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Sport macht glücklicher als Geld

Forscher aus Oxford und Yale haben gemeinsam den Zusammenhang zwischen der psychischen Gesundheit, dem Lebensstil sowie ausgewählter soziodemografischer Aspekte (Beruf, Einkommen etc.) untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen: Sport ist Balsam für die mentale Gesundheit und macht glücklicher als Geld.

Neue Yale und Oxford Studie bestätigt: Geld allein macht auch nicht glücklich.

Eine großangelegte Studie, die im Journal The Lancet Psychiatry veröffentlich wurde, zeigt, dass Sport glücklicher macht als Geld. Von wegen „Mein Haus, mein Auto, mein Boot – Sag mir wie viel Sport du machst und ich sage Dir, wie glücklich du bist“ – so könnte man plakativ die Key-Message der Studie zusammenfassen. Oder eben: Geld allein macht auch nicht glücklich.


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Daten von mehr als 1,2 Millionen Amerikanern ausgewertet

Die Forscher der University of Oxford und der Yale University werteten hierzu die Daten von mehr als 1,2 Millionen US-Amerikanern aus und kamen zu dem Ergebnis, dass sich der Faktor Sport besonders positiv auf das psychische Wohlbefinden auswirkt. In Zeitraum von 2011 bis 2015 wurden die Teilnehmer telefonisch zu ihrer physischen und psychischen Gesundheit befragt. Die Probanden sollten angeben, wie oft sie sich in den letzten 30 Tagen bedingt von Stress, Depressionen und anderen emotionalen Herausforderungen psychisch nicht wohl gefühlt und wie oft sie sich in diesem Zeitraum körperlich betätigt hatten.

Sport = Balsam für die mentale Gesundheit

Die Analysen der Forscher zeigen, dass körperlich aktive Menschen ihre eigene persönliche mentale Verfassung deutlich positiver einschätzen als „Bewegungsmuffel“. Teilnehmer, die regelmäßig Sport trieben, fühlten sich an weniger als drei Tagen im Monat psychisch schlecht, Sportmuffel an mehr als vier Tagen. Am deutlichsten zeigte sich der positive Effekt bei einer durchschnittlichen Dauer von 30 bis 60 Minuten pro Sport-Einheit. Am besten erging es denjenigen, die zwölf bis 22 Mal pro Monat körperlich aktiv waren. Aber Vorsicht: Wer es übertreibt, kann auch das Gegenteil erreichen. Allzu viel ist ungesund, denn der Körper muss auch Zeit zum Abschalten und Regenerieren haben.  

Soziale Komponente ein weiterer „Glücklich-Macher“

Neben der Bewegung spielt auch die Sportart hier eine entscheidende Rolle: Gerade die soziale Komponente von Ballsportarten, Gymnastik und Aerobic wirkt sich ebenfalls positiv auf das psychische Wohlbefinden aus. Gemeinsames Radfahren, Laufen und Co. hat ebenfalls einen positiven Einfluss, denn die Gesellschaft bzw. die soziale Interaktion schaffen ein Gemeinschaftsgefühl, positive Gedanken und schütten in Verbindung mit der Bewegung Glückshormone aus.

Sport schlägt Geld in puncto mentale Gesundheit   

Menschen mit einem niedrigeren Einkommen, die aber regelmäßig Sport treiben, sind ähnlich glücklich wie diejenigen, die zwar deutlich mehr verdienen, aber absolute Couch-Potatos sind.
Keine Frage: Der Zusammenhang von Sport, Glück und mentaler Gesundheit stellt sich in der Praxis deutlich komplexer und vielschichtiger dar, als die Studienergebnisse das überprüfen könnten - der positive Einfluss körperlicher Aktivität auf die Psyche aber lässt sich sicher nicht von der Hand weisen.

Aber wie glücklich sind wir Deutschen überhaupt und wie stehen wir im internationalen Vergleich da? Hierzu finden Sie weitere Key-Facts und Fakten des World Happiness Reports auf fM ONLINE.

Lesen Sie auch: World Happiness Report 2018: Wie glücklich ist Deutschland? (Für den Artikel auf das Bild klicken!)

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