Ernährung, Gesundheit | Autor: Florian Schmidt & David Köndgen |

Drei Tipps zum Intervallfasten: Hype mit Risiken oder alltagstauglich?

Viele Deutsche beschäftigen sich sich zum Jahresbeginn mit den Themen Abnehmen und Fasten. Intervallfasten ist ein Trend, der einfach in den Alltag integriert werden kann. Aller Anfang ist zwar schwer, mit diesen drei Tipps gelingt der Einstieg aber garantiert!

Intervallfasten: Das Geheimnis hinter der Methode Teilzeitfasten

Besonders zum Beginn eines jeden Jahres nach den Festessen an Weihnachten und Silvester, überlegen viele Menschen, ob Sie etwa durch Fasten wieder ein paar Kilos verlieren und nebenbei einen positiven Nutzen für die eigene Gesundheit erzielen können.

Eine bekannte Methode ist das sogenannte Intervallfasten – im Gegensatz zu vielen anderen Fastenarten bietet Intervallfasten aber einen großen Vorteil.


 


Verschiedene Studien haben gezeigt, dass schon kürzere stundenweise Fastenintervalle viele positive und gesundheitsförderliche Stoffwechselprozesse anstoßen und sich nebenbei auch positiv auf Psyche und Schlafverhalten auswirken können.

Immunsystem stärken durch Fasten

In Studien mit Mäusen konnten Wissenschaftler außerdem nachweisen, dass Intervallfasten das Immunsystem stärkt (geringere Gefahr von Infektionen) und sogar die Gehirnfunktion (konkret die Lern- und Gedächtnisleistung) verbessert.


Lesen Sie auch: Wasserfasten – was ist das?


Der Einstieg ins Intervallfasten und ein damit verbundener phasenweiser Verzicht auf Nahrungsaufnahme lässt sich laut einem Artikel von Spiegel-Online unkompliziert in den Alltag integrieren.

Welcher Rhythmus beim Intervallfasten?

Die regelmäßigen Essenspausen können somit ganzjährig praktiziert werden und bieten diverse Möglichkeiten der Umsetzung. Drei unterschiedliche Ess-Fasten-Rhythmen wollen wir Ihnen gleich näher vorstellen.


 


Intervallfasten: Unsere 3 Top Tipps

1. Essenszeiten verschieben
Um den Start ins Intervallfasten zu erleichtern, hilft eine erste kleine Anpassung. Denn innerhalb eines 24-Stunden-Zyklus erzielt bereits eine Essenspause von 12 bis 14 Stunden einen positiven Effekt, wie der aktuelle Forschungsstand nahelegt. Erreicht werden kann diese Essenspause bereits durch eine minimale Verschiebung des Ess- und Schlafrhythmus'.

2. Frühstück streichen! 
Entschlossene Intervallfaster können das Frühstück auch komplett ausfallen lassen. Denn wer auf die erste Mahlzeit des Tages verzichtet und erst mittags mit dem Essen anfängt, kann eine Essenspause von 16 Stunden erreichen.

Der Organismus passt sich diesem veränderten Ess-Fasten-Rhythmus schon nach kurzer Zeit an, ohne dabei deutlich an Leistungsfähigkeit einzubüßen. Den meisten Menschen fällt diese Intervallfasten-Variante wider Erwarten in der Praxis gar nicht so schwer, sie benötigen jedoch eine Gewöhnungszeit.

3. Auf drei Mahlzeiten fixieren
Intervallfasten hat sogar dann einen positiven Effekt, wenn nur die drei Hauptmahlzeiten eingenommen werden und dazwischen eine Kalorienpause von vier bis fünf Stunden eingelegt wird.

Man muss sich aber nicht selbstkasteien, denn während der kalorischen Essenspausen sind Wasser, ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee oder Espresso (ohne Milch und Zucker) erlaubt (Lesen Sie jetzt weiter: 'Abnehmen mit Kaffee').


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Intervallfasten als Einstieg in bewusste Ernährung

Jetzt sind Sie an der Reihe: Wie Sie die vorgestellten oder andere Varianten in Ihren Alltag einbauen, hängt natürlich ganz von Ihren persönlichen Vorlieben und Ihrem Tagesablauf ab. Hier können qualifizierte Ernährungsberater wertvolle Praxistipps und Hilfestellungen liefern. 

Der wichtigste Schritt ist wie immer der erste. Es muss nämlich nicht bei den guten Vorsätzen bleiben und ein regelmäßiges Intervallfasten kann ein erster Schritt zu einer bewussteren Ernährung sein.

Weitere Praxistipps rund um Intervallfasten:

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