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Zwang zum Sport zielführend?

Der schwedische Sportartikelhersteller Björn Borg verlangt von seinen Mitarbeitern einmal die Woche Sport. Wer nicht mitmacht, kann gehen, so die Philosophie.

Jeden Freitag tauschen die Mitarbeiter des Sportartikel- und Bekleidungsherstellers während der Arbeitszeit das Büro gegen eine nahegelegene Sporthalle. Und das nicht freiwillig, sondern auf Anweisung der Unternehmensführung. „Wenn du nicht trainieren oder Teil der Unternehmenskultur sein willst, musst du gehen“, erklärt Firmenchef Henrik Bunge auf rp-online.de. Doch Kündigungen aufgrund des Sportgebots gab es bisher noch keine.
Andere Unternehmen sind diesem Beispiel bereits gefolgt und haben das obligatorische gemeinsame Sporttreiben in ihre Unternehmenskultur aufgenommen.
Laut einer Studie der Universität von Stockholm profitieren beide Seiten davon. Die Angestellten fühlen sich besser und verfügen über mehr Konzentration. Dies nützt auch dem Arbeitgeber, der gleichzeitig auch von 22 Prozent geringeren Fehlzeiten wegen Krankheit profitiert.

Weitere Informationen: Unternehmenskultur

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