Gesundheit |

Intervallfasten – Mode-Trend oder alltagstauglich?

Viele Deutsche beschäftigen sich in dieser Jahreszeit mit dem Thema Fasten. Intervallfasten ist ein Trend - der durch einige Tipps in den Alltag gut integriert werden kann.

Besonders in der Fastenzeit machen viele Bundesbürger sich Gedanken, wie Sie durch Fasten einen positiven Nutzen für die eigene Gesundheit erzielen können. Im Gegensatz zu vielen anderen Fastenarten bietet Intervallfasten aber einen großen Vorteil. Verschiedene Studien konnten zeigen, dass schon kürzere stundenweise Fastenintervalle viele positive und gesundheitsförderliche Stoffwechselprozesse anstoßen bzw. sich auch positiv auf die Psyche, des Schlafverhalten etc. auswirken können.  Ein phasenweiser zeitlicher Verzicht kann laut einem kürzlich erschienen Spiegel-Online Artikel unkompliziert in  den Alltag integriert werden. Die regelmäßigen Esspausen können somit ganzjährig praktiziert werden und bieten diverse Möglichkeiten der Umsetzung. Drei unterschiedliche Ess-und-Fasten-Rhythmen können je nach Bedarf in den Alltag intergiert werden.

1. Essenszeiten anfänglich leicht verschieben

Der aktuelle Forschungsstand legt nahe, dass innerhalb eines 24-Stunden-Zyklus bereits eine Esspause von 12 bis 14 Stunden einen positiven Effekt erzielt. Diese Essenpause kann durch eine minimale Verschiebung des Ess- bzw. Schlafrhythmus erreicht werden

2. Entschlossene Intervallfaster können das Frühstück streichen  

Wer auf das Frühstück verzichtet und erst mittags mit dem Essen anfängt, kann eine Essenspause von 16 Stunden erreichen. Der Organismus passt sich diesem veränderten Rhythmus nach kurzer Zeit an, ohne dabei deutlich an Leistungsfähigkeit einzubüßen. Diese Variante fällt wider Erwarten vielen Menschen in der Praxis gar nicht so schwer, benötigt jedoch eine Gewöhnungszeit.

3. Drei regelmäßige Mahlzeiten zur Gewohnheit machen 

Intervallfasten hat auch dann einen positiven Effekt, wenn nur die Hauptmahlzeiten eingenommen werden und dazwischen eine Kalorien-Pause von vier bis fünf Stunden eingelegt wird.

Man muss sich aber nicht selbstkasteien, denn während der kalorischen Essenspausen sind Wasser, ungesüßte Tees, schwarzer Kaffee bzw. Espresso (ohne Milch und Zucker) erlaubt. Wie die möglichen Varianten in den Alltag eingebaut werden, hängt wiederum von den persönlichen Vorlieben, dem Tagesablauf etc. ab. Somit muss es nicht bei den guten Vorsätzen der Fastenzeit bleiben und ein regelmäßiges Intervallfasten kann ein erster Schritt zu einer bewussteren Ernährung sein.

Weitere Praxistipps: Intervallfasten

Ebenfalls interessant

Fitness, Gesundheit, Markt

Stark und schön

Dr. med. Gabriela Kieser betont in ihrem Vortrag mit anschließendem Austausch im Hamburger UKE den Zusammenhang von Krafttraining und ästhetischem Erscheinungsbild.

Mehr

Ernährung, Gesundheit

Total verzuckert? Update zum Weltdiabetestag

Bewegungsmangel und die Zuckerfalle treiben immer mehr Menschen in die Fettleibigkeit mit schlimmen Folgen für die Gesundheit.

Mehr

Ernährung, Gesundheit

Fokus Schulkantinen – wird am falschen Ort gespart?

DGE-Studie verdeutlicht, schon für einen einstelligen Centbetrag könnten Kinder deutlich gesünder essen.

Mehr

Fitness, Gesundheit, Management

Leistung · Fair Play · Miteinander

Ob als letzter NOK-Präsident, als mehrfacher Chef de Mission der deutschen Olympiamannschaft oder als renommierter Orthopäde und Sportmediziner - Sport ist seine Lebensschule, funktionierende Teams geben ihm Kraft und nur selbst trainieren hält fit. Die medical fitness and healthcare (mfhc) sprach mit einer Persönlichkeit, Professor Dr. Klaus Steinbach.

Mehr