Die gesamte Weihnachtszeit ist geprägt von festen Traditionen. Dazu gehören eine weihnachtliche Dekoration in der Adventszeit und natürlich ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum an Heiligabend auch das Studio kann in weihnachtlichem Glanz erstrahlen! Immer wieder gab und gibt es verschiedene Farbtrends, die die klassische Dekoration in rot, gold oder silber ergänzen oder ersetzen sollen. Je nach Trend werden violette, grüne oder blaue Dekoelemente eingesetzt. Doch gelang es nie, die traditionellen Farben Rot, Gold und Silber komplett zu verdrängen. Wie kam es dazu, dass sich diese Farben in der Weihnachtsdekoration durchsetzten und über die Jahrhunderte hielten?
Farbentreue
Die ersten Bäume, die zum Weihnachtsfest geschmückt wurden, waren sogenannte „Paradiesbäume“. Diese immergrünen Bäume wie z. B. Tannen wurden in den Kirchen aufgestellt und mit roten Äpfeln geschmückt. Sie sollten die Menschen an das biblische Paradies erinnern, in dem Eva von den verbotenen Äpfeln aß. Der allererste Baumschmuck hatte also eine symbolische Bedeutung, die im Laufe der Zeit aber in den Hintergrund trat. Es wurde modern, sich einen geschmückten Baum ins Haus zu stellen. Die roten Äpfel wurden vergoldet oder versilbert, um dem Baum ein festlicheres Aussehen zu geben. Außerdem konnte man damit seinen Wohlstand demonstrieren. Später ergänzte Christbaumschmuck aus mundgeblasenem Glas in Apfel- und anderen Obstformen die Baumdekoration. Doch trotz aller Farbexperimente im Laufe der Jahrhunderte wurde der traditionellen, ursprünglich christlichen Dekoration in rot, gold und silber bis heute die Treue gehalten. Wenn deren Ursprung den modernen Menschen auch nicht mehr bekannt ist, steht diese Farbkombination trotzdem immer noch für das klassische, festliche Weihnachten.
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