Fitness, Markt, Anzeige | Autor: fM Redaktion |

Gerätehersteller milon feiert 2020 ein rundes Jubiläum

'50 Jahre milon – Gemeinsam erfolgreich' ist der Leitsatz von milon im Jubiläumsjahr 2020. Denn die Kundenzentrierung stand bei allen Neuerfindungen des bayerischen Unternehmens stets im Mittelpunkt.

1970-2020: 50 Jahre milon industries Geräteinnovationen aus Bayern

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte von milon im Jahr 1970 in Augsburg. Der Jungunternehmer Dieter Miehlich hatte damals die Idee, eine automatische Ballwurfmaschine zur Optimierung des Tennistrainings zu entwickeln und gründete die Firma miha.

Zwei Jahre später kam das erste serienreife Produkt auf den Markt, eine Sensation auf den Courts der Tenniswelt.


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In den folgenden Jahren entwickelte das Team um Miehlich die erfolgreiche Maschine weiter und erweiterte die Produktpalette auf fünf verschiedene Modelle, mit denen das Unternehmen zu Europas Nummer 1 für Ballwurfmaschinen wurde.

Die berühmten miha-Ballwurfmaschinen finden sich noch heute in vielen Tennisanlagen überall in Europa. Parallel arbeitete das Unternehmen an weiteren elektronischen Trainingshilfen für andere Sportarten und stellte 1982 einen mechanischen Skitrainer vor.

miha auf Expansionskurs

1986 präsentierte das Unternehmen eine Innovation für die neu entstehende Fitnessbranche: 'Trainlab', die erste Serie elektronisch gesteuerter Kraft-Trainingsgeräte. Ein Jahr später wurde die miha Maschinen GmbH gegründet.

Im Jahr 1989 wurden die Geräte mit der Einführung der Cardio-Linie dann erstmals auf ein Chipkartensystem umgestellt. Die Vorreiter der heutigen milon Trainingsgeräte waren also bereits damals mit einem automatischen, intelligenten Trainingsplanungssystem ausgestattet.

1991 kam 'pro Step Control' auf den Markt, das weltweit erste Treppensteiggerät mit Pulssteuerung.

Entwicklung weiterer innovativer Sportgeräte

Aufgrund der weiter wachsenden Angebotspalette verlegte das Unternehmen 1994 den Produktionsstandort von Augsburg nach Emersacker, wo auch heute noch der Hauptsitz von milon ist. Dort entwickelte das Unternehmen weitere innovative Sportgeräte, unter anderem den 'Crosswalker' oder das Rollenmassagegerät 'rollo Fit'.

Zirkeltraining: Klassiker neu interpretiert

2000 stellte das Unternehmen mit der Geräteserie 'TrainTec' die nächste Generation der elektronisch gesteuerten Kraftgeräte vor. Mit dieser Serie interpretierte das Unternehmen ab 2005 das altbekannte Zirkeltraining neu und schuf mit der typischen Zirkeltaktung die Basis für das heutige milon Training.

Erweiterung der Produktionsstätte

Mit dem Anbruch des neuen Jahrtausends vergrößerte sich das Unternehmen erneut und erweiterte seine Produktionsstätte auf 4.700 Quadratmeter. 2006 stellte miha mit der 'CableTec'-Linie seine ersten elektronisch gesteuerten Seilzugmaschinen vor.

miha wird zu milon

2007 wurde das Unternehmen unter das Dach der G&H Industriebeteiligung GmbH eingegliedert und aus der miha Maschinen GmbH wurde ein Jahr später die milon industries GmbH, womit mehr als nur ein Wechsel im Erscheinungsbild eingeläutet wurde.

Das Unternehmen erweiterte darüber hinaus sein Portfolio um die milon Financial Services, die Studiobetreibern maßgeschneiderte Finanzierungslösungen bieten.

MPG als wesentlicher USP im Markt

Seit 2002 sind die Kraft- und Ausdauergeräte der milon MED-Linie außerdem nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) zertifiziert, wodurch das Unternehmen einen weiteren wesentlichen USP im Markt der elektronisch gesteuerten Kraft- und Ausdauergeräte hinzugewann.

2011 erhielt milon mit Hubert Haupt einen neuen Mehrheitsgesellschafter und die G&H Industriebeteiligung GmbH firmierte zur milon Holding GmbH um. 2012 kam die Design-Linie PREMIUM auf den Markt, die mit zahlreichen Awards ausgezeichnet wurde.

Auch die mechanische Geräteserie 'milcanic', die das Unternehmen ein Jahr später präsentierte, gewann mehrere Auszeichnungen, wie den FIBO Innovation Award 2012 in der Kategorie Design oder 2013 Red Dot Design Award in der Kategorie 'Product Design'.

Alles wird digital

2013 erweiterte milon sein Produkt- und Service-Angebot hin zu schlüsselfertigen Betreiberkonzepten und wurde damit zum Komplettanbieter für Fitness- und Gesundheitseinrichtungen.

Im selben Jahr stellte das Unternehmen mit der milon CARE die cloudbasierte Softwarelösung vor, mit der Studiobetreiber von der Gerätesteuerung über die Trainingsplanung und –analyse bis hin zum Management der Einrichtung alles im Blick haben.

milon Geräte stellen sich automatisch ein

Zum 45-jährigen Jubiläum präsentierte milon mit dem milonizer die nächste Innovation, ein biometrisches Erkennungssystem, das in wenigen Sekunden die Körpermaße des Trainierenden ermitteln kann, sodass sich alle milon Geräte der Einrichtung automatisch auf das Mitglied einstellen.

Ebenfalls 2015 übernahm Udo Münster als CEO von milon industries die strategische und internationale Ausrichtung des Unternehmens. Zwei Jahre später kam Bernd Reichle hinzu, der als neuer CFO neben dem Finanz- und Rechnungswesen die Bereiche Operations, IT, Personal und die allgemeine Verwaltung der milon industries GmbH verantwortete.

Weitere digitale Anwendungen

2017 präsentierte das Unternehmen schließlich die milon Q Geräteserie. Weitere digitale Anwendungen folgten, darunter etwa die milon ME App, das Mitgliederportal für Trainierende oder das Analyse-Tool milon Cockpit.

2019 folgte der nächste logische Schritt: milon erweiterte sein Angebot für die freie Trainingsfläche. Der neue Q free Modus macht die Q- Geräte nun auch außerhalb des Zirkeltrainings nutzbar.

Zukunft des Gesundheitstrainings gestalten

Ende 2019 erweiterte die milon Gruppe ihr Portfolio für individuelles und vernetztes Training mit der Übernahme der Five-Konzept GmbH. (Lesen Sie auch: milon übernimmt five und stärkt seine Marktposition im Gesundheitstraining)

2020 feiert milon damit nicht nur 50-jähriges Jubiläum, sondern auch die Transformation von einem Hersteller von innovativen Sportgeräten zu einem zukunftsorientierten, ganzheitlichen Anbieter von Produkten, Services und Schulungen im Fitness- und Gesundheitsmarkt.

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