Corona, Fitness, Gesundheit, Markt | Autor: David Köndgen & Florian Schmidt |

Training unter Pandemiebedingungen: Welche Corona-Regeln gelten in Deutschlands Fitnessstudios?

Welche Regeln gelten aktuell in den Fitnessstudios in Deutschland? Bundesweit wurde Ende August die 3G-Regel eingeführt, immer mehr Länder entscheiden sich jedoch für eine 2G-Regel und Varianten davon. Wir liefern in alphabetischer Reihenfolge eine Übersicht für alle Bundesländer. Plus: Deren jeweilige Corona-Verordnungen.

Bundesländer-Übersicht der Corona-Regeln nach dem Bund-Länder-Beschluss und mit neuem Infektionsschutzgesetz.

ACHTUNG, WICHTIGE HINWEISE:

  • Nach dem Beschluss des Bund-Länder-Treffens und dem neuen Infektionsschutzgesetz gelten seit 24. November 2021 bundesweit neue Corona-Regeln. DSSV-Mitglieder finden hier FAQ zum neuen Gesetz aus Sicht der Studiobetreiber.
  • Grundlage der Maßnahmen bildet der sogenannte Hospitalisierungsindex. Dessen wichtigste Stufen sind:
    • < 3: bekannte Corona-Regeln, also 3G
    • > 3: flächendeckend 2G (etwa für Fitnessstudios, Veranstaltungen und Gastronomie).
    • > 6: bestimmte Maßnahmen auch für Geimpfte und Genesene (2G plus) für bestimmte Bereiche.
    • > 9: Länder können zusätzliche Maßnahmen ergreifen.
  • Eine aktuelle Übersicht des RKI mit Hospitalisierungsindex und weiteren COVID-19-Trends für Deutschland können Sie hier abrufen.
  • Für die offiziell ausgelaufene 'epidemische Lage von nationaler Tragweite' gilt parallel zum neuen Infektionsschutzgesetz eine Übergangsphase, voraussichtlich bis Ende 2021.
  • Bitte informieren Sie sich daher immer auch direkt vor Ort über die aktuell gültigen Corona-Regeln. Sie erreichen die Corona-Verordnungen aller 16 Bundesländer per Klick auf das jeweilige Bild des Landeswappens.
  • In allen Bundesländern sind die folgenden Tests als Nachweis zugelassen: Antigen-Schnelltest oder PCR-Test.
  • Für Selbsttests vor Ort gelten unterschiedliche Vorgaben, bei Rückfragen hierzu wenden Sie sich im Zweifel bitte entweder an den DSSV oder das örtliche Ordnungs- oder Gesundheitsamt.

Darf mein Fitnessstudios wieder öffnen?

Welche Entscheidungen die Bundesländer zum Thema Studioöffnung getroffen haben, finden Sie kurz und knapp in unserer alphabetischen Übersicht. Jeweils in vier mal vier Blöcken zusammengefasst: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin & Brandenburg – Bremen, Hamburg, Hessen & Mecklenburg-Vorpommern – Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz & Saarland sowie Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein & Thüringen.

Baden-Württemberg

UPDATE (24.11.2021): In Baden-Württemberg gilt die Alarmstufe II. Der Betrieb von Fitness- und Gesundheitsanlagen bleibt zulässig, nicht-immunisierten Personen ist der Zutritt jedoch nicht gestattet: für Trainierende ist 2G und Maskenpflicht vorgeschrieben, für Mitarbeitende 3G. Zur Corona-Verordnung.

Bereits Mitte Oktober 2021 hatte das Bundesland ein dreistufiges Warnsystem eingeführt, welches am 23.11.2021 um die Alarmstufe II erweitert wurde:

  1. Basisstufe: Hospitalisierunginzidenz unter 1,5 und nicht mehr als 249 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt; bedeutet für Fitnessstudios die 3G-Regelung
  2. Warnstufe: Ab Hospitalisierunginzidenz von 1,5 ODER ab 250 mit COVID-19-Patienten belegten Intensivbetten; bedeutet für Fitnessstudios die 3G-Plus-Regelung (nur mit PCR-Test)
  3. Alarmstufe: Ab Hospitalisierunginzidenz von 3,0 ODER ab 390 mit COVID-19-Patienten belegten Intensivbetten; bedeutet für Fitnessstudios die 2G-Regelung
  4. Alarmstufe II: Ab Hospitalisierunginzidenz von 6,0 ODER ab 450 mit COVID-19-Patienten belegten Intensivbetten; bedeutet für Fitnessstudios die 2G-Regelung

Beim Sport gilt: In der Basisstufe erhalten nicht-immunisierte Personen mit einem Antigen- oder PCR-Test Zutritt, in der Warnstufe ist ein PCR-Test Voraussetzung, wird die Alarmstufe erreicht, ist der Zugang für Nicht-Immunisierte nicht gestattet (2G-Regel).

Ausgenommen von der PCR-Testpflicht sind beispielsweise Schwangere und Stillende. Der PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Bislang reichte hier ein negativer Antigen-Schnelltest aus. Letzterer ist für Ungeimpfte nun auch im Freien, beispielsweise bei öffentlichen Veranstaltungen, vorgeschrieben.

Rückblick: Seit Montag, 7. Juni 2021, konnten baden-württembergische Fitnessstudios wieder öffnen. Auch in Fitness- und Yogastudios und vergleichbaren Einrichtungen ist kontaktarmer Freizeit- und Amateursport seither allgemein gestattet.

 

Bayern

UPDATE (24.11.2021): In dem bayerischen Fitnessstudios gilt 2G plus. Der Zugang darf also nur durch Mitglieder und Mitarbeiter erfolgen, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich über negativen Testnachweis verfügen. Gültig sind:

  1. PCR-Test (48 Stunden),
  2. PoC-Antigentests (24 Stunden)
  3. vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassene, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest)

Minderjährige Schüler, die regelmäßig im Rahmen des Schulbesuchs getestet werden, haben in allen Ampelstufen Zutritt zu Fitnessstudios.

Regionaler Hotspot-Lockdown

Darüber hinaus gibt es einen regionalen Hotspot-Lockdown für Landkreise oder Städte mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1.000. Dort ist der Betrieb und die Nutzung von Sportstätten und damit auch Fitnessstudios untersagt.

Alle Details finden Sie hier in der Corona-Verordnung.

UPDATE (17.11.2021): In Bayern werden die Maßnahmen in Abhängigkeit von der am 3. November 2021 neu definierten Corona-Ampel getroffen. Seit 9. November 2021 steht diese auf Rot, was seither zu einer 3G-Regel am Arbeitsplatz und einer deutlich ausgeweiteten 2G-Regelung führte.

Bereits bei Stufe Gelb treten zusätzliche Schutzmaßnahmen in Kraft: etwa eine FFP2-Masken-Pflicht. Wo bisher die 3G-Regel galt – also Einlass nur für Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete, gilt dann die 3G-plus-Regel (PCR-Test statt Schnelltest). Wo zuvor 3G-plus galt, gilt dann 2G (geimpft, genesen).

Rückblick: Die Wiedereröffnung der Studios war in Bayern seit dem 21. Mai 2021 möglich und kontaktfreier Indoorsport erlaubt. Auch Saunen, Solarien und Hallenbäder durften wieder öffnen. Voraussetzung war die Einhaltung der im Rahmenkonzept Sport (Absatz 6) genannten Schutzmaßnahmen, etwa ein Schutz- und Hygienekonzept inklusive Lüftungskonzept, Testnachweis (s.o.) und FFP2-Maskenpflicht (außer bei der Sportausübung und beim Duschen).


 

 


Berlin 

UPDATE (22.11.2021): Beim Training im Fitnessstudio (wie in allen  'gedeckten Sportanlagen') ist  2G weiterhin vorgeschrieben. Selbiges gilt auch für Saunen, Thermen und ähnliche Einrichtungen. Personal mit Kundenkontakt muss entweder geimpft, genesen oder maximal 24 Stunden vorher getestet sein.

Hier finden Sie die aktuelle Corona-Verordnung für Berlin.

Von der 2G-Regel ausgenommen sind Personen unter 18 Jahren und solche, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Beide Personengruppen können auch den Nachweis eines negativen Corona-Tests vorlegen; für die Impfunfähigkeit ist eine ärztliche Bescheinigung als Nachweis nötig.

Arbeitgeber sind außerdem dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern mindestens zweimal pro Woche ein Angebot über eine kostenlose Testung zur Verfügung zu stellen. Mitarbeitende müssen dieses Angebot wahrnehmen.

Rückblick: Training in Fitnessstudios, Indoor Sportanlagen, Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen war in Berlin bereits seit Anfang Juni 2021 unter diversen Bedingungen wieder möglich. Ab 21. Juni 2021 durften darüber hinaus auch Duschen und Saunen wieder betrieben werden. Der Mindestabstand beträgt 1,5 Meter und eine Vorgabe von mindestens 10 Quadratmetern pro Person (bewegungsintensive Sportarten: 20qm).

Brandenburg

UPDATE (25.11.2021): Die rot-schwarz-grüne Landesregierung plant, die Corona-Regeln insbesondere für Ungeimpfte deutlich zu verschärfen, etwa durch eine Ausweitung der 2G-Regel. Fitnessstudios in Brandenburg dürfen aktuell auch weiterhin das 3G-Modell anbieten, bei Kontaktsport oder dem Betrieb von Saunen gilt allerdings verbindlich 2G.

Die Angestellten müssen entweder geimpft oder genesen sein oder täglich einen negativen Corona-Test vorlegen.

Darüber hinaus setzte das Bundesland bereits seit Ende September 2021 auf ein freiwilliges 2G-Modell. Dadurch entfallen einzelne Vorgaben zum Infektionsschutz. Zutritt darf dann allerdings nur noch geimpften und genesenen Personen (und Kindern bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr) gewährt werden, Details erfahren Sie in der aktuellen Corona-Verordnung für Brandenburg.

Ein entsprechender Hinweis muss im Zutrittsbereich angebracht werden und die Inanspruchnahme des 2G-Modells muss zuvor schriftlich beim zuständigen Gesundheitsamt angezeigt werden.

Rückblick: Fitnessstudios, Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Tanzstudios und vergleichbare Einrichtungen durften in Brandenburg seit 1. Juni 2021 wieder öffnen.


 

Bremen

UPDATE (25.11.2021): Im Bundesland Bremen ist in Fitness- und Gesundheitsanlagen aktuell 2G vorgeschrieben.

Die Corona-Regeln sind abhängig von den Warnstufen 0 bis 3 (nach aktueller Hospitalisierungsinzidenz) eingeteilt. Für den den Besuch von Saunen, EMS-Studios, Fitnessstudios, Schwimmbädern oder ähnlichen Einrichtingen gilt bereits ab Warnstufe 1 eine Testpflicht. Informieren Sie sich bitte auch, welche Warnstufe aktuell gilt und welche Ausnahmen gestattet sind. Die aktuelle Corona-Verordnung haben wir hier verlinkt.

Rückblick: Die Bremer Fitnessstudios sowie öffentliche und private Sportanlagen durften am 31. Mai 2021 wieder öffnen. Saunen blieben zunächst geschlossen.

Hamburg

UPDATE (22.11.2021): In der Hansestadt gilt seit Samstag, 20. November 2021, unter anderem in Fitnessstudios bzw. beim Indoorsport generell verpflichtend das Zwei-G-Zugangsmodell. Zutritt haben nur Geimpfte oder Genesene. Das Abstandsgebot entfällt dadurch.

Rückblick: Seit der Wiederöffnung der Hamburger Fitnessstudios am 1. Juni 2021 (am 4. Juni folgten Schwimmbäder und Thermen) hatten allgemeine Beschränkungen gegolten und ab Ende August 2021 konnten sich Betreiber zwischen dem sogenannten 2G-Optionsmodell und dem Wegfall vieler Zusatzbedingungen oder 3G und deren Beibehaltung entscheiden.

Die Nutzung von Saunen, Dampfbädern und Wellnessangeboten ist in Hamburg nur alleine, mit den Mitgliedern eines Haushalts oder mit insgesamt maximal fünf Personen aus einem weiteren Haushalt gestattet.

Hessen

UPDATE (25.11.2021): 2G und Maskenpflicht gilt in den hessischen Fitnessstudios. Trainieren dürfen also ausschließlich vollständig geimpfte und genesene Personen. Alle weiteren Details finden Sie in der hessischen Corona-Verordnung.

Darüber hinaus existiert für das Bundesland ein spezifisches Eskalationskonzept (PDF-Download).


 


Mecklenburg-Vorpommern

UPDATE (24.11.2021): Laut neuer Corona-Verordnung gilt in Fitness- und Gesundheitsanlagen 2G plus, sobald Stufe 3 (erhöhtes Infektionsgeschehen) oder 4 (hohes Infektionsgeschehen) erreicht ist.

Kinder und Jugendliche, die weder geimpft noch genesen sind, benötigen einen zusätzlichen Testnachweis. Das gilt auch für Personen die nicht geimpft werden können und deshalb ein Attest vorlegen müssen.

Rückblick: Seit 1. Juni 2021 war Sport für alle Altersgruppen in Fitnessstudios und Vereinen wieder möglich. Mit Wirkung zum 11. Juni 2021 wurde der Trainings-, Spiel- und Wettkampfbetrieb im Freizeit-, Breiten- und Leistungssport in allen Sportarten – auch mit Zuschauern – wieder erlaubt.

Es galten die folgenden Einschränkungen: Im Freien dürfen maximal 50 Personen zusammen Sport treiben, in Hallen maximal 30 Personen, die Testpflicht wurde aufgehoben. An Geräten muss keine Maske getragen werden, beim Wechsel der Geräte gilt jedoch eine Empfehlung dazu.

Außerdem muss ein Termin vereinbart werden und es gilt eine Personenbegrenzung von einer Person pro zehn Quadratmeter.


Niedersachsen

UPDATE (24.11.2021): In Niedersachsen gilt in der Warnstufe 1 die 2G-Regel fürs Training in Fitnessstudios, für Mitarbeitende 3G.

Rückblick: Die Geltungsdauer der niedersächsischen Corona-Verordnung wurde am 10. November 2021 um vier Wochen verlängert. Seither gelten ab Warnstufe 1 strenge Begrenzungen des Zugangs auf vollständig geimpfte und genesene Personen, auch die Testvorgaben wurden verschärft.

Die drei Warnstufen:

  1. Sieben-Tage-Inzidenz Ü35 ('Hospitalisierungs'-Inzidenz 6 bis 8, 'Intensivbettenbelegung' 5 bis 10 Prozent)
  2. Sieben-Tage-Inzidenz Ü100 (8-11, 10-20%)
  3. Sieben-Tage-Inzidenz Ü200 (>11, >20%)

Ab Warnstufe 3 ist für die Testung ein PCR-Test nötig und außerdem müssen Masken des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder gleichwertige Alternativen getragen werden.

Bislang galt: Fitnessstudios sind ab einer Inzidenz U50 geöffnet und dürfen mit negativem Test besucht werden, Umkleideräume und Duschen müssen geschlossen bleiben. Bei Kontaktsport gilt eine Begrenzung auf 30 Teilnehmer. Bei einer Inzidenz unter 35 reicht ein Hygienekonzept.

Nordrhein-Westfalen

UPDATE (23.11.2021): Die NRW-Landesregierung hat angesichts der Corona-Lage nun doch 2G im Freizeitbereich eingeführt. Damit gilt 2G jetzt auch in Fitnessstudios und 3G für Mitarbeiter. Alle Details finden Sie in der neuen Corona-Verordnung.

Ministerpräsident Wüst (CDU) hatte am 22. November Beschränkungen für ungeimpfte Erwachsene angekündigt. Eine entsprechende Anpassung der Verordnung erfolgte nun bereits einen Tag später.

Rückblick: Seit 19. Oktober 2021 galt ein überarbeiteter § 3 der Maskenpficht. Dieser besagte, dass auf das Tragen einer Maske ausnahmsweise bei Verkaufs- und Beratungsgesprächen im Rahmen einer Dienstleistungserbringung oder in Handelsgeschäften verzichtet werden kann, wenn alle beteiligten Personen immunisiert oder getestet sind und einen Abstand von 1,5 Metern einhalten.

Neu bei § 4 Zugangsbeschränkungen, Testpflicht: Körpernahe Dienstleistungen dürfen nur noch von immunisierten oder getesteten Personen in Anspruch genommen, besucht oder ausgeübt werden.

Die Regelungen gelten auch für alle in diesem Bereich Beschäftigten, die Kontakt zu Gästen, Kunden und Nutzern der Angebote haben. Bei ihnen ist es auch möglich, die Testpflicht durch eine dokumentierte zweimal wöchentlichen Beschäftigtentestung nach § 4 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung zu erfüllen.

Rheinland-Pfalz

UPDATE (24.11.2021): Die neue Corona-Verordnung sieht 2G in Fitness- und Gesundheitsanlagen vor, mit Ausnahme von Kindern unter 12 Jahren. Für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren gilt 3G, zusätzlich ist ein Antigen-Schnelltest vor Ort unter Aufsicht erforderlich.

In Rheinland-Pfalz gibt es drei Warnstufen. Diese setzen sich aus der Sieben-Tage-Inzidenz, dem Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Wert und dem Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten zusammen. Sie werden jeweils dann ausgerufen, wenn mindestens zwei der drei Leitindikatoren erreicht wurden.

Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen, also auch EMS-Studios, dürfen öffnen. Für Indoor-Sport wird ein negativer Corona-Test benötigt (entfällt für Geimpfte und Genesene) und es darf maximal 1 Person pro angefangene 20 Quadratmeter (Geimpfte und Genesene werden mitgezählt) Zutritt zur Gesamttrainingsfläche gewährt werden.

Weiterhin gilt die Pflicht zur Kontakterfassung. Außerhalb der sportlichen Betätigung gilt die Maskenpflicht. Es ist ein Hygienekonzept vorzuhalten.

Rückblick: Seit 16. Juni 2021 durften bei einer Sieben-Tage-Inzidenz U50 20 Personen kontaktfreien Indoorsport (mit Trainer plus Geimpfte und Genesene) betreiben. Es ist ein Mindestabstand von drei Metern einzuhalten. Auch Saunen dürfen wieder öffnen (Testpflicht und maximal 50 Prozent Belegung).

Ebenfalls mit einer Beschränkung auf 50 Prozent der Kapazität dürfen Freibäder und Badeseen öffnen. Im Freien dürfen Gruppen von maximal 50 teilnehmenden Personen trainieren.

Saarland

UPDATE (22.11.2021): Aktuell sind die Studios geöffnet. Es gilt die 2G-Regel. Fitnesstraining ist unter Auflagen möglich – alle Details entnehmen Sie bitte der aktuellen saarländischen Corona-Verordnung. Thermen und Saunen dürfen ebenfalls betrieben werden (Beschränkung auf 50 Prozent der Kapazität).


Sachsen

UPDATE (22.11.2021): Fitnessstudios in Sachsen müssen für den Regelbetrieb geschlossen bleiben. Ausnahme: Rehasport und medizinisch notwendige Behandlungen dürfen weiterhin stattfinden. Hintergrund ist ein Teil-Lockdown im Freistaat wegen der erneut drastisch angestiegenen Infektionszahlen und einer zu geringen Impfquote. Alle Detailinformationen erhalten Sie in der aktuellen Corona-Verordnung des Bundeslandes.

Rückblick: Seit 8. November 2021 galt in Sachsen bereits das 2G-Modell. Davon ausgenommen waren Angestellte, sie mussten jedoch alle 24 Stunden einen negativen Testnachweis erbringen, sofern sie nicht geimpft oder genesen sind.

Der Freistaat hatte Ende September nach Hamburg, Berlin, Brandenburg und Niedersachsen zunächst ein 2G-Optionsmodell eingeführt. Die bestehenden Schwellenwerte wurden um die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz ergänzt:

  • Vorwarnstufe: Hospitalisierungsinzidenz >7,0 oder 650 Betten auf Normal- oder 180 Betten auf Intensivstationen belegt
  • Überlastungsstufe: HI >12,0, 1.300 bzw. 420 Betten

Beide Stufen traten jeweils am zweiten Tag in Kraft, wenn zuvor fünf Tage in Folge die oben genannten Werte ereicht wurden.

Die Studios sind geöffnet. Für den kontaktfreien Sport im Innenbereich wird ein negativer Corona-Test benötigt. Bei medizinisch notwendigen Behandlungen und einer Inzidenz U35 entfällt die Testpflicht. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen gelten weiterhin.

Auch die Öffnung von Wellnesszentren, Thermen, Dampfbädern und Saunen ist ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von U35 gestattet.

Sachsen-Anhalt

UPDATE (24.11.2021): Ab sofort gilt in Sachsen-Anhalt für alle Mitglieder die 2G-Regelung, laut Corona-Verordnung dürfen also nur geimpfte oder genesene Personen in öffentlichen und privaten Sportanlagen trainieren.

Für Fitnessstudios gelten dabei ebenso wie für weiteren Indoorsport Hygieneregeln und Zugangsbeschränkungen aufgrund eines verpflichtenden Hygienekonzepts und Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern.

Bei Einhaltung von Abstandsregelungen sind auch Kurse insbesondere in Fitness- und Sportstudios, Tanz- und Ballettschulen sowie Yoga- und andere Präventionskurse mit höchstens zehn Personen zuzüglich Trainer möglich. Auch Rehasport ist möglich.

Schleswig-Holstein

UPDATE (24.11.2021): In Schleswig-Holstein gilt ebenfalls 2G (geimpft oder genesen). Für Indoortraining ist ein Hygienekonzept erforderlich. Weitere Details entnehmen Sie bitte der aktuellen Corona-Verordnung.

Rückblick: Seit Ende Juli 2021 galtenumfassende Lockerungen: Sport ist im Innen- und Außenbereich wurde wieder möglich, alle Sportanlagen im Land durften öffnen, auch Fitnessstudios.

Grundsätzlich konnte bis Mitte November in allen Personenkonstellationen Sport betrieben werden. Voraussetzungen waren die Erfüllung der 3G-Regel, die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten und ein Hygienekonzept.

Thüringen

UPDATE (22.11.2021): Die rot-rot-grüne Landesregierung plant, nach einem neuen Entwurf der Corona-Verordnung, das öffentliche Leben im Freistaat in weiten Teilen herunterzufahren. Betroffen sein sollen neben Clubs, Bars, Schwimmhallen und Diskotheken auch Freizeitbäder, Saunen und Thermen. Ob Fitnessstudios ebenfalls wieder schließen müssen, steht noch nicht fest. Das Kabinett will am Abend des 22. Novembers über den Entwurf beraten und abstimmen.

Bislang gilt in Thüringen laut Allgemeinverfügung, dass die Landkreise die 2G-Regel verbindlich machen können. Behalten Sie daher neben der Corona-Verordnung bitte auch die Websites Ihres Landkreises im Auge.

Derzeit gibt es in Thüringen eine Basis- und drei Warnstufen:

  • Basisstufe (Inzidenz U35): Keine 3G-Nachweispflicht.
  • Warnstufe 1 (Inzidenz 35-99,9, Schutzwert: >4,0, Belastungswert: >3,0 Prozent): 3G-Nachweispflicht innerhalb geschlossener Räume. Ausgenommen sind Kinder, die noch nicht eingeschult sind, und in der Schule getestete Schüler.
  • Warnstufe 2 (Inzidenz 100-200, Schutzwert: >7,0, Belastungswert: >6,0 Prozent): 3G-Nachweispflicht innerhalb geschlossener Räume und bei Kontaktsport im Freien. Ausnahmen: Kinder, die noch nicht eingeschult sind, und in der Schule getestete Schüler.
  • Warnstufe 3 (Inzidenz Ü200, Schutzwert: >12,1, Belastungswert: >12,1 Prozent): 3G-Nachweispflicht für alle an jeglichen Formen des organisierten Sportbetriebs Beteiligten.

Darüber hinaus gelten die vereins-, sportart- und anlagespezifischen Hygienekonzepte.

Rückblick: Am 1. Juni 2021 durften Thüringens Fitnessstudios inklusive Duschen und Umkleiden wieder öffnen. Ab einer Inzidenz von U50 durften seither auch Saunen betrieben werden. Voraussetzung für den Besuch im Studio ist ein negatives Testergebnis und Kontaktverfolgung. Bei einer Inzidenz von U35 entfällt der Test.


 


Wann darf ich endlich wieder im Fitnessstudio trainieren? Diese Frage hatte monatelang nicht nur die mehr als zehn Millionen Mitglieder der fast 10.000 Fitness- und Gesundheitsanlagen in Deutschland, sondern auch deren Betreiber bewegt.

Schließlich durfte die gesamte Fitnessbranche ab dem 7. Juni 2021 endlich wieder durchstarten – auch wenn es wie nach dem ersten Corona-Lockdown zunächst sehr kleine Schritte waren und es auch weiterhin diverse Auflagen zu beachten gilt.

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