die Sportwelt Rosbach das erste nach DIN 33961 zertifizierte Studio zwischen Frankfurt und Gießen.

Zertifizierungsverfahren an Mitarbeiterin abgegeben
Das „ZertFit“-Verfahren, welches aus einer Dokumentenprüfung sowie einer Vor-Ort-Inspektion besteht, delegierte der Clubmanager an eine bewährte Mitarbeiterin. „Sie hat das „ZertFit“-Verfahren eigenständig, neben ihrer täglichen Arbeit im Studio, absolviert. Da wir schon von Haus aus über gute Strukturen verfügen, hat uns das Zusammenstellen der Dokumente nicht vor größere Probleme gestellt. Neben Erste-Hilfe- und Brandschutz-Schulungen für unsere Mitarbeiter, haben wir im Rahmen des „ZertFit“-Verfahrens auch einen Limiter in den Kursräumen installiert, der die Lautstärke regelt“, fasst er zusammen. Die Anforderungen der DIN 33961 an die Qualitätsstandards findet Yannik Hoenig gerechtfertigt. „Wenn ein Studio bereits über eine gewisse Struktur und Organisation verfügt, dann sollte das Zertifizierungsverfahren sie vor keine unlösbaren Probleme stellen. Da wir schon immer auf Qualität und hochqualifizierte Mitarbeiter setzen, hätten wir sicher auch noch höhere Anforderungen gemeistert, dennoch ist die DIN-Norm 33961 als Mindeststandard geeignet.“

Langfristig von der Zertifizierung profitieren
Eine Frage, die sich alle Studiobetreiber stellen, liegt in dem messbaren Mehrwert einer Studiozertifizierung nach DIN-Norm 33961. Die Sportwelt Rosbach setzt dabei auf nachhaltiges und konsequentes Einsetzen seines „ZertFit“-Zertifikats bei allen sich bietenden Gelegenheiten. „Wir stehen für den Bereich Reha-sport mit 30 umliegenden Ärzten in Kontakt, die wir alle über unser neutral und unabhängig zertifiziertes Trainings- und Betreuungsangebot nach einer DIN-Norm informiert haben. Wir schreiben gezielt Unternehmen aus der Region an, da wir im Bereich Firmenfitness sehr aktiv sind. Sie können mit dem Begriff DIN-Norm natürlich am meisten anfangen.“

Doch dies sind nicht die einzigen Maßnahmen, wozu er das „ZertFit“-Logo einsetzt. „Man muss es immer an der Hand haben, ich platziere es im Briefkopf, als E-Mail-Signatur und auf unserer Homepage. Wir nutzen es konsequent. Mit einem Facebook-Post oder einer Anzeige im Wochenblatt ist es nicht getan.“ Doch auch als Arbeitgeber ist die DIN-Zertifizierung für ihn von Nutzen. „Als Qualitätsanbieter ist man immer auch auf der Suche nach qualifiziertem Fachpersonal. Für Bewerber ist ein DIN-zertifizierter Arbeitgeber sicher ein interessanter Arbeitgeber, der bevorzugt wird. Das Image des Unternehmens gewinnt an Ansehen, wenn die Qualität neutral und unabhängig bestätigt und dadurch auch bewertbar ist.“

www.bsa-zert.de

Für Yannik Hoenig ist die DIN-Norm-Zertifizierung eine Frage der Haltung. „Es war für uns eine konsequente Entscheidung für die Qualität, in die wir immer schon investiert haben.“

Den vollständigen Artikel finden Sie in mfhc Ausgabe 01/2018

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mfhc Ausgabe 01/2018

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