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Nachgedacht
Das Wichtigste im Leben eines Menschen

Jürgen Woldt

Was ist das Wichtigste im Leben eines Menschen, was glauben Sie? Wäre dies für uns Anbieter in der Freizeitindustrie nicht eine Frage von Interesse, vor allem aber die Antwort, die sich aus dieser Frage ergibt? Im Grunde brauchen Sie sich nur selbst zu fragen, was das wirklich Wichtigste für Sie ist und Ihre Antwort wird sich decken mit der Antwort von den meisten Menschen auf dieser Welt.

Gesundheit?
Überlegen wir mal: Ist es die Gesundheit, die am wichtigsten ist im Leben von Menschen? Wenn wir krank sind könnte Gesundheit in der Tat temporär zu einem wichtigen Handlungsfeld im Lebensalltag werden. Wenn wir aber gesund sind, denken wir nicht mehr darüber nach, außer wir sind Gesundheits-fanatiker und beschäftigen uns leidenschaftlich gerne mit allem, was wir glauben, was zu einem gesunden Leben dazugehört: gesunde Ernährung, gesunde Kleidung, gesunder Lebensstil, was es auch immer sein mag. Ich denke, dass es tatsächlich einen kleinen Teil unserer Bevölkerung gibt, für den Gesundheit das Wichtigste im Leben ist und der damit sein Leben ausgefüllt verbringt.

Fitness?
Was könnte noch das Wichtigste im Leben von Menschen sein? Ist es vielleicht die Fitness, also Ausdauertraining oder ein gezieltes Muskeltraining? Wenn Sie für Ihre beruflichen oder privaten Alltagsherausforderungen zu wenig Ausdauer und Kraft haben, könnte Fitness zu einem wichtigen Thema in Ihrem Leben werden. Aber wenn Sie über eine Muskulatur verfügen, nicht viel und nicht wenig, die Ihnen dient, Ihr Leben zu meistern, dann wird der Fitnessgedanke für Sie eine eher untergeordnete Rolle spielen. Es gibt aber auch den Wohlfühl- und Schönheitsaspekt, der beim Muskeltraining von manchen Fitnessbegeisterten verfolgt wird. Wenn man beim regelmäßigen Training Vitalität, Selbstbewusstsein und ästhetischen Genuss empfindet, dann kann dies durchaus zu einem wichtigen Lebensinhalt werden. Dies gilt aber nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung. Für die allermeisten Menschen ist Fitness nicht das Wichtigste im Leben.

Wissen?
Was ist mit Wissen? Wissen ist Macht, sagt man. Kann Wissen und Bildung das Wichtigste im Leben eines Menschen sein? In der Tat kann Wissen z. B. in den Kulturtechniken lebenserleichternd sein, eine breite Allgemeinbildung spannend und lebenserfüllend sein. Nur das Wichtigste im Leben wird eine Wissensansammlung und Bildung eher nur für einen kleineren Teil der Bevölkerung sein. Dass Wissen allein nicht der Zugang für ein Leben mit gefühlten positiven Emotionen verspricht, hat Goethe uns schon in seinem „Faust“ vermittelt. Faust, ein Meister der Kenntnisse, der alles wusste, nur nicht in der Lage war, über sein Wissen Gefühle von Mitgefühl und Liebe zu spüren. Mephisto machte ihm das Angebot, seine Seele gegen die Fähigkeit Gefühle zu empfinden und glücklich zu sein einzutauschen. Dieser Handel gefiel Gott nicht und so nahm der Streit um die Seele von Faust seinen Anfang.

Zufriedenheit, Glück und Liebe!
Was also ist das Wichtigste im Leben der allermeisten Menschen? Die Antwort ist einfach und wird in vielen Untersuchungen weltweit bestätigt. Es ist Zufriedenheit und Glück, lieben und geliebt werden. Die Fachwelt spricht von sog. weichen Humanfaktoren. Es sind also emotionale Faktoren, die für Menschen das Wichtigste im Leben sind. Menschen wollen Emotionalität, echte Gefühle, gute Gefühle erleben. Sie sind oft mit ihrer eigenen geschaffenen oder durch Umstände geprägten Emotionalität unzufrieden und haben ein tiefes Bedürfnis nach einem glücklichen, zufriedenen Leben.

Schwenk zur Fitnessindustrie
Nun könnten sich Unternehmer der Freizeitindustrie fragen: Wollen wir unser Angebot nur an den Bedürfnissen der kleineren Gruppen von Menschen ausrichten, denen es wichtig ist, Gesundheit, Fitness oder Wissen aufzubauen? Oder aber sollten wir nicht auch über ein Angebot verfügen, das dem Großteil der Menschen wichtig ist, eines, das Menschen Zufriedenheit und Glück erleben lässt, unabhängig von Gesundheit, Fitness und Wissen? Wie stehen Sie dazu? Würden Sie Ihr bisheriges Angebot bezüglich Gesundheit, Kraft- und Ausdauertraining und Wissensvermittlung ergänzen wollen? Würden Sie, wenn Sie die Möglichkeit hätten, ein Angebot nutzen und installieren, das direkt die emotionalen Kompetenzen ansteuert, die Menschen haben und erleben wollen?

Wenn Sie die letzte Frage mit „Ja“ beantworten, dann können Sie gespannt weiter lesen. Ich habe einen Weg gefunden, wie dies möglich ist, und zwar für alle Menschen, auch die, die bisher nicht gesundheits-, fitness- oder fortbildungsorientiert trainiert oder sich bewegt haben.

Wie Sie wissen, habe ich mich als Unternehmer jahrelang auf der Trainingsfläche aufgehalten und Menschen beraten. Dort habe ich viel gesehen und gehört. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich konnte unmittelbar Zusammenhänge erkennen zwischen der momentanen Emotionalität eines Menschen und seinem qualitativen und quantitativem Trainingserfolg. Ich konnte beobachten, wie Muskulatur stark oszillierte (eine Irritation in der Ansteuerung hatte), unter welchen Umständen sie das tut und wie man sich verhalten muss, damit sie unmittelbar nicht mehr hyperoszilliert. Es hat etwas mit Wahrnehmung und Bewegung zu tun, einem klassischen Forschungsthema, das ich grundlegend neu und anders untersucht und daraus Bewegungsprinzipien abgeleitet habe. Diese Trainingsprinzipien unterliegen einem einfachen Naturgesetz, dessen Existenz ich gelüftet und systematisiert habe.

Anfangs habe ich meine Erkenntnisse dazu eingesetzt, meinen Kunden ein ertragreicheres Training zu ermöglichen, was Gesundheit, Kraft, Ausdauer oder Körperstyling angeht. Das funktionierte prima. Was mir aber als „Nebenprodukt“ durchgängig rückgemeldet wurde, faszinierte mich umso mehr: Meine Kunden berichteten mir von besserer emotionaler Befindlichkeit, von einem Trainingsgewinn, der sich mit Worten gar nicht ausdrücken lässt, der im Gefühlsbereich von Zufriedenheit und Glück zu finden ist und der für jedermann – unabhängig vom Fitnessniveau – erlebbar ist.

Das Ganze hat mich selbst so berührt, dass ich alle diese natürlichen Zusammenhänge, die ein „Emotionales Training “ – wie ich es nenne – ermöglichen, aufgeschrieben habe. Möglich wird dadurch ein Training der Befindlichkeit, der Stressregulation, der Emotion, das nachhaltig wirkt, nachhaltiger als alle übrigen Verfahren hierzu. Den Begriff „Training“ benutze ich, weil wir um Befindlichkeiten oder Gefühle entwickeln zu können, unseren Körper, besser gesagt unsere Muskulatur, benötigen. Sie ist der Speicher von Emotionen. Wird sie bewegt, so können auch neue Gefühlsfelder frei gesetzt werden.

Eine feine, natürliche Oszillation der Muskulatur ist das Sprachrohr und Schwingungsfeld für ein Leben in Freude, Zufriedenheit und Glück. Eine stark anhaltende Hyperoszillation der Muskulatur ist ein Gesundheitsrisiko für den Körper und unser Gefühlsmanagement. So einfach ist das zu lernen! So einfach ist es zu tun! Oder ist es etwa zu einfach?

Juergen.Woldt@wellnessakademie.de


Wir sind ein expandierendes Dienstleistungsunternehmen im Bereich Gesundheit, Fitness und Prävention und suchen zur weiteren Verstärkung unseres motivierten Teams ab sofort mehrere Mitarbeiter im Vertrieb (m/w) für das Vertriebsgebiet Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und NRW.



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