Corona, Fitness, Gesundheit, Markt | Autor: David Köndgen & Anke Sörensen |

Training unter Pandemiebedingungen: Welche Corona-Regeln gelten in Deutschlands Fitnessstudios?

Welche Regeln gelten aktuell in den Fitnessstudios in Deutschland? Bundesweit wurde Ende August die 3G-Regel eingeführt, immer mehr Länder entscheiden sich jedoch für eine 2G-Regel und Varianten davon. Wir liefern in alphabetischer Reihenfolge eine Übersicht für alle Bundesländer. Plus: Deren jeweilige Corona-Verordnungen.

Restart in den Fitnessstudios: Bundesländer-Übersicht zur Wiedereröffnung nach dem Corona-Lockdown.

ACHTUNG, WICHTIGE HINWEISE:

  • Es gelten in manchen Landkreisen/Regionen – abhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz – abweichende Regeln, überall die bekannten Hygieneauflagen und die 3G-Regel.
  • Immer mehr Länder führen jedoch auch eine (meist freiwillige) 2G-Regel ein, daher erreichen Sie für Detailinformationen die jeweiligen aktuell gültigen Corona-Verordnungen aller 16 Bundesländer per Klick auf das jeweilige Bild mit dem Landeswappen.
  • In allen Bundesländern sind die folgenden Tests als Nachweis zugelassen: Antigen-Schnelltest, Selbsttest vor Ort oder PCR-Test.

Darf mein Fitnessstudios wieder öffnen?

Welche Entscheidungen die Bundesländer zum Thema Studioöffnung getroffen haben, finden Sie kurz und knapp in unserer alphabetischen Übersicht. Jeweils in vier mal vier Blöcken zusammengefasst: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin & Brandenburg – Bremen, Hamburg, Hessen & Mecklenburg-Vorpommern – Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz & Saarland sowie Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein & Thüringen.

Baden-Württemberg

UPDATE (15.09.2021): Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat wie angekündigt die aktuell strengsten Corona-Regeln bundesweit eingeführt. Wenn dort künftig zu viele Corona-Patienten auf Intensivstationen liegen, werden Ungeimpfte vom öffentlichen Leben ausgeschlossen.

Mit seiner neuen Corona-Verordnung hat das Bundesland ein dreistufiges Warnsystem eingeführt:

  1. Basisstufe: Bereich unterhalb der Grenzwerte
  2. Warnstufe: Hospitalisierungsinzidenz erreicht oder überschreitet an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 ODER Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen größer oder gleich 250
  3. Alarmstufe: Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge größer oder gleich 12 ODER Intensivbetten-Auslastung an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen größer oder gleich 390

Beim Sport gilt ab sofort: In der Basisstufe erhalten nicht-immunisierte Personen mit einem Antigen- oder PCR-Test Zutritt, in der Warnstufe ist ein PCR-Test Voraussetzung, wird die Alarmstufe erreicht, ist der Zugang für Nicht-Immunisierte nicht gestattet (2G-Regel).

Seit Montag, 7. Juni 2021, konnten baden-württembergische Fitnessstudios wieder öffnen. Auch in Fitness- und Yogastudios und vergleichbaren Einrichtungen ist kontaktarmer Freizeit- und Amateursport seither allgemein gestattet.

Für den Zutritt gilt die 3G-Regel, also die Pflicht zur Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises. Sie richtet sich nach § 15 in Verbindung mit § 4 der CoronaVO. Wichtige Ausnahme: Bei Rehasport, Sport zu dienstlichen Zwecken, Spitzen- und Profisport ist für Ungeimpfte kein Testnachweis nötig.

Bayern

UPDATE (02.09.2021): Alles neu macht der September: In Bayern sind schärfere Corona-Maßnahmen künftig von der Auslastung der Kliniken statt der Sieben-Tage-Inzidenz abhängig. Aktuell gilt etwa in Fitnessstudios ab einer Inzidenz von Ü35 die 3G-Regel.

Ersetzt werden soll sie durch die sogenannte Krankenhaus-Ampel: Sie schaltet von Grün auf Gelb, sollten innerhalb einer Woche bayernweit mehr als 1.200 Neupatienten in den Kliniken aufgenommen werden. Die Staatsregierung würde dann etwa die Rückkehr zur FFP2-Maskenpflicht oder Kontaktbeschränkungen beschließen.

Bei mehr als 600 Corona-Patienten auf den Intensivstationen würde die Ampel schließlich auf Rot umschalten. Die Folge wäre eine weitere Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen. Laut Ministerpräsident Markus Söder (CSU) breche damit ein „neues Kapitel“ im Kampf gegen das Coronavirus an.

Details können Sie hier in der Verkündung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege nachlesen.

Rückblick: Die Wiedereröffnung der Studios ist in Bayern seit dem 21. Mai 2021 möglich und kontaktfreier Indoorsport erlaubt. Auch Saunen, Solarien und Hallenbäder durften wieder öffnen.

Voraussetzung ist die Einhaltung der im Rahmenkonzept Sport (Absatz 6) genannten Schutzmaßnahmen, etwa ein Schutz- und Hygienekonzept inklusive Lüftungskonzept, Testnachweis (s.o.) und FFP2-Maskenpflicht (außer bei der Sportausübung und beim Duschen).

Berlin

UPDATE (20.09.2021): Auch Berlin setzt ab sofort auf 2G. Die sogenannte 2G-Bedingung soll Verantwortlichen die Möglichkeit bieten, Erleichterungen von Corona-Regeln zu erlangen, wenn sie ihre Angebote nur für geimpfte und genese Personen öffnen. Von der 2G-Bedingung Gebrauch machen können sie auch an einzelnen Tagen oder für begrenzte Zeiträume. Für die Dauer muss ein entsprechender Hinweis angebracht werden.

Training in Fitnessstudios, Indoor Sportanlagen, Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen war bereits seit Anfang Juni 2021 (vgl. Corona-Verordnung §30 (6)) unter diversen Bedingungen wieder möglich. Seit 21. Juni 2021 durften darüber hinaus auch Duschen und Saunen (keine Aufgüsse und Dampfsaunen) wieder betrieben werden. Der Mindestabstand beträgt 1,5 Meter und eine Vorgabe von mindestens 10 Quadratmetern pro Person (bewegungsintensive Sportarten: 20qm).

Brandenburg

UPDATE (16.09.2021): Auch Brandenburg setzt künftig auf ein 2G-Modell. Dadurch entfallen einzelne Vorgaben zum Infektionsschutz. Zutritt darf dann allerdings nur noch geimpften und genesenen Personen (und Kindern bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr) gewährt werden, Details erfahren Sie in der aktuellen Corona-Verordnung für Brandenburg.

Ein entsprechender Hinweis muss im Zutrittsbereich angebracht werden und die Inanspruchnahme des 2G-Modells muss zuvor schriftlich beim zuständigen Gesundheitsamt angezeigt werden.

Fitnessstudios, Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Tanzstudios und vergleichbare Einrichtungen dürfen seit 1. Juni 2021 wieder öffnen.


 

Bremen

UPDATE (18.08.2021): Sobald die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert 35 überschreitet, gilt in geschlossenen Räumen (gilt auch für die Ausübung von Sport und körpernahe Dienstleistungen) eine Testpflicht. Davon ausgenommen sind die in § 3 Absätze 3 und 4 der Coronaverordnung genannte Personengruppen (u.a. Geimpfte, Genesene und Kinder bis 14 Jahre).

Fitnessstudios sowie öffentliche und private Sportanlagen dürfen seit dem 31. Mai wieder öffnen. Saunen bleiben geschlossen. Sport ist auch in geschlossenen Räumen mit bis zu 20 Personen ohne Einhaltung des Mindestabstands erlaubt.

Hamburg

UPDATE (30.08.2021): Nach dem Beschluss des Hamburger Senats für das sogenannte 2G-Optionsmodell können nun Angebote ausschließlich für Geimpfte und Genesene (Zwei-G-Zugangsmodell) gemacht werden (gilt nicht für unter 18-Jährige). Dieses müssen die Anbieter zunächst bei der zuständigen Behörde anzeigen.

Anschließend werden die Anbieter von vielen Corona-Einschränkungen befreit. Unter anderem entfallen Abstandsregeln

Hintergrund: Veranstaltungen, die ausschließlich für einen bestimmten Personenkreis geöffnet sind, waren zuvor (anders als in anderen Städten) in Hamburg nicht möglich. Das wurde nun angepasst und künftig haben Veranstalter die Wahl, ob sie das 2G-Optionsmodell umsetzen oder sich weiterhin an die allgemeinen Beschränkungen halten. Diese bestehen seit der Wiederöffnung der Hamburger Fitnessstudios seit  1. Juni 2021 (am 4. Juni folgten Schwimmbäder und Thermen).

Es muss ein Abstand von 2,50 Metern zwischen Sportlern und Geräten gewährleistet werden und die bekannten Hygienemaßnahmen eingehalten werden – dies gilt insbesondere für Umkleideräume, Duschen und Toiletten.

Für Gruppensport gilt derzeit noch: Insgesamt dürfen maximal 30 (draußen) bzw. 10 (drinnen) Personen gleichzeitig trainieren (Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden nicht mitgezählt). Indoor-Kontaktsport ist ebenfalls wieder gestattet (auch hier maximal 10 Personen).

Zusätzlich ist ein negativer Corona-Test erforderlich (Gültigkeitsdauer: PCR-Test: 48 Stunden, Schnelltest: 24 Stunden). Ausnahme für Trainer und andere Anleitungspersonen, die tägliche Angebote anbieten: zwei Testnachweise pro Woche an zwei nicht aufeinanderfolgenden Werktagen ausreichend.

Die Nutzung von Saunen, Dampfbädern und Wellnessangeboten ist nur alleine, mit den Mitgliedern eines Haushalts oder mit insgesamt maximal 5 Personen aus einem weiteren Haushalt gestattet.

Hessen

Aktuell dürfen die hessischen Fitnessstudios öffnen. Sie müssen dabei die Kontaktdaten erfassen sowie ein Abstands- und Hygienekonzept erstellen und umsetzen. Details dazu stehen in der hessischen Corona-Verordnung.

Des Weiteren existiert ein spezifisches Eskalationskonzept (PDF-Download) für das Bundesland, in dem klar geregelt ist, was passiert, sofern die Sieben-Tage-Inzidenz weiter steigt. Frankfurt etwa hat (Stand: 16.08.21) die Marke von 50 bereits wieder überschritten.

Ab Ü50 gilt eine generelle Pflicht zum Tragen medizinischer Masken in den Innenräumen öffentlich zugänglicher Gebäude, eine generelle Homeoffice-Empfehlung und der Einlass in die Innenräume von Fitnessstudios und Kultur- und Freizeiteinrichtungen ist nur mit Negativnachweis gestattet.

Ab Ü100 werden weitere Einschränkungen hinzukommen: Der Amateur- und Freizeitsports in gedeckten Sportanlagen (also auch in Fitnesstudios) wird dann auf Gruppen von maximal zwei Hausständen zuzüglich vollständig geimpfte oder genesene Personen und Kinder bis einschließlich 14 Jahre.

Mecklenburg-Vorpommern

Seit 1. Juni 2021 ist Sport für alle Altersgruppen in Fitnessstudios und Vereinen wieder möglich. Mit Wirkung zum 11. Juni 2021 ist der Trainings-, Spiel- und Wettkampfbetrieb im Freizeit-, Breiten- und Leistungssport ist in allen Sportarten – auch mit Zuschauern – wieder erlaubt.

Es gelten dann folgende Einschränkungen: Im Freien dürfen maximal 50 Personen zusammen Sport treiben, in Hallen maximal 30 Personen, die Testpflicht wurde aufgehoben. An Geräten muss keine Maske getragen werden, beim Wechsel der Geräte gilt jedoch eine Empfehlung dazu.

Außerdem muss ein Termin vereinbart werden und es gilt eine Personenbegrenzung von einer Person pro zehn Quadratmeter.


Niedersachsen

UPDATE (22.09.2021): Im Sinne der 3G-Regel ist für alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, die Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests notwendig (getestet). Außerdem bietet auch Niedersachsen laut aktueller Corona-Verordnung eine 2G-Option an.

Darüber hinaus wurden drei Warnstufen eingeführt:

  1. Sieben-Tage-Inzidenz Ü35 ('Hospitalisierungs'-Inzidenz 6 bis 8, 'Intensivbettenbelegung' 5 bis 10 Prozent)
  2. Sieben-Tage-Inzidenz Ü100 (8-11, 10-20%)
  3. Sieben-Tage-Inzidenz Ü200 (>11, >20%)

Für die Nutzung von Sportanlagen in geschlossenen Räumen, darunter etwa Fitnessstudios, gilt ab Warnstufe 1 die 3G-Regelung (wie bundesweit festgelegt) verpflichtend, 2G ist optional (in Verbindung mit dem Wegfall von Einschränkungen, etwa Maskenpflicht und Abstandsregeln) wählbar.

Ab Warnstufe 3 ist für die Testung ein PCR-Test nötig und außerdem müssen Masken des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder gleichwertige Alternativen getragen werden.

Bislang galt: Fitnessstudios sind ab einer Inzidenz U50 geöffnet und dürfen mit negativem Test besucht werden, Umkleideräume und Duschen müssen geschlossen bleiben. Bei Kontaktsport gilt eine Begrenzung auf 30 Teilnehmer. Bei einer Inzidenz unter 35 reicht ein Hygienekonzept.

Nordrhein-Westfalen

UPDATE (13.09.2021): Fitnessstudios dürfen öffnen. Abhängig von der jeweiligen Sieben-Tage-Inzidenz gelten neben den allgemeinen Kontaktbeschränkungen unterschiedliche Regeln. Dabei gelten laut Coronaschutzverordnung ab einem Inzidenzwert von Ü35 seit Montag, 13. September 2021, neue 'Leitindikatoren':

Unter anderem in Fitnessstudios und Restaurants, für körpernahe Dienstleistungen, Veranstaltungen in Innenräumen und Großveranstaltungen (mehr als 1.000 Personen) im Freien und die Beherbergung, gilt die 2G-Regel. Soll heißen: Sie dürfen nur noch Personen, die vollständig geimpft oder getestet (negativer Antigen-Schnelltest oder PCR-Test, maximal 48 Stunden alt) sind, genutzt werden.

Rheinland-Pfalz

UPDATE (08.09.2021): Rheinland-Pfalz hat am 8. September 2021 seine 26. CoBeLVO veröffentlicht. Diese tritt am 12.09.2021 in Kraft und beinhaltet neue Corona-Warnstufen. Außerdem haben sich die einzelnen Paragrafen geändert.

Die neuen Warnstufen setzten sich künftig zusammen aus der Sieben-Tage-Inzidenz, dem Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Wert und dem Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten. Sie reichen von Stufe 1 bis Stufe 3, die jeweils dann ausgerufen würden, wenn mindestens zwei der drei Leitindikatoren erreicht werden

Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen, also auch EMS-Studios, dürfen öffnen. Für Indoor-Sport wird ein negativer Corona-Test benötigt (entfällt für Geimpfte und Genesene) und es darf maximal 1 Person pro angefangene 20 Quadratmeter (Geimpfte und Genesene werden mitgezählt) Zutritt zur Gesamttrainingsfläche gewährt werden.

Weiterhin gilt die Pflicht zur Kontakterfassung. Außerhalb der sportlichen Betätigung gilt die Maskenpflicht. Es ist ein Hygienekonzept vorzuhalten.

Seit 16. Juni 2021 dürfen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz U50 20 Personen kontaktfreien Indoorsport (mit Trainer plus Geimpfte und Genesene) betreiben. Es ist ein Mindestabstand von drei Metern einzuhalten. Auch Saunen dürfen wieder öffnen (Testpflicht und maximal 50 Prozent Belegung).

Ebenfalls mit einer Beschränkung auf 50 Prozent der Kapazität dürfen Freibäder und Badeseen öffnen. Im Freien dürfen Gruppen von maximal 50 teilnehmenden Personen trainieren.

Saarland

UPDATE (16.09.2021): Aktuell sind die Studios geöffnet. Fitnesstraining ist unter Auflagen möglich – alle Details entnehmen Sie bitte der aktuellen saarländischen Corona-Verordnung. Thermen und Saunen dürfen ebenfalls wieder betrieben werden (Beschränkung auf 50 Prozent der Kapazität).

Für kontaktfreien Sport und Kontaktsport gilt im Innenbereich: Alle Teilnehmer müssen einen Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorlegen (unter 6-Jährige und im Rahmen des schulischen Schutzkonzepts getestete Schüler ausgenommen). Seit 20. August 2021 sieht die Verordnung die 3G-Regel vor (getestet, geimpft oder genesen), als entsprechende Nachweise akzeptiert werden (digital oder in Papierform): ein ärztliches Zeugnis, die Corona-Warn-App und Luca-App oder ein offizielles Testerzertifikat.

Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden, pro Person müssen 5 Quadratmeter zur Verfügung stehen und es muss ein Hygienekonzept vorgelegt werden. Auch Zuschauer sind bei Sportveranstaltungen nach den entsprechenden Regeln wieder erlaubt.


Sachsen

UPDATE (23.09.2021): Sachsen hat nach Hamburg, Berlin, Brandenburg und Niedersachsen ein 2G-Optionsmodell eingeführt. Die bestehenden Schwellenwerte wurden um die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz ergänzt. Künftig gilt damit:

  • Vorwarnstufe: Hospitalisierungsinzidenz >7,0 oder 650 Betten auf Normal- oder 180 Betten auf Intensivstationen belegt
  • Überlastungsstufe: HI >12,0, 1.300 bzw. 420 Betten

Beide Stufen treten jeweils am zweiten Tag in Kraft, wenn zuvor fünf Tage in Folge die oben genannten Werte ereicht wurden. Alle Detailinformationen erhalten Sie in der aktuellen Corona-Verordnung des Bundeslandes.

Die Studios sind geöffnet. Für den kontaktfreien Sport im Innenbereich wird ein negativer Corona-Test benötigt. Bei medizinisch notwendigen Behandlungen und einer Inzidenz U35 entfällt die Testpflicht. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen gelten weiterhin.

Auch die Öffnung von Wellnesszentren, Thermen, Dampfbädern und Saunen ist ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von U35 gestattet.

Sachsen-Anhalt

Fitnessstudios dürfen öffnen, wobei die zulässige Personenzahl auf eine Person je 20 angefangene Quadratmeter, höchstens aber auf 500 Personen begrenzt ist. Alle Personen benötigen einen negativen Corona-Test.

Bei Einhaltung von Abstandsregelungen sind auch Kurse insbesondere in Fitness- und Sportstudios, Tanz- und Ballettschulen sowie Yoga- und andere Präventionskurse mit höchstens zehn Personen zuzüglich Trainer möglich. Auch Rehasport ist möglich. Dabei muss jeweils ein Mindestabstand von 1,5 Metern zur nächsten Person eingehalten werden.

Schleswig-Holstein

Seit Ende Juli 2021 gelten weitere umfassende Lockerungen: Sport ist im Innen- und Außenbereich möglich, alle Sportanlagen im Land sind geöffnet, auch Fitnessstudios.

Grundsätzlich kann in allen Personenkonstellationen Sport betrieben werden. Voraussetzung ist die Erfüllung der 3G-Regel, die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten und es muss ein Hygienekonzept vorliegen.

Thüringen

UPDATE (22.09.2021): In Thüringen gibt es laut aktueller Corona-Verordnung eine Basis- und drei Warnstufen:

  • Basisstufe (Inzidenz U35): Keine 3G-Nachweispflicht.
  • Warnstufe 1 (Inzidenz 35-99,9, Schutzwert: >4,0, Belastungswert: >3,0 Prozent): 3G-Nachweispflicht innerhalb geschlossener Räume. Ausgenommen sind Kinder, die noch nicht eingeschult sind, und in der Schule getestete Schüler.
  • Warnstufe 2 (Inzidenz 100-200, Schutzwert: >7,0, Belastungswert: >6,0 Prozent): 3G-Nachweispflicht innerhalb geschlossener Räume und bei Kontaktsport im Freien. Ausnahmen: Kinder, die noch nicht eingeschult sind, und in der Schule getestete Schüler.
  • Warnstufe 3 (Inzidenz Ü200, Schutzwert: >12,1, Belastungswert: >12,1 Prozent): 3G-Nachweispflicht für alle an jeglichen Formen des organisierten Sportbetriebs Beteiligten.

Darüber hinaus gelten die vereins-, sportart- und anlagespezifischen Hygienekonzepte.

Rückblick: Am 1. Juni 2021 durften Thüringens Fitnessstudios inklusive Duschen und Umkleiden wieder öffnen. Ab einer Inzidenz von U50 durften seither auch Saunen betrieben werden. Voraussetzung für den Besuch im Studio ist ein negatives Testergebnis und Kontaktverfolgung. Bei einer Inzidenz von U35 entfällt der Test.

Bei der Sportausübung muss keine Maske getragen werden, es gilt aktuell keine Personenbegrenzung, der Mindestabstand von 1,5 Metern muss jedoch eingehalten werden.


Wann darf ich endlich wieder im Fitnessstudio trainieren? Diese Frage hatte monatelang nicht nur die mehr als zehn Millionen Mitglieder der fast 10.000 Fitness- und Gesundheitsanlagen in Deutschland, sondern auch deren Betreiber bewegt.

Schließlich durfte die gesamte Fitnessbranche ab dem 7. Juni 2021 endlich wieder durchstarten – auch wenn es wie nach dem ersten Corona-Lockdown zunächst sehr kleine Schritte waren und es auch weiterhin diverse Auflagen zu beachten gilt.

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